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WIKING NEUHEITEN FEBRUAR 2018 _ PKW MODELLE

0210.02 – Continental Mark II

Fahrzeuge nach amerikanischen Vorbild waren und sind bis heute die Ausnahme im WIKING Programm. Und im eigentlichen Sinne waren diese auch nicht direkt für den europäischen Markt gedacht, sondern der Firmengründer Peltzer erhoffte sich damit Ende der 1950er Jahre Brückenmodelle für den amerikanischen Markt zu haben. Die WIKING Modellen fanden im bescheidenen Umfang Ihren Weg in die Staaten, über Importe und über heimkehrende Soldaten und Zivilangestellte der US Army. Diese brachten sie aus Deutschland mit in die Heimat. Eine Liebe, wie sie die Europäer – und vor allem die Deutschen – für die Modellautos im Modellbahnmaßstab HO entwickelten, entstand nicht. Ford Continental Mark II (Lincoln), US-Erdbeweger, Chevrolet LKW, IH und Chevrolet Malibu sollen die Zeitzeugen dieser Ära werden.

Heute ist bei den PKW nur noch die Form des Continental Mark II einsetzbar. Die Form des Malibu gilt aktuell als nicht (wirtschaftlich) reparabel. Da wir in den vergangenen Jahren aber schon einige „Wiedergeburten“ erlebt haben, werden die Fortschritte im Formenbau vielleicht auch diesen Modellen noch einmal zu Gute kommen.

Dem Continental kamen schon bei seinen letzten Neuauflagen die zum Zeitpunkt der Entstehung machbaren lack- und drucktechnischen Möglichkeiten zu Gute. Mit der Neuauflage für die Idee + Spiel Autodrom Packung im Jahr 2009 erhielt er erstmals eine Metalliclackierung, siehe Bild unten. Nachdem das Modell 27 Jahre nicht erhältlich war, kam es nun mit feiner Silberung des Kühlergrills und Bemalung der Rückleuchten als einmalige Auflage zurück. Noch trug er den Zughaken für die Anhänger im Programm. Dieser wurde zur einmaligen Auflage des PMS-Post Museums Shop aus der Form entfernt. In rosa mit weißem und Weißwandreifen kam er so 2010 zurück. Bis zum erneuten Seriendebüt dauerte es noch einmal ein Jahr. Jetzt in rotbraunem Lack, ebenfalls mit Weißwandreifen. Nun folgt die zweite Serienvariante im neuen Jahrtausend.

Die zweifarbige Gestaltung folgt den Vorbildfahrzeugen der 1960er-Jahre. Die langgestreckte Coupé-Karosserie ist sauber in weißgrüner Farbe lackiert. Das Dach mit weißem Druck. Das Modell ist insgesamt mit Klarlackfinishing versehen. Wie bei allen Neuauflagen ist das Chassis silbern lackiert worden. Die topaz getönte Verglasung tröstet über die noch nie verbaute Inneneinrichtung hinweg.

Das Erscheinungsbild runden die Detaildrucke und Bemalungen ab. Türgriffe, Continental-Logo am Kofferraum, Kühlergrill und Scheinwerfer sind silbern abgesetzt. Die Reifen mit silberner Riffelkappe erhalten aufgedruckte Weißwandringe und die Rückleuchten werden in Handarbeit karminrot bemalt. Das Farbkleid steht dem Modell gut, sorgt für einen zeitgemäßen Auftritt und ermöglicht, dass sich das Modell sehr gut in die Reihe der Neuauflagen mit umfangreichen Bedruckungskomfort einreiht.

0120.01 – DKW AU 1000 Limousine

Revitalisiert wurde die Form der DKW Limousine (AU 1000) bereits 2012. Zunächst nur als Polizeifahrzeug mit topaz-getönter Verglasung nach Vorbild aus NRW im Programm, folgt nach über 50 Jahren die erste zivile Variante im Serienprogramm. Eine einmalige Neuauflage in hellblau mit angeklebtem Zughaken gab es 2013 für den PMS – Post Museums Shop.

 

Die Modellpflege fällt zum letzten Modell der 1960er-Jahre sehr umfangreich aus. So schick und zeitgenössisch gestaltet haben wir den DKW noch nie gesehen. Im sanften maigrün mit weiß bedrucktem Dach steht die Miniatur vor dem Betrachter. Die Details und Kühlergrill fein gesilbert. Der Chromzierrat an Griffen, Kotflügeln und Türen ist erstmals vollständig silbern bedruckt worden.

 

Das Heck trägt die Typenkennung „1000“, die Reifen Weißwandringe. Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker sind bedruckt bzw. handkoloriert.

 

Der Blick durch die erstmals klare Verglasung bei dem Modell fällt auf eine farblich passende Inneneinrichtung in grün. Es ist ein Manko vieler früher verglaster Modelle, dass diese noch keine Inneneinrichtung haben. WIKING hat nun eine passende Standardeinrichtung gefunden und verbaut. Das Modell gewinnt dadurch enorm. Leider hat Peltzer aus Spar- und Optimierungsgründen alle Einrichtungen auf integrierte Lenkräder umbauen lassen. Was wäre es jetzt traumhaft auch noch auf ein helles, separiert eingesetztes Lenkrad zu gucken.

 

 

Das schmälert den wunderschönen und eleganten Auftritt dieses Modellklassikers jedoch nicht. Die Freude über den Durchblick durch die Scheiben, und dass sich das Auge beim Betrachten an der Einrichtung fängt, überwiegt. Immer wieder beeindruckend zu sehen, was die Kombination aus moderner Bedruckungstechnik und gutem Formenbau für wunderschöne Modelle mit Ausstrahlung hervorbringt. Dieser DKW – das kleine Wunder(bar).

 

0797.21 – VW T1c Samba-Bus (offenes Faltdach)

Ja ist denn heut‘ schön Frühling? Mit offenem quarzgrauen Faltdach rollt der neue VW T1c Samba-Bus zu den Händlern und weckt in uns die Vorfreude auf die warmen Monate des Jahres. Das Karosserieunterteil mit feinen Details und Drucken – dieses Mal in verkehrsblau – kennen wir ja schon gut 12 Jahre.

   

Das Karosserieoberteil mit variablen Faltdachausschnitt kam im letzten Jahr als neues Formteil hinzu. Zunächst geschlossen, zeigt sich der edle Bulli nun ganz offen und gibt den Blick in das Innere frei.

 

Die Nachfolge des altgedienten Ur-Samba aus WIKING-Formen musste schon ein wenig mehr können, als nur schick zu sein. Mit zwei möglichen Faltdachzuständen können nun verschiedene Wetterlagen und Jahreszeiten im Diorama durchfahren werden. Mit den optionalen Amerika-Stoßstangen auch noch auf anderen Kontinenten. Das war mit dem Samba aus der alten Form nicht möglich.

 

                                       

Durch das nun offene Dach blickt der Betrachter auf die quarzgraue Inneneinrichtung mit perlweißem Lenkrad. Außen werten die bekannten Druckdetails an den fein gravierten Türgriffen, an den filigranen, eingesetzten Leuchten und Buckelkappen das Freizeitmobil auf.

Betrachtet man das neue Modell im Kreise seiner beiden Vorgänger mit mehr oder weniger Druckzierrat, stellt man fest, dass es ein würdiger Nachfolger für den WIKING-Ur-Samba ist.

0227.05 – MB E-Klasse T-Modell (S213) Exklusive

Als Formneuheit rollte das aktuelle T-Modell der Mercedes-Benz E-Klasse bereits Ende des letzten Jahres in das Programm bei WIKING. Nun folgt eine formtechnische Abwandlung des Modells, erstmals mit Ganzstahldach anstatt Glaspanoramadach. Doch das Modell überzeugt durch viel mehr als nur durch dieses Detail.

Denn noch eine Besonderheit bringt das Modell mit sich. Da die an Vorbildfahrzeugen beliebten Farben bei dem T-Modell nicht den Werbemodellen vorbehalten sind, dürfen wir uns dieses Mal im Serienprogramm an diesen Farbgestaltungen erfreuen.

 

Dass das neue T-Modell zum Detail-Hingucker wird, liegt vor allem an der gewählten Farbgebung. In dem edel wirkenden Farbton Cavansitblau-metallic mit Klarlackfinishing kommen die gesilberten Details und Drucke viel deutlicher zur Geltung. Diese treten bei der ersten Variante in silbermetallic nicht so zum Vorschein.

Und so kann das Auge hier noch einmal zur Detailbetrachtung auf Reisen gehen. Da sind die durchbrochenen Felgen, die fein und kleinteilig ausgeführten Chromfolienheißprägungen am Kühlergrill und am Heck. Die dritte Bremsleuchte im Heckfenster fehlt ebenso wenig wie die Andeutung des Rückfahrscheinwerfers in der Rückleuchte. Silberne Detaildrucke, der Heckstern und die schwarze Nachzeichnung der Fenstergummis und B-Säule runden das perfekte Modell in der Außenwirkung ab.

 

Wer den Blick in das nun mehr abgeschirmte Innere schweifen lässt, entdeckt dort eine dreifarbig (!) ausgeführte Inneneinrichtung. Während das Interieur braun ist, heben sich Armaturenbrett in blassbraun und Lenkrad sowie Innenspiegel in anthrazitgrau davon ab. Man bedenke, das erste T-Modell der E-Klasse (W124) bei WIKING hatte noch ein Formteil für Inneneinrichtung und Kühlergrill.

Das alles hat inklusive der Lizenzkosten natürlich seinen Preis, aber der ist angesichts der Detailtreue und der präzisen Ausführung für ein in Europa gefertigtes Spitzenmodell auch gerechtfertigt. Die Sammler wollten moderne PKW im WIKING-Programm, hier wird Ihnen ein wahres Schmuckstück für die Vitrinen geboten.

Das Ganzstahldach bereitet jetzt auch den Weg zu weiteren Varianten. Nun kann das T-Modell zum Einsatz- und Sonderfahrzeug werden. Denn auf dem Dach können künftig weitere Bauteile aufgesetzt werden. Damit diese auch im Zusammenspiel mit dem fein detaillierten Modell passend wirken, hat WIKING neue Bauteile in Vorbereitung. Auf der → Spielwarenmesse waren die neuen Bauteile Hella Blaulichtbalken und aktuelles Taxischild bereits als Handmuster zu sehen.