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WIKING > Neuheiten Februar 2025

0111.01 – Chevrolet K5 Blazer

Mit der Programmnummer 0111 fügt WIKING den neuen Chevrolet zwischen zwei große Opel-Modelle ein. Kapitän und Admiral flankieren den Blazer. Das passt, kamen doch seinerzeit alle diese Fahrzeuge wie der Blazer aus dem GM-Konzern. Da fügt sich der neue Geländewagen schon gut ein. Ansonsten ist er auf den ersten Blick ein Exot im WIKING Programm. Wirklich?

Nicht mehr so ganz, denn inzwischen ist bei der Programmerweiterung mit Land Rover, Range Rover, Lada Niva und dem angekündigten Toyota Land Cruiser eine rote Linie erkennbar. Nach europäischen und russischen Vorbildern folgen nun amerikanische und japanische Vorbilder. Geländewagen, frühe SUV aus aller Welt bilden ein eigenes Sammlerthema.

In Deutschland war der Chevrolet Blazer kein so oft anzutreffendes Fahrzeug. Aber auf Grund der langen Bauzeit noch eines der am häufigsten zu sehenden US-Fahrzeuge. Auch mal als ausrangiertes Militärfahrzeug in späterer ziviler Nutzung. In der Nähe von Kasernen der US Army, an der Grenze zur Schweiz oder auch den Niederlanden konnte man ihn aber durchaus schon mal öfter antreffen, als im Rest der Bundesrepublik.

Denn da war der Geländewagen mit seinem großvolumigen V8 Motor besser vertreten. In den Niederlanden auch gerne mit LPG-Autogasanlage betrieben, um die enormen Verbrauchskosten zu senken. Der Verbrauch spielt beim WIKING-Modell zum Glück keine Rolle.

Für das Modell hat man sich in Lüdenscheid ein Vorbildfahrzeug der zweiten Generation aus dem Baujahr 1976 ausgesucht. Dieses ist maßstabsgerecht und sehr detailgetreu umgesetzt. Ein Detail, auf welches WIKING allerdings erneut verzichtet hat, ist die Darstellung der Außenspiegel. Der Grill weist dafür eine feine Gravur auf. Die Scheinwerfer sind transparent darin eingesetzt.

 

In der Farbgestaltung kommt der Blazer zutiefst zeitgenössisch daher. Gelborange Karosserie, weiß abgesetztes Dach und Flankenstreifen. Die Inneneinrichtung mit schwarzem Lenkrad wurde braunbeige eingesetzt. Chrom darf natürlich bei einem amerikanischen Wagen der 70er-Jahre auch nicht fehlen.

Verchromte Felgen, verchromte Stoßstangen bringt der Chevi ebenso mit wie silberne Türgriffe und Zierrat an diversen Bauteilen. So zum Beispiel Fensterrahmen und Tankstutzen. Am Kühlergrill gibt es ein zweifarbiges Chevrolet-Logo, seitlich wurden silbern eine „K5“-Typenbedruckung und der Blazer-Schriftzug aufgedruckt. Am Heck findet sich ein silberner Chevrolet-Schriftzug. Die Rückleuchten wurden rot bedruckt. Das alles wertet den gelborangen Chevrolet auf.

          

Und wie sieht es an der Unterseite aus? Das schwarze Fahrgestell ist vereinfacht nachgebildet. Antriebsbauteile, Auspuffstränge und Aufhängungen sind von unten sichtbar. Am Premierenmodell befindet sich das Standardfahrgestell. Es folgt mit dem zweiten Modell eine höherliegende Fahrgestellvariante.

Die zweite Fahrgestelltvariante hat WIKING überraschend auf der diesjährigen Spielwarenmesse als weitere Formneuheit vorgestellt. Die Auslieferung der Variante soll schon im März 2025 erfolgen. Diese wird dann im Vergleich hier vorgestellt. Man darf gespannt sein, welche Gestaltungsvarianten in den kommenden Jahren mit den beiden Fahrgestellen vorfahren. 


 


 

0153.20 – Mercedes-Benz 260 E

Vor 40 Jahren löste die W124-Baureihe die erfolgreichste Mercedes-Benz Baureihe überhaupt ab. Ein schweres Erbe für die neue Limousine aus der oberen Mittelklasse. Und man machte es dem Neuling nicht einfach beim Publikum. Denn, er war so ganz anders als sein Vorgänger. Kaum noch Chrom, große Kunststoffstoßstangen vorne und hinten und eine völlig andere Formsprache als der Vorgänger. An den neuen Stil der Mercedes-Benz Fahrzeuge konnten sich die Käufer schon mit dem 190er (W 201) gewöhnen, so dass sich auch für die neue Baureihe schnell der Erfolg einstellte.

WIKING brachte den MB 260 E zwei Jahre nach Premiere mit den Neuheiten 1986 ins Programm. 1993 folgte vorbildgetreu ein letztes Facelift am 260 E, als das Vorbild dann schon mit weiteren Modifikationen zur E-Klasse wurde. Die seitlichen Türbereiche wurden nun mit vollflächigen Schürzen verkleidet die Stoßfänger angepasst. Neue Felgen wurden dem Modell-Benz ebenso spendiert.

In dieser letzten Bauform des WIKING-Modells mit Alufelgen kommt der junge Klassiker nun in ziviler Gestaltung zurück ins Programm. Nach einem THW-Auftritt wird die Karosserie nun im edleren Blaumetallic lackiert. Auf dem Foto kommen diese Metalliceffekte nie gut zur Geltung. Real wirkt der Blauton mit den Metalleinschlüssen wie ein Blick in den Abendhimmel. Die Stoßfänger und der seitliche Flankenschutz sind im Farbton vorbildgetreu fernblau abgesetzt. Dazu passen die Alufelgen der höher motorisierten Modelle sehr gut.

Das Grill und Inneneinrichtung ein Formbauteil sind, sind diese auch an diesem Modell wieder silbern ausgeführt. Der Grill hat eine schwarze Kontrastbedruckung erhalten, die Stoßstangenflächen auf den großen Kunststoffstoßstangen sind ebenfalls schwarz bedruckt. Damals wie heute schon anzusehen, sind die transparenten Scheinwerfer und Rückleuchten, die rot bzw. orange bemalt sind. Neben diesen Bemalungen sind am Heck der Stern und der Schriftzug „260 E“ silbern aufgedruckt.

0234.03 – Opel Manta B GT/E

Nach zwei farblich auffälligen Farbvarianten zum Seriendebüt, und dem weißen Sondermodellauftritt zur Spielwarenmesse, kommt der Manta B nun sportlicher daher. Als GT/E saust er zu den Fachhändlern. Mit dieser Modellgestaltung knüpft WIKING an die A-Baureihe des Manta an. Im Dezember 2024 erschien der Manta A (0827.12) eben in dieser Farbgestaltung als GT/E. Ein sportliches Pärchen bietet sich nun zum Kauf an.

Auf der silbermetallic lackierten Karosserie hat WIKING schwarze Kontrastdrucke aufgebracht. Auf Zierflächen muss der Manta B allerdings im Gegensatz zum Manta A verzichten. Die Motorhaube ist schwarz bedruckt, ebenso die umgebenden Fensterbereiche. Vorne am Kühlergrill und am Heck sind das Opel-Logo und der GT/E-Schriftzug aufgedruckt.

Seitlich gibt es den GT/E-Schriftzug in schwarzer Form, dazu das Manta-Logo. Die Türgriffe sind sportlich schwarz bedruckt. Chromsilber sind hingegen die Stoßstangen vorne und hinten eingesetzt. Darauf ist die Gummistoßleiste schwarz bedruckt nachgebildet.

Eingesetzte Scheinwerfer und Rückleuchten, bemalte Blinker vorne und die silbernen Alufelgen sind Details, die zum Standard bei diesem Manta-Modell von WIKING zählen. Der fehlerfrei aufgebrachte, feine Metalliclack wertet den Rüsselsheimer Renner deutlich auf. Mit den Detailbedruckungen schafft es WIKING den Manta als GT/E-Variante tatsächlich sportlicher als die beiden Standardmodelle wirken zu lassen. Gerne mehr davon.


 


 

0358.03 – John Deere 7280R

WIKING ergänzt die 7R-Schlepperreihe von John Deere mit einer weiteren Modellvariante. Für die moderne Landwirtschaft auf Modellbahnanlagen und Dioramen reicht WIKING die von 2015 bis 2019 gebaute Variante 7280 R nach. Als 7260 R feierte der John Deere 2013 Premiere. Mit Frontlader war er auch bis letztes Jahr im Programm, auch als 7280 R bedruckt.

Da fiel der Druck auf Grund des Frontladers bei gesenkter Stellung dessen nur kaum auf. Nun ist der Blick frei auf die Flanken der großen Haube. Abweichend bekommt der Schlepper nun auch ein Frontgewicht in Karosseriefarbe angesetzt, wo sonst der Frontlader saß.

Natürlich bekommt der John Deere die von den Vorgängern bekannten Detailbedruckungen. Sämtliche „John Deere“ Schriftzüge und Dekorbeklebungen, zweifarbig aufgedruckte Logos und die Typenbezeichnung „7280R“ sind ebenso zu finden, wie bemalte Heckleuchten und Blinker. Gelb hebt sich der GPS-Empfänger am Dach ab.

Die Detailunterschiede an einem solchen Standardschlepper sind natürlich minimal, so dass sich auch diese Form- und Bedruckungsvariante nur in Feinheiten vom Vorgängermodell 7260 R unterscheidet. So ist die Einrichtung etwas dunkeler ausgeführt als beim 7260R. Für Schleppersammler ist eine solche Formvariante aber ebenso willkommen wie für Modellbauer, die so auf ein sofort lieferbares Modell für ihre Dioramen zurückgreifen können.

0390.13 – Henschel HS 140 Langholztransporter

Erstmals zieht eine Henschel HS 140 Zugmaschine den Nachläufer zum Holztransport. Mit diesem Henschel Haubenlastwagen ergänzt WIKING das Themenfeld Langholztransport, und schließt eine Lücke in der Modellhistorie in den späten 50er-Jahren. Von Büssing 8000 bis Mercedes-Benz NG lässt sich mittlerweile eine beachtliche Modellvielfalt und damit auch Holzmenge zusammentragen.

Für die Holzladung setzt WIKING wieder auf die Kunststoffstämme, die beigebraun meliert gespritzt sind. So wird die Holzmaserung nachempfunden. Die Stämme liegen in blassbraunen Rungen auf dem Nachläufer und am Sattelschlepper auf. Gehalten werden diese wie eh und je von zwei Gummibädern. Die Fahrgestelle von Zugmaschine und Nachläufer sind blutorange ausgeführt.

Das blassbraune Fahrerhaus bekommt eine umfangreiche Detailbedruckung. Silberne Zierlinien, Türgriffe sowie ein gesilberter Henschel-Stern am eisengrauen Grill mit blutoranger Gravurbedruckung. Der seitliche Henschel-Schrftzug wird mit einer blutorangen Kontrastbedruckung hinterlegt. Ergänzt wird dies mit silbernen Scheinwerfern und rot bemalten Rückleuchten am Nachläufer.

Mit diesem Holztransporter hat WIKING ein schön gestaltetes, farblich ansprechendes zeitgenössisches Fahrzeug aus der Holzwirtschaft geschaffen. So gestaltet schlägt der Henschel HS 140 Holztransporter dann aber in der Preisregion über 30 Euro ein, was natürlich eine Menge Holz ist. Er ist besonders, gut gemacht. Themensammler werden den neuen Henschel HS 140 trotzdem lieben, weil er eben nicht so häufig wie der MB 1317 als Holzlastzug ist.


 


 

0420.04 – Magirus Pritschen-Lkw „Hamburger Spedition“

Mit einem Magirus S 3500 ergänzt WIKING die Themenreihe rund um die Hamburger Spedition. Nach Henschel HS 14/16 und MAN Pausbacke aus den 1960er-Jahren geht es auf dem Zeitstrahl nun zurück in die späten 1950er-Jahre. Der bis 1967 gebaute Magirus wurde im Nahverkehr der Spedition eingesetzt. Für Stückgut von Haus zu Haus diente der Pritschenwagen ebenso als Zubringer zum Speditionshof, wie vom Hof zum Empfänger in der Region.

Der rote Magirus mit rotem Fahrgestell erhält eine elfenbeinbeige Pritsche. Diese bekommt einen dreiseitigen roten Streifen und die roten Schriftzüge „HAMBURGER SPEDITION“. Neu ist ein mehrfarbiger Druck auf der verkehrsgrauen Plane. An der Stirnseite ist eine elfenbeinbeige Fläche aufgedruckt, die eine erhöhte Bordwand darstellt. Oberhalb der roten Kabine ist dann der rote Namensschriftzug zu lesen.

Die Kabine mit eingesetzter, rehbrauner Inneneinrichtung hat einen schwarz bedruckten Grill erhalten. Dieser ist silbern gerahmt, das Magirus-Logo ist silbern bedruckt. Die Scheinwerfer sind gesilbert, die Rückleuchten an der Pritsche rot bemalt.

0455.02 – Magirus 235 D Pritschenhängerzug

Diese kieselgraue Maus ist gar nicht so grau, wie es zunächst scheint. Für diese Neuheit hat man in Lüdenscheid Bauteile aus dem Formenfundus erstmals kombiniert. Das bekannte Magirus 235 D Fahrerhaus trifft auf Fernlastzug-Anhänger und Aluminiumpritsche. Anhänger und Pritschen wurden bislang überwiegend mit Mercedes-Benz NG, MAN, DAF und Iveco Kabinen bestückt. Der Magirus war bislang mit Holzpritschen oder auch mit hohen Stahlpritschen anzutreffen.

Nun sitzt das bis 1971 gebaute Transeuropa-Fahrerhaus der 235er-Baureihe vor der flachen Alupritsche auf dem feuerroten Fahrgestell, welches auch für die MB NG Modelle verwendet wurde. So zeichnet der Magirus ein Youngtimer-Gespann nach. Erkennbar am Unterfahrschutz des Anhängers, Pflicht ab 1975 bei Neuzulassungen. So bestückt kann der Magirus auf die Fernreise mit den höheren, steingrauen Planen gehen.

Die Pritschen- und Anhängerkombination passt gut zur Magirus-Deutz Kabine. Die Kabine des 235D bekommt eine feine Detailbedruckung. Silberne Türgriffe, ein gesilbertes Logo im zweifarbigen Grill. Dazu ein DEUTZ-Schriftzug darüber. Blinker und Scheinwerfer sind bemalt. Die Stoßstange vorne ist drucktechnisch feuerrot abgesetzt, die Kotflügel sind schwarz bedruckt abgesetzt.


 


 

0534.06 – Büssing 8000 Chemikalienhängerzug „Rosenkranz“

Schweres Gerät fährt vor. Das kennen wir von den Fahrzeugen der Rosenkranz Spezialtransporteuren. Zum zweiten Mal darf der Büssing 8000 für die Rosenkranz-Spedition in die Zugrolle fahren. Nach einem Flachpritschen-LKW kommt die Kabine nun auf Schwerlastzugmaschinen-Fahrgestell zum Einsatz. Mit Ballastpritsche lässt sich der Büssing auch als Zugfahrzeug für andere Anhänger aus dem Fuhrpark wunderbar einsetzen.

Für das aktuelle Modell wird er mit einem Chemikalienanhänger bestückt. Für die HZV Hüttenzement ist Rosenkranz in den 50er-Jahren zeitgenössisch unterwegs. Aus dem Auflieger wurde mittels Dolly ein 3-achsiger Anhänger zusammengestellt, ähnlich wie beim Scholven-Chemie-Lastzug mit MAN Zugmaschine (0534.04).

An der Büssing Zugmaschine sind wieder viele Detailbedruckungen zu finden. Zweifarbig bedruckter Grill mit schwarzer Kontrastfläche und silberner Spinne. Auf die aufwändige Logo-Bedruckung an der Spinne oben wird allerdings auf Grund der eh schon sehr umfangreichen Bedruckung verzichtet. Seitlicher Büssing Schriftzug, gesilberte Zierlinien und Türgriffe. Anhänger und Zugmaschine tragen die weißen Firmenschriftzüge auf allen drei Pritschenseiten und Türen.

An der Kabine ist oberhalb der Fenster vor den gelb eingesetzten Warndreieck der Schriftzug „Rosenkranz“ weiß aufgedruckt. Für gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen die an der Zugmaschine auf Stoßstange und Pritsche aufgedruckten Warnbaken, die sich dann auch am Heck des Anhängers finden lassen.

Durch das Umhängen der Gespannteile lässt sich auch ein Sattelzug (Foto oben) bilden, oder es lassen sich die Anhänger jeweils in andere Vorbildjahrzehnte ziehen. Klassischer Tieflader, oder Chemietransport in den frühen 1970er-Jahren? Mit dem Rosenkranz-Fuhrpark bestehend aus jetzt 16 Modellen alles möglich.

0679.08 – Henschel HS 3-180 Absetzkipper

Bislang fand man unter der Programmnummer 0679 einen Absetzkipper mit modernen MAN TGA und TGS Fahrhäusern und passenden Fahrgestellen. Nun kombiniert man bei WIKING den Absetzkipper-Aufbau erstmals mit einem klassischen LKW-Fahrgestell und Henschel HS 180 Kabine. Dazu wird der Aufbau auf das Baufahrzeugfahrgestell aufgesetzt, wo bislang der Muldenkipperaufbau platziert war (0670).

Das passt in der Formsprache gut zusammen, ist der Henschel mit passendem Fahrgestell etwas feiner als frühere Baufahrzeuge gearbeitet. So passt wiederum die Formsprache des fast zeitlosen Aufbaus mit feiner Kette und Hubtechnik gut dazu. Die Kabine hat die Stoßstange vom Baufahrzeug abgelegt, und die des normalen Nutzfahrzeugs mit gerade verlaufender Linie erhalten.

Farblich kommt der Henschel sehr zeitgenössisch zurückhaltend daher. Auf dem olivgrauen Fahrgestell ist eine beige Kabine aufgesetzt. Die Inneneinrichtung ist schwarzgrau abgesetzt, der Aufbau für die Absetzmulde mit Hubarmen hingegen chromoxidgrün. Mit dem Absetzter kann die resedagrüne Absetzmulde nach hinten weg geschwenkt und abgesetzt werden. Die vielfarbige Farbgestaltung deutet an, hier sind zwei später zusammen gekommen.

So ist der Henschel als Symbiose aus gebrauchten Fahrgestell und neuem Absetzaufbau zu verstehen. Mit Detailbedruckungen an der Kabine wird dieser Baustellenneuling aufgewertet. Silberne Zierlinien, gesilberter Henschel-Stern und Schriftzug, bemalte Blinker. Also erste Chance für ein Modell, was einst eine zweite Chance als Vorbild bekam.


 


 

0720.03 – Büssing Trambus

Der Trambus kommt – wieder. Ab 1951 ist der Büssing Trambus mit einigen Formänderungen bis 1978 fester Bestandteil im WIKING-Programm. Seit 1989 gibt es Wiederauflagen, die immer detailreicher bedruckt wurden. So dass sich das Modelle weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Vor allem die farbliche Bedruckung des Glasdaches schenkte dem Klassiker ein ganz neues Aussehen, und eine viel vorbildgetreuere Anmutung.

Man muss bedenken, der Bus kommt noch aus der Ära der unverglasten WIKING-Modelle. Mit dem transparent aufgesetzten Dach gab man einst den Blick auf die Inneneinrichtung frei. Viele Kinder bemalten dann die Fensterstegen und das Dach selber, so dass der Bus so aussah, wie die Linienbusse in der heimischen Stadt. So überdauerte der Büssing bis in die späten 70er-Jahre im Programm.

Die Beliebtheit des Modells führten zu Abnutzungen an der 74 Jahre alten Form. So war nun im letzten Jahr eine Formenreparatur erforderlich. Jetzt ist der Büssing Trambus noch einmal zurück. In zeitgenössischen Standardfarben, mit aufwertenden Silberungen an Zierlinien und einem zweifarbig bedruckten Dachaufsatz.

Das Karosserieunterteil ist dieses Mal himmelblau, während die klartransparente, abnehmbare Karosserieoberteil hellelfenbein bedruckt ist. Das detailreich nachgebildte Fahrgestell ist anthrazitgrau verklebt untergesetzt, die Inneneinrichtung karminrot eingesetzt. Hinter einem perlweißen Lenkrad hat wieder der bekannte anthrazitfarbene Fahrer Platz genommen. Schön, dass der Büssing Trambus noch mal ins Programm rollt.

0809.16 – Citroën 2 CV

Alle bisher erschienen Modellvarianten des 2 CV sind werksseitig vergriffen, da liefert man gerne Nachschub an die Fachhändler. Man hat sich in Lüdenscheid, trotz Winterauslieferung, für ein offenes Rolldach entschieden. In der Vitrine ist immer Saison. Die Karosserie ist olivgrau gespritzt. Die Inneneinrichtung hebt sich korallenrot ab.

Das Fahrgestell mit integrierten Stoßstangen wurde dieses Mal grauweiß ausgeführt. Das offene Rollverdeck ist abweichend von der Inneneinrichtung kupferbraun gehalten. Dazu kommen ein paar Silberungen an Scheinwerfern, Kühlergrill und Türgriffen. An der Haube ist das Citroën-Logo silbern aufgedruckt. Die Rückleuchten wurden rot bedruckt.

Der französische Klassiker bekommt dazu noch silbern bemalte Radkappen. Auf der diesjährigen Spielwarenmesse stellte WIKING die Lieferwagen-Variante des 2CV als Silberling vor, so dass der offene 2 CV auch als Vorbote für seinen Kollegen mit Wellblechkasten hinter dem Fahrerplatz zu verstehen ist.


WIKING Neuheiten Februar2025

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WIKING > Neuheiten Februar 2025


Der Chevrolet Blazer startet durch! Wie angekündigt rollt der amerikamische Geländewagen in der orangen Farbvariante zur Auslieferung in den kommenden Tagen. Nicht nur mit dieser Formneuheit geht es im noch jungen Modelljahr bei WIKING weiter. Mit den Februar-Neuheiten 2025 bringt WIKING zudem einige neue Farb- und Gestaltungsvarianten.

Neue Bauteilkombinationen und Gespannvarianten sorgen für frischen Wind im Fuhrpark. Das beliebte Rosenkranz-Thema wird mit einem mächtigen Silozug ergänzt. Erstmals kombiniert WIKING den moderneren Absetzkipper-Aufbau mit einem klassischen LKW. Und der Magirus 235 D wird zum großen Fernlastzug in neutraler Aufmachung. Die Ente zeigt sich dann schon frühlingshaft offen, der Manta wrd zum sportlichen GT/E. Eine → Modellvorstellung der Februar-Neuheiten gibt es wie gewohnt in der Rubrik Hebebühne.

 Neuheitenblatt mit Preisen Neuheitenblatt ohne Preise New Items (English version)

Neuheiten 1:87

0111.01 – Chevrolet K5 Blazer, gelborange/weiß
0153.20 – Mercedes-Benz 260 E, blau-metallic


0234.03 – Opel Manta B GT/E, silber-metallic/schwarz
0358.03 – John Deere 7280R, grün


0390.13 – Henschel HS 140 Langholztransporter, blassbraun/blutorange
0420.04 – Magirus Pritschen-Lkw, rot/elfenbeinbeige „Hamburger Spedition“


0455.02 – Magirus 235 D Pritschenhängerzug, kieselgrau
0534.06 – Büssing 8000 Chemikalienhängerzug, rot „Rosenkranz“


0679.08 – Henschel Absetzkipper, beige/chromoxidgrün
0720.03 – Büssing Trambus – himmelblau/hellelfenbein


0809.16 – Citroën 2 CV, offenes Faltdach, olivgrau

Neuheiten 1:32

Vor ca. drei Wochen wurden die beiden Modelle auf der Spielwarenmesse erst dem Fachpublikum vorgestellt, jetzt sind die Modelle bereits lieferbar. Neben der US-Version des Fendt Vario 726 mit Pflegebereifung fährt der Krampe Big Body Anhänger in neuer Farbe ins Programm.

0778.71 – Krampe Big Body 650 Hinterkipper mit Silageaufsatz, schwarz

 

0778.72 – Fendt 726 Vario „US-Version“

 

Bilderquelle: © WIKING und ARCHIV

WIKING > Neuheiten Januar 2025


Ab diesem Jahr gibt es bei WIKING erstmals in der Geschichte auch im Januar Neuheiten. Mit den ersten Neuheiten des Jahres 2025 bringt WIKING einige neue Farb- und Gestaltungsvarianten kurz vor der Spielwarenmesse Nürnberg in den Fachhandel. Kleiner Ausblick, auf der Spielwarenmesse werden dann auch die ersten Formneuheiten in den geplanten Serienfarben zu sehen sein. Diese wurden 2024 erstmals als Silberlinge dort gezeigt. Ab Februar werden die Formneuheiten in dichter Folge an den Fachhandel ausgeliefert. Das Titelblatt des WIKING Magazins 2025 zeigt einen ersten Eindruck vom neuen Chevrolet Blazer. Der Blazer erscheint mit zwei Chassisvarianten, einem Standardfahrwerk und einem höherliegenden Fahrwerk.

Das Magazin 2025 mit integriertem Programmkatalog berichtet unter anderem über die angekündigten Neuheiten wie die Reihe der VW T2b-Modelle und den Chevrolet Blazer. Dazu gibt es Hintergrundinformationen zu den Marken Englebert und Hamburger Spedition, sowie einen Bericht zu einem Museum für Märklin-Schauanlagen, welches im Sommer 2024 eröffnete. Winterlich zeigen sich die Januar-Neuheiten. Ein Winterdienstfahrzeug wird erstmals auf Basis des 3-achsigen Magirus Eckhauer-Baufahrzeugfahrgestells ausgeliefert. Der VW T2a aus der alten Form kommt als eisblauer Campingbus mit Dachgepäckträger ins Programm. Als flotter und früher Frühlingsbote saust der VW Golf I als lemonengelber GTI ins Programm.

Eine → Modellvorstellung der Januar-Neuheiten gibt es wie gewohnt in der Rubrik Hebebühne.

 Neuheitenblatt mit Preisen Neuheitenblatt ohne Preise New Items (English version)

Neuheiten 1:160

0960.04 – Fendt Favorit mit rehbraunem Anhänger
0966.03 – John Deere 8330

Eine gesonderte → Modellvorstellung der Januar-Neuheiten im Maßstab 1:160 gibt es in der Rubrik Hebebühne.

Neuheiten 1:87

0006.31 – WIKING Magazin 2025
0018.33 – Zubehörpackung Absperrschranken „Toense“, „Aug. Alborn“, „Rosenkranz“

   

0045.05 – VW Golf I GTI, lemongelb
0140.02 – Mercedes-Benz 220 Ponton, basaltgrau/elfenbeinbeige


0146.04 – Mercedes-Benz 250 SE Coupé, nerzgraumetallic
0272.01 – MB 507 D Kasten, ultramarinblau „THW Bergungstaucher“


0315.04 – VW T2a Campingbus, eisblau/weiß
0391.03 – John Deere 8330

 
0502.08 – Tiefladeanhänger, karminrot „Rosenkranz“
0509.02 – MB LP 2223 Schwerlast-Zugmaschine mit Ballastpritsche, grünbeige „Pieper“


0646.09 – Magirus Pritschen-Lkw, pastellorange „Winterdienst“

Bilderquelle: © WIKING und ARCHIV

Zu Gast bei … 100. Saure-Auktion in Lüdenscheid

Wie feiert man ein doppeltes Firmenjubiläum? Am Besten mit den Menschen, die einen auf dem Weg begleitet und auch daran mitgewirkt haben, dass man dieses Jubiläum überhaupt feiern kann. Und an einem besonderen Ort. Für Carsten Saure gab es 2024 ein solches Doppeljubiläum zu feiern. 25 Jahre Auktionshaus Saure und 100 WIKING-Auktionen in diesem ersten Vierteljahrhundert der Firmengeschichte.

Und nichts eignet sich für ein solches WIKING-Event besser als die → SIKU//WIKING Modellwelt in Lüdenscheid. Carsten Saure lud die Sammler aus seinem Kundenstamm aber nicht nur zu einer besonderen Saalauktion nach Lüdenscheid ein, sondern zu einem zweitägigen WIKING-Event am 07. und 08. September 2024 mit mehreren Highlights.

Und so versammelten sich schon gut eine Stunde vor dem offiziellen Einlass die ersten Sammler zu Gesprächen, und der Hoffnung auf die besten Plätze im provisorischen Auktionssaal, vor der Modellwelt. Für einige Sammlerinnen und Sammler, die aus der ganzen Republik und sogar der Schweiz angereist waren, war es zudem der erste Besuch in der Modellwelt.

Vor der Auktion hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich die zum Verkauf stehenden Modelle in einer gesonderten Vitrine im Ausstellungsbereich anzusehen, weitere Fotos der Modelle sind weiter unten zu sehen. In der Modellwelt war etwa die Hälfte der Modelle schon seit dem Frühjahr 2024 zu bewundern. Nun wurden alle 207 zur Versteigerung vorgesehenen Modell dort gezeigt.

Viel Zeit für die anderen Ausstellungsvitrinen blieb nicht, so dass manch einer dafür sicher noch einmal wieder kommt. Denn es galt ja noch die drei eigens für die 100. Auktion aufgelegten Sondermodelle zu ergattern.

 

Nicht käuflich – das Sondermodell zur 100. Auktion

Die besondere Saalauktion fand im Rahmen der 100. Auktion statt, die dann in der Folgewoche mit der sonst inzwischen üblichen Onlineaktion fortgesetzt wurde. In Lüdenscheid kamen die Modelle zum Aufruf, die gewöhnlich in der Kategorie Highlights online versteigert werden. So gab es für alle erfolgreichen Bieter, die ein Katalogabo besitzten, schon an diesem Auktionstag den eigens für die 100. Auktion aufgelegten goldenen VW Käfer [der Ticker berichtete → hier darüber].

Kleine Autos, die viel bewegen

Zusätzlich zum Auktionsmodell hatten das Auktionshaus Saure und WIKING für diesen Tage zwei weitere Spenden-Sondermodelle angekündigt. Zum einen wurde ein bekanntes VW T1 Sondermodell (86. Auktion) für das Auktionshaus mit einer zusätzlichen, beige-melierten Plane bestückt. Verpackt in eine neue Sonderverpackung, die an das Wiking-Event mit geladenen Teilnehmern erinnert und auf einen besonderen Zweck hinweist, wurde es an dem Tag gegen eine Spende angeboten.

130 Restmodelle kamen im Nachverkauf in Sammlerhände, so dass geschätzt bis zu rund 450 Modelle nachträglich eine Plane erhielten. Die an den Verein → wünschdirwas e.V. [Link zu Facebook-Seite des Vereins] gespendeten Modelle wurden gegen eine Spende von mindestens 30 € abgegeben.

         

Und auch WIKING beteiligte sich an der Spendenaktion mit einem eigens kreierten Sondermodell. Ein unverglaster Ford Pritschenwagen wurde in rund 200-facher Ausfertigung für das Event gefertigt, und für mindestens 20 Euro Spendengeld maximal einmal an jeden Teilnehmenden ausgegeben. Dabei kamen Restbestände des Ford LKW, als Koffer-LKW (0540) bekannt aus der zweiten, 2003 erschienenen 100-Jahre-Peltzer-Packung, und eine silbergraue Flachpritsche an Stelle des Kofferaufbaus zusammen. Darauf transportiert der Ford einen USB-Speicherstick mit WIKING-Logo, der vor vielen Jahren als Werbeartikel mit den Neuheiten-Informationen auf der Spielwarenmesse an Pressevertreter ausgegeben wurde.

Der Stick konnte direkt vor Ort beim Verein gelassen werden. Dieser wird den Teilnehmenden im Herbst mit Fotos und einen Film zu dem Event als Erinnerung und Andenken zugesandt. Das Modell ist nicht wie üblich in der Fertigungshalle in Polen entstanden, sondern ist eine echte Büroarbeit. Eine solche Kleinserie lässt sich nicht in die üblichen Prozesse einbinden.

Also haben die Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter nach Feierabend selbst zum Klebstoff gegriffen. Der Ford war schon fertig montiert und bemalt, es fehlte nur der Kofferaufbau. Hier wurde dann die Pritsche ergänzt, und das Modell nach Trocknung mit Speicherstick in der Sonderverpackung geparkt. Am Ende ein Modell mit besonderer Geschichte und sehr kleiner Auflage für einen guten Zweck. Und macht alle glücklich.

Die gespendeten Modelle vom Auktionshaus Saure und WIKING wurden durch die Modellspenden von Sammlern und wiederum von  WIKING für die Auktion ergänzt. Inkl. dem gespendeten Aufgeld für letztere Modelle konnte am Ende eine Spende in Höhe von 32.661,15 € an den Verein zur Erfüllung vieler Herzenswünsche schwerkranker Kinder überwiesen werden!

Überraschungsmodell der SIKU//WIKING Modellwelt

Als Überraschung hielt die Modellwelt einen schwarzen Ford 12m für die Sammler bereit. Dieser war nicht angekündigt und stand ganz unauffällig an der Kasse des Museums. Schnell wurde der entdeckt, was zu einer stetigen Schlange an der Kasse führte.

Der Ford, der im Stil der Modelle der 1960er-Jahre neu aufgelegt wurde, fügt sich stilistisch perfekt in die Sondermodellreihe des Auktionshauses Saure ein. Die Sondermodelle zu den Auktionen erscheinen ja in gleicher Gestaltung. In der Modellwelt wird das Modell mit einer Auflage von 750 Stück solange der Vorrat reicht als Erinnerung an das Event für 14,00 Euro verkauft. Mehr zu dem Modell lesen Sie → hier in der Meldung zum Modell.

Die Objekte der Begierde

Wer die Anmeldung im Obergeschoss des Museums, den Modellkauf bei der Spendenaktion, den Sondermodellkauf und das Stöbern im Museumsshop erfolgreich geschafft hatte, fand dann noch Zeit für einen Blick auf die Auktionsmodelle. Diese waren, in zwei Vitrinen verteilt im Erdgeschoss des Museums ausgestellt.

Und es gab natürlich noch etwas Zeit für Gespräche im und vor dem Museum. Dort Bekannte treffen, neue Sammler über andere Sammler kennenlernen. Hier stieg man in Gespräche ein, die am Abend oder auch am kommenden Tag auf der Schienenbusfahrt fort gesetzt wurden. Oder man kam ins Gespräch mit den WIKING-Vertriebsmitarbeitenden. Denn die unterstützten tatkräftig die Teams der Modellwelt und des Auktionshauses Saure bei der Organisation sowie der Betreuung der Sammler vor Ort, so dass es im Zusammenspiel aller eine gelungene Veranstaltung wurde.  

100. Auktion

Ab 15 Uhr war es dann soweit. Die 100. Auktion startete im ersten Teil als Saalauktion. Nach über fünf Jahren Pause konnten die geladenen Gäste mal wieder eine Saalauktion erleben. Carsten Saure begrüßte die rund 180 angereisten Sammlerinnen und Sammler im provisorischen Auktionssaal in der SIKU//WIKING Modellwelt. Dafür mussten die Spielflächen der Siku-Control-Fahrzeuge und ein paar Vitrinen weichen.

Dafür dankte der Auktionator der Firma WIKING, die diese Auktion möglich gemacht hat, personell unterstützt hat, sich zudem auch mit den Spendenmodellen für den guten Zweck sehr großzügig gezeigt hat. Er hob aber auch hervor, dass WIKING es mit seiner Modellauswahl immer wieder schaffe, die Brücke zwischen den Altmodellen und den Neuauflagen zu schlagen.

Mit vielen persönlichen Worten erinnerte Saure an die Anfänge seines Auktionshauses, wie es zu der Idee kam das Auktionshaus zu gründen, und an die Saalauktionen in Köln, bei der noch seine Eltern unterstützten. Für ihn sei es ein großes Privileg sich in dieser Form mit den WIKING-Modellen beschäftigen zu können. Selber sei er ja kein Sammler der Modelle, aber eben ein Liebhaber dieser. Er dankte seiner Frau und seinen Mitarbeitenden für die Unterstützung. Aber natürlich auch den Sammlern, ohne die die Auktionen in den letzten Jahren und in der heutigen Form nicht möglich wären.

Rund 780 Katalogabonnenten zählt das Auktionshaus. Viele Sammler sind seit dem ersten Tag dabei, und waren zum Teil auch in Lüdenscheid persönlich anwesend oder als Telefonbieter dabei.
Nach den einleitenden Worten und den Zahlen durften diese dann auch endlich die Auktionskarten heben oder die Gebotszustimmung am Telefon abgeben. Es folgten in den nächsten drei Stunden viele spannende Bietergefechte im Saal, aber auch mit den Telefonbietern.

Die oben gezeigte Porsche 356 Coupé-Vorserie wurde für 6.000 Euro einem Telefonbieter zugeschlagen. Das Vorserienmodell des Büssing D2U Doppeldeckerbusses wurde für 1.600 Euro an einen Saalbieter zugeteilt, der den Bietererfolg mit einem Freudenruf und einer Siegesfaust mit folgendem Applaus quittierte. Der legendäre Thyssen-Tanksattelzug, lange Zeit teuerstes WIKING-Modell, wechselte für 7.000 Euro den Besitzer, die Arche Noah mit Figuren schipperte für 5.100 Euro in einen neuen Hafen. Drei von WIKING gespendete, in eigener Sache werbende Sondermodelle, brachten in Summe 1.670 Euro für den Verein wünschdirwas. Alle genannten Zahlen verstehen sich zzgl. dem vom Bieter zu zahlenden Aufgeldes. 

 

Das Highlight war die Versteigerung des blaumetallicfarbenen Jaguar XK (Typ 1). Dieser war schon in der Vorgebotsphase durch eine hohe Gebotssumme aufgefallen. Bei der Saalauktion schlug er dann alle bisherigen Rekorde, ist nun das aktuell teuerste WIKING-Modell. Bei 15.500 Euro ließ Carsten Saure den Auktionshammer dann endgültig fallen. Der Telefonbieter hatte sich am Ende gegen den bis zum Schluss mitbietenden Saalbieter durchgesetzt. Das wurde mit einem kräftigen Applaus beglückwünscht.

Nach dieser spannenden Saalauktion hatten die Bieter die Möglichkeit Ihre ersteigerten Modell auch direkt auszulösen und mit auf den Heimweg zu nehmen. Oder auch mit ins Hotel. Denn es wartete noch ein Sammlertreffen und die Schienenbusfahrt am Folgetag auf die Teilnehmer.

Sammlertreffen und Schienenbusfahrt

Die Saalauktion dauerte am Ende durch die Bietergefechte und die zur Auktion zuzuschaltenden Telefonbieter länger als gedacht. Das analoge Leben ist am Ende doch weniger planbar, als das digitale. So schwärmten die Sammler nach der Auktion zunächst aus, um sich zu stärken. Nach dem Essen traf man sich ein einem großen Hotel in Lüdenscheid zu einem Sammlertreffen.

Bei Getränken konnte man sich untereinander, später auch mit Carsten Saure und Nina Saure selber, austauschen. Einige Sammler waren dem Angebot des Auktionators gefolgt, und haben Tausch- und Kaufmodelle in Form einer kleinen Börse auf den bereitsstehenden Tischen angeboten. In lockerer Atmosphäre wurde sich so bis weit nach Mitternacht ausgetauscht.

 

Lange schlafen konnten die Teilnehmer der Schienenbusfahrt am kommenden Morgen nicht. Denn ab Lüdenscheid ging es dann auf eine mehrstündige Rundfahrt durch das östliche Ruhrgebiet über Hagen, Essen und Wuppertal. Bei einem Zwischenstopp und unterwegs wurde mit Bier und andren Getränken, sowie Brezeln für das leibliche Wohl gesorgt. Zwischenstopps ermöglichten zudem den Wagenwechsel, so dass man sich mit anderen Sammlern und Sammlerinnen austauschen konnte. Tolle Gespräche und Begegnungen, einmalige Momente und Stunden, die einem komplett aus dem Alltag entführt haben.

Die Bilder oben zeigen ein paar Impressionen der Fahrt und von der Schienenbusgarnitur, die der Abschluss dieses ganz besonderen, gelungen und leider auch einmaligen Event war. Eine besondere Ehre für die, die daran teilhaben durften, und sich dessen – wie auch der Verfasser dieser Zeilen – auch bewusst und Herrn Saure dafür sehr dankbar sind! Auf die nächsten 100 Auktionen, oder 25 jahre.

Weitere Links zu Berichten zu der Auktion:

Bericht in den Lüdenscheider Nachrichten

Bericht in Auto Bild

Bilderquellen: © Archiv & Auktionshaus Saure

Faller > VW LT „200 Jahre Veltins“


Zur Spielwarenmesse kündigte Faller ein neues limitiertes Premium-Modell an. In 2024 wird die Firma Veltins 200 Jahre alt. Zu diesem besonderen Anlass erscheint ein limitierter Bausatz eines Brauereigebäudes, welches dem Firmensitz in Meschede-Grevenstein nachempfunden ist. Als langjähriger Partner beider Unternehmen steuert WIKING ein Sondermodell im Design der Brauerei bei.

Ausgewählt wurde ein VW LT 28 Kastenwagen. Der weiße VW LT mit Hochdach erhält eine vierseitige Bedruckung mit Firmenschriftzügen, Logos und Dekorstreifen. Das Sondermodell ist fertiggestellt. Die Modelle werden über den Bausatz (Artikelnummer 130815) vertrieben. Das limitierte Brauereimodell kostet 299,99 Euro (UVP) und ist ab Mai 2024 verfügbar. Ein Muster ist vor der Auslieferung an den Handel für einen genaueren Blick auf den jungen Oldtimer auf die → Hebebühne gefahren.

Faller > Exklusivmodell „200 Jahre Veltins“

Schon in den 80er-Jahren waren WIKING-Modelle beliebte Beigaben zu Modellbausätzen der Hersteller. Mercedes-Benz Fahrzeuge zum Autohaus, Taxen zum Taxistand oder auch Busse zum Busbahnhof. In den letzten Jahren sind diese Exklusivmodelle selten geworden. Faller reichte WIKING Modelle in der Regel bei den exklusiven Bausätzen zur Gestaltung der Gebäude an die Modellbauer weiter. Krankenhaus Gütenbach, das Gefängnis Santa Fu oder zuletzt 2010 der Kokereibetrieb waren mit Sondermodellen von WIKING bestückt.

Auf den Hanomag ST 100 mit Kohleanhängern folgt nun ein VW LT 28. Im Mai 2024 erscheint ein neues Exklusivmodell bei Faller zu einem besonderen Anlass. Es gilt 200 Jahre Veltins zu feiern. Dazu kommen die drei Firmen Faller, Veltins und WIKING in einem Bausatz zusammen. Das WIKING Sondermodell für das Brauereigebäude, welches dem Standort der Veltins Brauerei nachempfunden ist, ist inzwischen fertig.

Der VW LT 28 ist in einer Klarsichtschachtel mit Papiereinleger verpackt. Dieser ist als Werbeeinleger für die Firma Veltins gestaltet. Auf der Innenseite ist das Faller-Modell der Braurei auf einem Foto zu sehen, auf der Rückseite ist der Veltins-Schriftzug und das 200 Jahre-Jubiläumslogo zu sehen.

Der VW LT war lange Jahre im WIKING-Programm zu finden. Das letzte Serienmodell des VW LT 28 Kastenwagen mit Hochdach als Firmentransporter erschien 1987. Das letzte Sondermodell 1993. Nach über 30 Jahren kommt der große VW Transporter nun als Oldtimer zurück, und dabei optisch so schön bedruckt, wie nie zuvor. Neue Felgen und viele Detaildrucke machen aus dem weißen Kastenwagen einen schmucken Transporter.

Das Sondermodell erscheint etwas anders als zunächst auf der Spielwarenmesse angekündigt. Im Vergleich mit den ersten Fotomustern ist der VW LT 28 leicht abweichend bedruckt und im grünen Farbton ebenfalls abweichend ausgefürht. Dazu rollt das Modell nicht auf einteiligen Scheibenrädern, sondern hat zweiteilige Räder bekommen. Mit grünen Stahlfelgen rollt der Transporter nun vor die Brauerei.

Der Kastenwagen ist vierseitig bedruckt. Neben den Veltins-Schriftzügen auf den Kastenseiten und an Front und Heck hat der LT auf den Kastenseiten das mehrfarbige Veltins-Emblem aufgedruckt bekommen. Die Schriftzüge werden von einem dreiseitig aufgedruckten, grünen Streifen begleitet. Die Türen sind mit der Firmenadresse der Brauerei Veltins in kleinen schwarzen Lettern bedruckt.

Die Scheinwerfer sind silbern bemalt, das VW-Logo im Grill ist silbern bedruckt. Die Blinker sind orange bedruckt. Am Heck sind die Rückleuchten, analog zum letzten Serienmodell (→ 0601.32 VW LT 28 Feuerwehr), mehrfarbig bedruckt und schwarz gerahmt. Aus dem alltäglichen Straßenbild ist der LT 28 längst verschwunden, jetzt bekommt er als Jubiläumsmodell für die Brauerei Veltins ein kleines Modelldenkmal gesetzt.

Das WIKING Sondermodell (8304 01) ist nicht einzeln erhältlich, wird nur zusammen mit dem Faller Bausatz „Veltins Brauerei“ ausgeliefert. Der Bausatz (Artikelnummer 130815) mit limitiertem WIKING-Modell als Beilage kostet 299,99 Euro (UVP) und ist ab ca. Mai 2024 verfügbar und bei den Modellbahnhändlern vorbestellbar. → Link zum Faller-Modell

Bilderquelle: © Faller

Faller > WIKING Modelle für Car-System & Bausatz


Kurz vor der Spielwarenmesse hat Faller seine ersten Neuheiten für 2024 veröffentlicht. Im Prospekt sind insgesamt drei Handmuster für die neue Modelle auf WIKING-Basis zum Faller Car-System und zu einem exklusiven Bausatz abgebildet. Für das Car System erscheint ein Modell im Maßstab 1:87 und eines im Maßstab 1:160 erscheinen. Die Farbvarianten der Modelle erhalten die bekannten Faller-Chassis und Antriebe, sind als Einzelmodell erhältlich.

Car System – Maßstab 1:160

162040 – MB O 302 Reisebus „Touring“

Der Bus ist ab Mai 2024 als Einzelmodell zum Preis von 149,99 Euro (UVP) lieferbar.

Car System – Maßstab 1:87

161441 – MB O 303 Reisebus

Der Bus im Stil der ersten WIKING Serienmodelle aus den 80er-Jahren mit orange-braunen Streifen ist ab Juni 2024 als Einzelmodell zum Preis von 159,99 Euro (UVP) lieferbar.

Limitiertes Premium-Modell – Brauerei Veltins

In 2024 wird die Firma Veltins 200 Jahre alt. Zu diesem besonderen Anlass erscheint ein limitierter Bausatz eines Brauereigebäudes, welches dem Firmensitz in Meschede-Grevenstein nachempfunden ist. Als langjähriger Partner beider Unternehmen steuert WIKING ein Sondermodell im Design der Brauerei bei. Der weiße VW LT 28 Kastenwagen mit Hochdach erhält eine vierseitige Bedruckung mit Firmenschriftzügen, Logos und Dekorstreifen. Das Modell ergänzt damit die Flotte der Brauereifahrzeuge von Veltins bei WIKING, die Flotte bekommt mit dem Brauereigebäude nun ein artgerechtes Zuhause. Der Bausatz (Artikelnummer 130815) mit limitiertem WIKING-Modell als Beilage kostet 299,99 Euro (UVP) und ist ab ca. Mai 2024 verfügbar.

Weitere Informationen im → Faller Neuheitenprospekt

Bilderquelle: © Faller

HEBEBÜHNE

In der Rubrik Hebebühne stellt Ihnen der Neuheiten-Ticker immer wieder neue WIKING – Modelle im Rahmen von Modellbeschreibungen genauer vor. Über die Bilderauswahl gelangen Sie direkt zu den gewünschten Berichten bzw. Einzelmodellvorstellungen.

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