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Unimog Museum > Erinnerungs-Unimog

Sondermodell zur Unimog-(Er)fahrung

Neben der Mitfahrt über den hauseigenen Parcours des Unimog Museums können Besucher auch selber hinter ein Unimog-Steuer steigen. Der Parcours ist durchaus anspruchsvoll. Laut Homepage erwarten die Fahrer Strecken mit 100% Steigung oder 70% Gefälle, dazu bis zu 20 Grad Schräglage. Hier kann sich der Fahrer mit Gelände und Machine messen. Unter Anleitung bekommt man ein exklusives Fahrertraining. Dann geht es abseits befestigter Wege ins unwegsame Gelände, auf dem man die Stärken und Möglichkeiten des Unimog erleben kann.

(Er)fahrung nennt das Museum die Erlebnistour mit dem Unimog. Und damit es ein Stück mehr unvergesslich bleibt, gibt es ein Erinnerungsgeschenk dazu. Der Unimog U 1450 L von WIKING ist speziell für diesen Zweck bestellt worden, und wird auch nur nach Teilnahme an der Tour ausgegeben. Ein Verkauf im Museum ist nicht vorgesehen. Wer das kleine Schmuckstück sein Eigen in der Unimog-Sammlung nennen möchte, darf diese exklusive Erfahrung machen.

Der Unimog kommt passend Event sehr exklusiv daher. In kleiner Sockelvitrine im Umkarton präsentiert sich das gelborange WIKING-Modell dem Betrachter. Die hellgraue Plane ist mittels Gummiband auf der Pritsche gesichert. Dem Karton entnommen liest man dort die Sockelaufschrift, die den Beschenkten an die Parcours-Tour erinnert. „Unimog Museum Gaggenau, ich hab’s gewagt“ ist in weißer Schrift aufgedruckt. Über die bekannten Metallklammern ist das Modell mit schwarzem Fahrgestell auf dem Sockel gesichert.

Vom Sockel gelöst und vom Gummiband befreit kann das Modell noch näher betrachtet und bespielt werden. Unter der Plane verbirgt sich eine silberne Pritscheneinlage. Wie eh und je rollt der Unimog auf grobstolligen Rädern mit eingesetzten 8-Loch-Felgen. Der Luftansaugstutzen ist schwarz auf der Beifahrerseite angesetzt, die Inneneinrichtung mit integriertem Lenkrad ist schwarz eingesetzt.

 

So ist der Unimog seit 1980 – zunächst als U 1700 L bezeichnet – im WIKING Programm vertreten. An dieses vor gut 40 Jahren erschienene rotorange Modell erinnert das neue ca. gelborange Sondermodell dirket. Das Premierenmodell war noch mit gleichfarbiger Pritscheneinlage und zunächst ohne Auspuff unterwegs. Eine Bemalung und Bedruckung gab es nicht. Außer einem Auspuff am Fahrgestell, einer Verfeinerung des Zughakens und späterer Änderung der Bodenprägung hat sich am langen Universalmotorgerät Unimog U 1700 L auch nichts mehr verändert.

Eine rückseitig offene Plane bekam der Unimog erst 1991 und fuhr dann Eigenwerbung für Mercedes-Benz. Mit dieser ist auch das neue Sondermodell ausgestattet. Neben dem Museums-Logo ist dort der Slogan für die Tour „Unimog (er)fahren!“ in schwarz beidseitig aufgedruckt. Die Kabine bekommt eine zeitgemäße Bemalung und Bedruckung, was dem Unimog in Summe ein viel vorbildgerechteres Erscheinungsbild gibt.

 

Wie schon an den letzten Serienmodellen sind die Scheinwerfer per Hand gesilbert, der Grill hat einen silbern bedruckten Stern und Unimog-Schriftzug. Per dunkelorangem Druck sind die Blinker hervorgehoben. Silberne Zierstreifen mit schwarzen Randlinien schmücken die Türen des Unimog. Darüber ist die Typenbezeichnung U 1450 in schwarzer Farbgebung auf silbernem Kontraststreifen aufgedruckt.