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Volvo N10 Stahlpritschenlastzug

Es muss nicht immer Olivgrau, oder Maisgelb sein. Ein freundliches Grau und Himmelblau dürfen es auch mal sein. Inspiriert durch ein Serienmodell aus dem Jahr 2017 gestaltet Oliver Wasmus sein neustes Sondermodell, und setzt damit dem Volvo N10 ein kleines Modelldenkmal.

Vierzig Jahre ist es her, dass der Volvo N10 als Stahlpritschenlastzug und als Sattelzug in das WIKING-Programm fuhr. Damals noch ohne Bemalungen, einfach in der Formgestaltung – ganz so wie es der Zeitgeist bei WIKING in jenen Jahren war. Seit dem kurzen Programmdasein bis 1979 gab es keinen kompletten Lastzug des Volvos mehr. WIKING platzierte 2016 eine Neuauflage des Volvo N10 mit Stahlpritsche in den Farben der Spedition ASG. Den passenden Anhänger lieferte Wasmus fünfhundert Mal im Dezember 2016 nach, und komplettierte den Lastzug auf diese Weise.  

Das Jubiläum nimmt der Händler nun zum Anlass den Sammlern eine Neuauflage des kompletten Lastzuges anzubieten. Und das in einer attraktiven Farbgestaltung. Der Lastzug fährt für die Marke Volvo selber. Davon zeugen die großen weißen Schriftzüge auf den hinten offenen, himmelblauen Planen.

Die Aufbauten des Lastzuges sind hellgrau, das Fahrgestell in moosgrau. Die Inneneinrichtung und die eingesetzten 8-Loch-Felgen sind braunrot ausgeführt. Damit entspricht das Modell in der Farbwahl exakt dem Serienmodell des Volvo F89 mit Containerauflieger (0523.03), der zwischen 2017 und Sommer 2018 im Programm weilte.

           

Für die olivgrauen Sondermodelle und die ASG-Serienmodelle hat WIKING in den vergangenen Jahren einen umfangreichen Bedruckungskomfort erarbeitet. Dieser kommt nun auch dem Lastzug zu Gute, so dass der N10 die Gestaltungs- und Bedruckungssprache vom Volvo F89 übernehmen kann.

Die Silberungen der Grillumrahmung, die Bedruckung der Schriftzüge und Logos und die Bemalung der Türgriffe und Haltestangen folgt dem gleichen Muster. Die Blinker vorne sind orange bemalt. Grill und seitliche Lüfter in Schwarz, die Scheinwerfer schwarz gerahmt und gesilbert. In Summe wirken die Detaildrucke auf dem hellen Grau des Fahrerhauses richtig gut, und machen aus dem Youngtimer ein attraktives Modell. Im Vergleich mit dem ersten Modell von 1978 zeigt sich wieder einmal, welches Potential in den jener Zeit steckt. Mit ein wenig Druckfarbe, der richtigen Idee und Gestaltungswille entstehen faszinierende Modellkombinationen.

Anders als WIKING beim Volvo F89 Serienmodell hat Oliver Wasmus nicht an der Bemalung der Rückleuchten gespart. Diese sind an Zugfahrzeug und Anhänger rot bemalt. Das Rund-um-Paket hat bei der kleinen Auflage mit 35,70 Euro seinen Preis, ist aber für einen Lastzug mit dieser Wirkungsstärke für Freunde der schwedischen Marke und des kultigen N10 gut investiert.

Ob als Lastzug alleine, oder zusammen mit dem Container-Sattelzug. Es ist ein schönes Duo entstanden, weches WIKING Geschichte passend weiter schreibt. Weitere Kapitel wären da sehr willkommen, Und der Volvo N10 Pritschensattelzug hat dieses Jahr auch Jubiläum und war auch nur bis 1979 im Programm.