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WIKING NEUHEITEN APRIL 2020 – Pullman Set

Im Rahmen einer einmaligen Auflage kombiniert WIKING drei verschiedene Pullman-Zugmaschinen in einem Set. Der neue Flachpritschenauflieger – zeitgenössisch passend – ohne hinteren Unterfahrschutz wird in Kombination mit dem neuen MB LPS 333 zum großen Sattelzug für besondere Transportaufgaben. Damals wegweisend, heute Klassiker. 

0990.97 – Set „MB Pullman“

Dass das neu entwickelte Pullman-Fahrerhaus zusammen mit dem Tausendfüßler-Fahrgestell ein Erfolg werden würde, war nach der 2019er Spielwarenmesse eigentlich absehbar. Positive Reaktionen, Vorfreude auf das Modell – ein lang gehegter Sammlerwunsch ging in Erfüllung. Doch es war nicht nur ein neues Fahrerhaus, was WIKING in alter Form- und Detailsprache ankündigte. Neben dem neuen Pritschenaufbau mit Plane für den LP 333 wurde auch noch ein LPS 333 Fahrgestell für das bestehende Aufliegerportfolio aus dem alten und neuen Formenfundus vorgestellt und es wurde auf die Kompatibilität mit den alten zweiachsigen Fahrgestell geachtet.

Während die zweite Serienvariante des Tausendfüßlers noch auf sich warten lässt, hat der neue Klassiker bereits einige Einsätze als Sondermodell für den PMS oder ModelCarService erfolgreich absolviert.

Bei der LPS 333 Zugmaschine gab es bislang nur eine Serienvariante als Hinterkippersattelzug und eine Variante im Firmenkleid der Spedition Wandt für den PMS. Das ändert sich nun mit der einmaligen Auflage im Set – und natürlich kommt bald noch mehr!

 

 

Die rundlichen Frontlenker begeistern die Sammler so wie die darauf folgenden kubischen Kabinen. Mit den Pullman-Kabinen vollzog Mitte der 50ger-Jahre auch Mercedes-Benz den wegweisenden Generationswechsel vom Hauben- zum Frontlenkerlastwagen. Zwar gab es immer noch Kurzhauberlastwagen im Programm, die Tage der langen Motorhauben vor der Fahrerkabine waren aber gezählt. Von nun an werkeln die Motoren unter dem Fahrer. Die gewonnene Fahrzeuglänge diente dem Laderaum, so dass sich die Menge der bewegten Güter je Strecke erhöhen ließ.

WIKING widmet dem LKW-Klassiker ein Set aus drei unterschiedlichen Zugmaschinen. Für den Nahverkehr steht die azurblaue kurze Kabine als LPS 329 auf oxidrotem Fahrgestell. Ein Formenklassiker, der das WIKING Programm seit Jahrzehnten bespielt. Durch einen Formenumbau in den 70er-Jahren ist das Dach etwas überhöht, was im direkten Vergleich mit den Fernverkehrskabinen ins Auge fällt. Hier hat man die formtechnisch versucht die für die Schwerlastzugmaschinen integrierten Sockel für die Rundumlicher zu kaschieren. Ein einfacher Rückbau war wohl damals technisch nicht möglich. So leben wir mit diesem Kompromiss.

 

Zur Optimierung von Heimarbeitsprozessen hat WIKING damals an vielen Modellen die eingesetzten Grillflächen entfernt. Diese wurde in die Form integriert. So auch beim kurzen LP-Fahrerhaus. Beim vorliegenden Modell wurde die Grillfläche zunächst schwarz bedruckt. Silberungen an Grill, Zierlinien und Stern heben die Details hervor. Die Blinker sind orange bemalt, die Scheinwerfer silbern.

Einen entsprechenden Bemalungs- und Bedruckungsumfang haben auch die beiden anderen Zugmaschinen mit der neuen Fernfahrerkabine. Diese baut einmal auf dem alten zweiachsigen Fahrgestell und einmal auf dem neuen dreiachsigen Fahrgestell auf, welches speziell für diese Kabine entwickelt wurde. Die Fernverkehrskabinen verfügen über einen eingesetzten schwarzen Grill, der entsprechend der Nahverkehrskabine bedruckt und bemalt wurde.

Bei den zweiachsigen LPS 329 Zugmaschinen fällt zudem auf, dass die vordere Stoßstange und der Radlauf zusätzlich schwarz bedruckt und vorne mit einem silbernen Zierstreifen versehen wurde. Die Felgen sind bei allen drei Zugmaschinen unterschiedlich gewählt. 6-Loch-Felge im Nahverkehr, 8-Loch-Felge im Fernverkehr beim LPS 329 und Trilex-Felge beim LPS 333.

Der größten Zugmaschine ordnet WIKING den neuen Flachpritschenanhänger dem LPS 333 zu. Beide sind mit Trilexfelgen ausgestattet. In der Packung, wie im Pressetext wird die azurblaue Kombination als Einheit beschrieben. Der Flachpritschenauflieger feiert im Rahmen der einmaligen Auflage eine weitere Serienpremiere. Als Sondermodell war er dreiachsig bereits zweifach für den PMS im Einsatz, nun folgt die zweiachsige Variante ohne Unterfahrschutz in größerer Auflage. Wie bei allen anderen Aufliegern ist die alte, modifizierte Achseinheit mit Klemmplatte auf das hier oxidrote Plattformunterteil aufgesteckt. Stützrollen und Felgen sind ebenfalls oxidrot.

Auf der Flachpritsche finden die beiden andren Zugmaschinen Platz. Nachdem der Spediteur die neuen Zugmaschinen auf den Hof geholt hat, können sie erste Transportaufgaben erfüllen. Zunächst übernehmen die beiden Zugmaschinen bei mir vorhandene Auflieger. Aber wer weiß? Vielleicht gibt es ja irgendwann auch noch eine farblich besser passende Ergänzung.