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WIKING Neuheiten August 2021

0671.06 – Volvo N10 Muldenkipper

WIKING spielt das zweite Baustellenmodell auf Basis des neuen Volvo N10 Fahrgestells aus. Nach dem → Volvo N10 Betonmischer (0682.07), der als Premierenmodell im Februar 2021 erschien, folgt nun der Muldenkipper. Dieser ist wie der Betonmischer gestaltet, so dass ein Modellduo entstanden ist.

Fahrgestell, Kabine und Bedruckungsumfang sind bei beiden Modellen identisch. Während die Aufbauten maisgelb ausgeführt sind, wurden Fahrgestell, Einstiegsstufen und Felgen wieder kupferbraun ausgeführt. Der Grill ist schwarz eingesetzt, die Inneneinrichtung mit integriertem Lenkrad in lehmbrauner Farbgebung.

Der Grill ist silbern mit Rahmen und Zierleisten bedruckt. Unterhalb des Volvo-Logo ist der N10 Schriftzug aufgebracht. Die Scheinwerferrahmen sind wieder kupferbraun angelegt, während die Blkinker orange bemalt wurden. Die Kabine zieren blaue Streifen. Die Rückleuchten haben eine karminrote Bemalung erhalten.

Die Mulde, schon seit den 70er-Jahren bei WIKING im Einsatz, lässt sich natürlich auch wieder kippen und aufstellen. An der stilisierten Hydraulikeinheit ist ein Reserverad aufgesetzt. Zum Einsatz kommen wieder die Felgen vom Renntruck, welche m.E. sehr gut zum Modell passen. Fehlt noch der Meiller-Hochbordkipper im gleichen Farbkleid. Der würde aus dem wunderschönen Duo ein schickes, zeitgenössisches Baustellentrio machen. Das wäre jetzt nur konsequent.

0424.98 – Magirus Mercur Kipper

Kurzer Magirus-Kipper die Zweite! Bereits zwei Monate nach der Eckhauber-Variante (0424.99) aus den frühen 60er-Jahren liefert WIKING den Rundhauber nach. Auf dem neuen Fahrgestell mit kurzer Kipppritsche sitzt nun vorne die Mercur Rundhaube. Da mussten die Freunde der runden Formen gar nicht lange warten, die ihn gerne in einer Szenerie Ende der 50er-Jahre einsetzen möchten.

Und auch bei der Farbauswahl geht es klassisch zu. Auf dem feuerroten Fahrgestell sind kieselgraue Kabine und Pritsche montiert. Die Kabine ist gerahmt von feuerroten Trittstufen am Fahrerhaus, runden Kotflügeln und einem roten Grill. Dieser ist silbern bedruckt, das Ulmer Münster silbern hervorgehoben. Die Haube trägt den silbernen Druck MAGRIUS DEUTZ auf beiden Seiten.

Die Zierleisten, die Türgriffe wurden an der Kabine gesilbert, die Rückleuchten karminrot bemalt. Zur individuellen Gestaltung des Modells liegen feuerote Außenspiegel und Peilstangen am Spitzling im Podesteinleger der Verpackung bei. Das neue Fahrgestell ist, wie schon beim Eckhauber beschrieben, filigran ausgeführt. Ebenso der Zwischenrahmen mit dem Kippmechanismus. Die Pritsche lässt sich nach hinten kippen, die Klappe ist beweglich ausgeführt. Per Hydraulikstempel lässt sich die Pritsche in der Kippstellung arretieren.

Die beiden kleinen Pritschenkipper sind die Startmodelle nach der Präsentation im Januar, denen sicher viele farbliche und thematische Modellabwandlungen folgen werden. Im Fuhrpark von Bölling, anderen Baufirmen aber auch bei Feuerwehr und THW kann man sich den kleinen Baustellenkipper gut vorstellen. Rund oder eckig? Beide.


 


 

0554.05 – Magirus Deutz Flachpritschensattelzug

Gleich zweimal darf der Magirus Deutz Eckhauber auf dem jüngst geschaffenen Sattelzugfahrgestell bei dieser Auslieferung zum Baueinsatz ausrücken. Einmal mit dem altbekannten Hinterkipper-Auflieger, einmal mit dem jüngeren Flachpritschenauflieger. Zugmaschine und Flachpritschenauflieger wurde hier schon vorgestellt, neu ist die Kombination der beiden Fahrzeuge. Dazu die ungewöhnliche Ladung: ein Container.

Containertransport fand bei WIKING bislang immer auf dem passenden Trailer statt. Die zwei Haltenasen fixieren den oder die Container auf dem Fahrgestell. Nun ruht der 40-ft-Container auf der Flachpritsche des Aufliegers. Eine Art des Transportes wie er in vielen Schwellenländern üblich war, und in Teilen noch heute ist. Denn es gibt wenig rollendes Material, und nicht nur Container sind über weite Strecken zu transportieren. Da muss man flexibel sein, da ist die Flachpritsche ideal.

Dazu ein robustes Zugfahrzeug. Die gelborange Eckhauber-Kabine mit basaltgrauer Inneneinrichtung baut auf dem braunroten Sattelzugfahrgestell auf. Mit schwarzgrauen Kotflügeln und silberner Sattelpfanne. An der Kabine fallen nicht nur die schwarzen Drucke an Kotflügeln, Türgriffen und Haubengriffen auf, sondern auch die beiden Zusatzscheinwerfer hinter der vorderen Stoßstange. Das wurde so auch schon bei den PMS-Sondermodellen für die Packung → „Magirus in Sibirien – Bau der Baikal Amur Magistrale“ ausfgeführt. Auf die seitlichen Luftansaugstutzen, damals von Herpa zugeliefert, hat WIKING verzichtet.

Farblich ist das Modell anders gestaltet als die damaligen Baufahrzeuge der Edition, aber der nicht minder auffällige Lastwagen fährt für das gleiche Projekt. Im Container liefert der Magirus Deutz Material für die BAM – Baikal-Amur-Magistrale, wie die safrangelbe Aufschrift auf dem smaragdgrünen Container verrät.

Während der Magirus Deutz die erste Tour mit dem Flachpritschenauflieger absolviert, hat der Container schon einige Einsätze hinter sich. Rost und Schmutz an der Blechkiste werden durch die Marmorierung dargestellt. Erreicht, in dem zum smaragdgrünen Granulat oxidrotes Granulat gemischt wurde. Dadurch bekommt jeder Container eine einmalige Zufallsmarmorierung. Ein schönes Detail. Ein außergewöhnliches Modell, welches da in die Vitrine zwischen die anderen – so einheitlichen – Containersattelzüge rollt. Ein exotischer Hingucker!

0462.02 – Volvo F88 Stahlpritschen-Lastzug

Was auf den ersten schnellen Blick wie eine Bauteilvariante aus bestehenden Formen wirkt, ist (noch) keine. Denn hier ist ein  grundlegendes Beuteil neu an diesem Modell und ergänzt den Formenbaukasten bei WIKING. Denn ohne das neue 3-achsige Fahrgestell würde es diesen Lastwagen so nicht geben. Die Kabinen der Volvo F88 und F89 Baureihen aus dem Jahr 2015 bauten bislang nur auf dem passenden Sattelzugfahrgestell auf. Um die Kabinen auch für Lastzüge nutzen zu können, schiebt WIKING nun ein neues Fahrgestell nach.

Die F88 und F89 Kabinen wurden gezielt im angenäherten H0-Maßstab entwickelt, um die Auflieger aus alten Formen der 70er- und 80er-Jahre nutzen zu können. So wurde nun auch das hier moosgraue Fahrgestell passend zu den Pritschen- und Kofferaufbauten entwickelt. Ähnlich stilisiert wie einst, passt auch das neue Fahrgestell zu bestehenden Aufbauten und anderen wiederaufgelegten klassischen Lastzügen. Als erste Variante kommt die Stahlpritsche zum Einsatz. Als Ladung für die lichtgraue Pritsche liegen hellblaue Stapelkästen am Spritzling bei. Diese sind im Druckklammerbeutel verpackt und mit in die Verpackung geschoben.

 

Etwas detailierter darf es dann heutzutage aber doch sein. Kleinerer Zughaken, andere Rückleuchtengestaltung und eine arretierbare Achse. Ja, die hintere Achse lässt sich für die Darstellung von Leerfahrten hochsetzen und verbleibt in der Lage. Ein ebenso schönes Detail, wie die auch hier am Lastzugfahrgestell kippbare, lichtgraue Kabine. 

 

Darunter eine vereinfachte Motorendarstellung. Durch die Haltenase an der Pritsche ist das Kippen mit etwas Fingerspitzengefühl durchzuführen, damit die Klippsnase der Kabine daran vorbei geht. Danach ist der Blick frei unter die Hütte. Zurück in die Fahrposition geht es nur ähnlich vorsichtig. Die umfangreich bedruckte Kabine hat auch das Volvo-Logo in himmelblau auf den Türen erhalten.

Damit passt er farblich und thematisch perfekt zum Volvo N10 Sondermodell von Oliver Wasmus, welches noch in begrenzter Menge in seinem → Shop verfügbar ist (0462.52). Damit lassen sich weitere Modellvarianten darstellen. So passt die Plane des Anhängers mit VOLVO-Schriftzug auf den neuen Volvo Pritschenlastwagen, der Anhänger lässt sich ankuppeln und mit den Kästen verschiedene Beladungssituationen darstellen. Eine gelungene Premiere für das neue Fahrgestell. Und die nächsten Themenergänzungen kann sich der erfahrene Sammler schon vorstellen.