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WIKING NEUHEITEN OKTOBER 2019

0677.05 – MB LPS 333 Hinterkippersattelzug

Die neue Zugmaschine mit Pullman-Fahrerhaus startet dieses Mal nicht mit einem Pritschen- oder Kofferauflieger ins Modellleben, wie es viele andere Zugmaschinen zuvor bei WIKING gemacht haben. In Anlehnung an ein restauriertes Vorbildgespann darf der Mercedes im schicken und zeitgenössischen Enzianblau mit einem Hinterkipperauflieger nach Blumhardt-Vorbild in die Serie fahren.

Das Modell orientiert sich in Farbgebung und Zusammenstellung an einem restaurierten Vorbildfahrzeug, von dem im Internet Bilder zu finden sind. Eine sehr ansprechende Kombination. Um das Pullman-Fahrerhaus auch für Sattelzugmaschinen nutzen zu können, hat WIKING eigens ein neues Fahrgestell erstellt. Dies ist etwas filigraner als die 3-achsigen Fahrgestelle aus der alten Form, behält die stilisierende Formsprache jedoch aufrecht. So passt das Modell hervorragend in die Reihe der Wiederauflagen älterer Modelle.

Das neue, hier karminrote, Fahrgestell war auch für die Realisierung der nur einfach bereiften Mittelachse erforderlich. Da kommen wie an den anderen Achsen die jüngeren Trilexfelgen in Chassisfarben zum Einsatz.

Das Fahrerhaus wartet im Vergleich mit dem Pritschenlastwagen einer weiteren Neuerung auf. Die Heckfenster sind hier durchbrochen, so dass der Fahrer den Blick nach hinten Richtung Auflieger frei hat. Mittels Schieber in der Form hat WIKING hier also eine weitere Variantenmöglichkeit für die vorbildnahe Umsetzung geschaffen. Auf die Gardinen im Ruhebereich der anthrazitgrauen Einrichtung wurde natürlich ebenso verzichtet, denn die Schüttgüter bewegt der Sattelzug nur im Nahbereich der heimischen Koje. Außen sorgt silberne Bedruckung für den obligatorischen Schmuck. Zierleisten, Stern und Grillrahmung werden durch gesilberte Scheinwerfer und signalorange Blinkerbemalung ergänzt.

Der Hinterkippersattelzug ist eine sehr gefällige und attraktive Kombination aus bekanntem Auflieger und neuer MB LPS 333 Pullman Zugmaschine. Ich wage die Vermutung, dass wir diese Kombination in naher Zukunft noch mal sehen. Zumindest im Stil der 60er-Jahre. Der WIKING Pullman mit Stern kann alles tragen, ob viele Sondermodelle mit der Zugmaschine folgen steht allerdings im Moment etwas in den Sternen. 

0528.48 – Saviem Kühlkoffersattelzug „Lacroix“

Betrachtet man den Sattelzug wie im Prospekt von der Seite, könnte man zunächst denken, es handelt sich um einen MAN F7 mit Nahverkehrskabine. Erst beim Blick auf den Grill erkennt man, dass es sich um nicht nur um einen französischen Auflieger sodern auch um eine französische Saviem Zugmaschine handelt.

 

Die neue Kabinenbasis für das bekannte Fahrerhaus macht dieses WIKING-Modell möglich. Denn der Kühlergrill wird dort nur eingesteckt, und ist nicht wie beim Pritschen-LKW Teil der Stoßstange. Durch eine neue Grillform wird der MAN F7 nun zum französischen Renault-Saviem. Aber auch andere Lizenzbauten und frühere Saviem-Varinanten sind möglich. Denn der Grill ist glatt geprägt, so dass theoretisch alle Grillausführungen drucktechnisch umgesetzt werden könnten. 

 

Wie schon beim Kurzhauber im August 2018 macht das kleine Grilldetail den Unterschied. Denn so zeichnet ein weiteres WIKING-Modell die Zusammenarbeit von MAN und Saviem in den 1960er und 1970er-Jahren nach. Die einst in Kooperation mit Saviem gebauten Lastwagen waren das Ergebnis eines umfangreichen Bauteil-, Getriebe- und Motorentransfers zwischen den Unternehmen. Saviem, später Renault, profitierte von Motoren-, Getriebetechnik und Kurzhauberkabinen, während MAN mit neuen Frontlenkerkabinen die Modellpalette modernisieren konnte. Die Fahrerhäuser wurden wie die Frontlenkerkabinen jedoch nicht nur als Saviem oder MAN gebaut, sondern fanden sich u.a. als Lizenzbauten auch in Österreich als ÖAF oder als rumänischer ROMAN.

Das neue Saviem-Modell hat bereits das Renault-Logo im kobaltblauen Grill silbern aufgedruckt, dazu eine feine Grillstruktur. Oberhalb ist der SAVIEM-Schriftzug silbern aufgedruckt. Die weiße Kabine bekommt zudem orange bemalte Blinker und silbern bemalte Scheinwerfer.

Als Tiefkühlsattelzug der französischen Spedition Lacroix ist die neue Lastwagenkombination in Anlehnung an ein Vorbildfahrzeug mit entsprechenden Firmenaufschriften nun unterwegs. Die weißen Aufbauten sind auf kobaltblauen Fahrgestellen ausgesetzt.

Das Dach der Kabine ist blau bedruckt, das Dach des Aufliegers blau durchgefärbt. Die Seiten und die Hecktüren zieren Firmenaufschriften und Eisterne. Stilisiert ist eine schneebedeckte Berglandschaft zweifarbig unterhalb des Kofferdaches aufgedruckt. Das vorne pastelltürkis eingesetzte Kühlaggregat rundet den außergewöhnlichen Auftritt des Kühlsattelzuges ab.

 

Mit einem kleinen neuen Bauteil und zeitgenössichen Firmenaufdrucken entsteht so mit verhältnismäßig kleinem Aufwand ein bisher so nicht da gewesenes Auslandsmodell. Nach dem Kurzhauber der zweite junge Klassiker, der Abwechslung in die LKW-Reihen bringt und sicher auch im Nachbarland bei den Sammlern gut ankommen dürfte.

 

 

   


 


 

0864.43 – Audi 80 (B3) „Polizei“

Schon mal aufgefallen? Die Film- und Fernsehbranche hat ein Faible für klassische Fahrzeuge. In vielen Filmen und Serien werden gerne Youngtimer und Oldtimer als Nebendarsteller in Szene gesetzt. Das kann auch an Diskussionen rund um Schleichwerbung für neue Fahrzeuge liegen. Aber wahrscheinlicher ist der gewollte Einsatz in Verbindung mit den Charakteren. Denn diese können sich prima ergänzen. Die Fahrzeuge sind mit anderen Emotionen verknüpft, sind individueller und gefühlt einzigartig wie die Darstellerinnen und Darsteller. Unterbewusst transportieren sie eine Lebenseinstellung an die Zuschauer. Denn so ein kantiger Klassiker aus den 80ern passt halt prima zum kantigen Typen.

Mit dem kantigen Design räumt die 3. Generation des Audi 80 damals auf. Im Gegensatz zum Vorgänger wirkt er um vieles moderner. Aus dem Sauerkrautkoma erwacht bringt Audi eine moderne Limousine auf den Markt. Große Kunststoffstoßfänger, Stummelkofferraum und rundliche Karosserieformen. Seinerzeit fühlte man sich an den Ro 80 erinnert, der diese Formsprache in ersten Zügen bereits verkörperte.

In Sachen Verarbeitungsqualität, Rostschutz und Sicherheit hebt man die Mittelklasse auf ein neues höheres Niveau. Der neue Audi machte vieles richtig gut, war langlebig und haltbar. Trotz dieser vielen Vorteile haben viele der beliebten Mittelklassewagen die Jetztzeit nicht erreicht. Die Abwrackprämie hat auch dem Ingolstädter zugesetzt.

Gut, dass es das WIKING-Modell gibt. Denn aus den Youngtimer-Formen kommt nun ein neues Audi 80 Modell zu uns. Als Taxi durfte der Audi nach einer Produktionspause bereits wieder ins Programm rollen, nun folgt erstmals der Einsatz als Polizeifahrzeug mit 80er-Flair. Dieses ist in Bayern beheimatet, was an der minzgrünen Bauchbinde auf dem weißen Karosseriekleid zu erkennen ist. Der Polizeistern mit bayerischen Wappen ist auf den Türen aufgedruckt.

Vorne und hinten auf den Hauben weisen schwarze Polizei-Schriftzüge zudem auf den Einsatzzweck hin. Mit einem runden Blaulicht (Typ A) auf Sockel macht das Modell auf sich aufmerksam. Schön ist die Verwendung der Audi-Alufelgen, die vom jüngeren Audi A6 stammen. Diese stehen dem Modell aber allemal besser als die einst verwendeten Riffelkappenräder oder breiten stilisierten Alufelgenreifen. Auch wenn Alus im Polizeieinsatz eher unüblich sind, die damals fast komplett geschlossene Radkappe des Audi 80 gibt es halt nicht im Felgenportfolio von WIKING.

Wie schon beim Taxi bekommt der Audi vorne und hinten gesilberte Ringe an Grill und Kofferraumdeckel. Hinten ist der Schriftzug „Audi 80“ silbern am Kofferraum aufgedruckt. Die Türgriffe sind schwarz abgesetzt. Mit transparent eingesetzten Scheinwerfern und Rücklichtern ist das Modell heute als früher Vertreter einer neuen Modellgestaltung bei WIKING erkennbar, ohne die alte Handschrift bei der Formgebung ganz abgelegt zu haben.

Der Audi 80 (B3) wird sicher nie ein Charakter wie Schimanskis Citroen CX, aber ein liebenswerter Oldtimer wird er auf jeden Fall. Als Polizei-Youngtimer macht er jetzt schon Freude und reiht sich ordnungsliebend brav in die Reihe der 80er-Modelle ein. Ist halt ein Musterknabe.

0601.32 – VW LT 28 Feuerwehr – Einsatzleitung

In über 20 Jahren wurde der Lasten-Transporter in vielen Aufbauvarianten gefertigt. Ab 1975 wurde der Dauerläufer LT in Hannover gebaut und vielerorts präsent aber nie so wie heute sein Nachfolger auf MB Sprinter-Basis oder der aktuelle Crafter. Handwerksbetriebe, Getränkelieferanten schätzten die ebene Ladefläche und das mehr an Zuladung im Vergleich mit den VW T3-Modellen.

WIKING zeichnete die einige der Bauformen schon Ende der 70er-Jahre nach. Ab 1979 wurden Bus- und Kastenvariante ins Programm aufgenommen. Schon im Jahr darauf folgten Hochdachvariante und ein Wohnmobil mit entsprechender Innenausstattung und passendem Hochdach. Als Pritschenwagen nahm WIKING den LT nie ins Programm auf, das dürfte an der sehr früh erschienenen Version eines Wettbewerbers gelegen haben. Das erste Facelift beim Vorbild wurde nach 1986 nicht nachgebildet. Aber es folgte 1987 noch eine Varianten als Verkaufswagen.

In dieser Form erschien der LT im Jahre 2010 nach gut 20 Jahren Programmpause wieder im Verkaufsregal. Nach einem Kastenwagen als Polizei Taucherdruckkammer ist jetzt die Zeit reif für eine Neuauflage dieses Youngtimers. Als junger Feuerwehr-Klassiker kommt der Transporter zurück. Erstaunlich dabei, erstmals in der Modellgeschichte als Feuerwehrfahrzeug.

Mit Hochdach und Einrichtung vom Wohnmobil wird der rote LT 28 zum Einsatzleitfahrzeug. So, als Mannschaftstransporter oder Tragkraftspritzenfahrzeug war er bei vielen Berufsfeuerwehren aber auch Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Mit weißem Fahrgestell, schwarzer Einrichtung und drei aufgesetzten Blaulichtern bildet der Transporter die Basis für die Feuerwehrgestaltung.

Diese wird drucktechnisch zeitgenössisch umgesetzt. Auffällig ist der dreiseitig aufgedruckte schmale signalgelbe Warnstreifen. Dazwischen die 112 in weißer Farbgebung mit Hörersymbol. Das weiß aufgesetzte Hochdach dient als Fläche für die karminroten Schriftzüge. Vorne ist Feuerwehr zu lesen, seitlich „Einsatzleitung“.

Dazu kommen weitere modellspezifische Bedruckungen wie ein bedrucktes Logo im Grill, silbern bemalte Scheinwerfer, rot bemalte Rückleuchten und orange bemalte Blinker. Rückfahrscheinwerfer in silbern, Türgriffe und Rücklichtrahmen wurden bei der schwarzen Detailbedruckung nicht vergessen. So entsteht ein rundum fein bedruckter Transporter, der die Feuerwehrgeschichte des LT nachzeichnet und die Modellgeschichte der WIKING-Feuerwehrfahrzeuge bereichert.

 


 


 

0554.01 – MAN Flachpritschensattelzug „Rosenkranz“

Bis auf wenige Modelle sind viele der auf der Spielwarenmesse vorgestellten Formneuheiten mit den Oktober-Neuheiten zumindest in der ersten Version bereits ausgeliefert. Der neue Flachpritschenauflieger ist eine dieser Formneuheiten. Durch Schieber und Anbauteile sind mehrere Ausführungsvarianten in den kommenden Jahren möglich. Zunächst ohne Rungen kommt er als 2-achsiger Auflieger mit heckseitigem Unterfahrschutz als Schwertransportauflieger zum Einsatz.

Die Firma Paul Rosenkranz ist im WIKING-Programm inzwischen ein breit aufgestelltes Modellthema, die solch einen Spezialauflieger aber noch sehr gut gebrauchen kann. Mit dreiachsiger MAN F7 ergänzen die Lüdenscheider in Anlehnung an Vorbildfahrzeuge den Fuhrpark.

Die Formsprache des neuen Aufliegers ist klar am bekannten Formenbaukasten der 70er- und 80er-Jahre bei WIKING orientiert, so dass vorhandene Bauteile wie Fahrgestelle und Zugmaschinen weiter genutzt werden können. Stützrollen sind an dem zweteilig angelegten Auflieger eingesteckt. Auf die Basisplatte kann die Pritsche mit Bordwand aufgeklebt werden. Die Basisiplatte kann zwei- und dreichsige Fahrgestelle aufnehmen. Die so neu entstehenden Sattelzüge passen damit in die Reihe aktueller Neuauflagen, lassen aber auch Farb- und Modellgestaltungen in Anlehnung an die Modelle aus der Berliner Epoche zu.  

Der vorliegende Sattelzug ist umfangreich bedruckt. Dabei sticht besonders die dreiseitig bedruckte rote Zugmaschine ins Auge. Neben weißen Warnbaken finden sich an dieser die Firmenlogos und der Rosenkranz-Schriftzug. Der schwarze Grill ist silbern gerahmt und der MAN Schriftzug hervorgehoben. Kühlergitter sind ebenfalls silbern aufgedruckt, die Scheinwerfer handbemalt. Und auf dem Dach ergänzt ein Gelblicht den Auftritt als Schwertransportfahrzeug. Das kippbare Fahrerhaus gibt den Blick auf den schwarzen Motorblock frei.

 

Der flache Auflieger bietet bauartbedingt nicht viel Platz für Beschriftungen. Die Flanken tragen weiße Bedruckungen in Form von Paul Rosenkranz-Schriftzügen und einer Warnschraffur. Auf der Pritsche kann dann aber Last transportiert werden, so auch die Betonröhren aus dem WIKING-Zubehörprogramm.

Das Schöne an Modellthemen ist, dass man die Modelle untereinander kombinieren kann. So kann dann auch der mittlerweile werkseitig vergriffene Magirus den Auflieger auf den Sattel nehmen und der MAN zur Schwerlastzugmaschine mit Ballastpritsche werden. Mit dem neuen Modell wird das Spiel- und Gestaltungsvergnügen rund um die Rosenkranz-Fahrzeuge nun noch größer. 

0363.41 – Claas ARION 640 „Leonhard Weiss“
0388.17 – Krampe Halfpipe Muldenkipper „Leonhard Weiss“

Als getrenntes Duo kommt ein neues Baufahrzeuggespann zu den Sammlern und Dioramenbauern. Bisher waren die Modelle bei WIKING – wie das ähnliche Vergleichsgespann – im landwirtschaftlichen Sektor bei WIKING im Dienst. Jetzt verrichten Claas ARION 640 und Krampe Kipper ihren Dienst in der Bauwirtschaft. Dabei nimmt sich WIKING nach Heitkamp und Bölling mit Klassiker- und Youngtimerbaufahrzeugen einer weiteren großen Baufirma an, und gestaltet die beiden Fahrzeuge nach aktuellen Vorbildern der Firma Leonhard Weiss.

Das traditionsreiche Bauunternehmen wickelt seit über 115 Jahren mit aktuell über 5000 Mitarbeitern Großbauprojekte ab. Neben Tunnel-, Gleis- und Straßenbau auch Arbeiten im Ingenieurhochbau und –tiefbau. Wer den Markt beobachtet, oder recherchiert, merkt schnell, dass es sich um eine herstellerübergreifende Themenwelt handelt. Bislang zwar eher ein Thema der Wettbewerber, die mit aktuellen Baufahrzeugen den Fuhrpark nachbilden. Und ein Sammelthema der Modellbahner, denn hier sind eine ganze Reihe Schienenbaufahrzeuge und Güterwagen in den Firmenfarben von Weiss erschienen. So auch ein Set bei Trix (21332), welches zwei WIKING Fahrzeuge als Ladegut beinhaltete. Hier kamen bereits 2006 ein Liebherr Radlader (0651) und ein O&K Raupenbagger (0660) zum Einsatz.

Nach 13 Jahren bereichert WIKING die aktuelle Bauszenerie nun mit zwei neuen Leonhard Weiss-Modellen. Für den Einsatz im Nahverkehr des Baustellenbetriebes werden dort Schlepper und Kippanhänger eingesetzt. Kleinere Erdbewegungen oder Schüttguttransport im Straßen- und Streckenbau gehören zu den Aufgaben. 

Der Claas 640 ist mit ausreichend Kraft bestückt, um die Transporte im unwegsamen Gelände zu bewältigen. Das Modell trägt auf der Motorabdeckung die entsprechende Typenbezeichnung auf weißer Kontrastfläche. Die Motorhaube selber und die Kotflügel sind honiggelb, der Firmenfarbe von Weiss, abgesetzt. Das Dach auf der transparenten Kabine ist wie die Einrichtung hellgrau und trägt ein gelbes Rundumlicht auf gleichfarbigem Sockel. Der Schlepper ist ansonsten umfangreich und detailreich bedruckt, wie man es von den landwirtschaftlichen Auftritten kennt. Scheinwerfer, Blinker, Rückleuchten sowie Rahmungen der Kabinenscheiben. Im Heckfenster ist die Tempobegrenzung auf 40 km/h aufgedruckt, vier rotweiße Warnbaken an den Kotflügeln sichern den Fahrweg und Arbeitsbereich des Schleppers zusätzlich ab.  

Wer im Team die harte Drecksarbeit macht, erkennt man am Krampe HP20 Anhänger. Er hat mit seiner großen Mulde Nehmerqualitäten und ist insgesamt honiggelb; wirkt im Farbton matter als die leicht glänzende Claas Zugmaschine. Silberne statt roter Felgen an den Rädern und nur ein seitlicher schwarzer Firmenschriftzug. Weitere Bemalungen oder Beschriftungen gibt es nicht. Die Mulde verfügt über eine bewegliche Heckklappe und kann aufgestellt werden. Dazu kann diese mit dem beweglichen Hydraulikstab in der Endlage zur Entladung positioniert werden. So lassen sich Be- und Entladesituationen nachstellen.