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WIKING > Porsche Diesel Schlepper – Set

Als einmalige Auslieferung widmet WIKING dem Porsche-Schlepper ein Modellset im Rahmen seiner Edition „Die Wirtschaftswunderjahre – Auf deutschen Äckern“ (0990.95). Um dorthin zu kommen mussten die roten Schlepper zunächst vom Werk in Friedrichshafen in die Regionen der jungen Republik geliefert werden. Von der Verladung der Schlepper zeugt ein zeitgenössisches Foto. Diese war Ideengeber für das Set, und ist im Innenteil des Verpackungsdeckels abgedruckt.

Das von WIKING für diesen Bericht zur Verfügung gestellte Foto lässt schnell erkennen, viele der zu sehenden Fahrzeugtypen lassen sich aus WIKING Formen als Modell entsprechend den Vorbildern gestalten. Und so kann die Szenerie rund um die Schlepperverladung nun mit nach Vorbildfahrzeugen gestalteten WIKING-Modellen nachgestellt werden.

Zur weiteren Ausgestaltung und Erweiterung des Themas bietet WIKING mit der Auslieferung noch einen Magirus Pritschensattelzug (0510.01) in gleicher Farbgebung an, welcher nicht Teil dieser Modellvorstellung ist.

Nun aber zum Set selber. Im Mittelpunkt steht hier der zwischen 1954 und 1963 über hunderttausendfach gebaute rote Porsche-Schlepper. Er mobilisierte die Landwirtschaft jener Jahre mit. Die Modelle sind karminrot und bekamen elfenbeinfarbene Felgen. Auch die unbesetzte Sitzschale wurde elfenbeinfarben bemalt. Erst bei genauer Betrachtung fällt eine neue Bedruckung an der Rückseite der Sitzschale auf. „Porsche Diesel“ ist dort in cremefarbener Schrift zu lesen. In Farbumkehr wurden die Felgen mit karminroter Farbe an Schrauben und Radnabe abgesetzt.

Die Motorhaube bekommt zum einen die silbern bedruckten Zierstreifen, wie sie auch am letzten Serienmodell (0878.04) zu finden waren. Dazu zum anderen den silbernen Druck „Porsche Diesel“ als Schriftzug. Diesen kennen Sammler vom Veltins Sondermodell aus dem Jahr 2005. Interessant ist, dass der Porsche bis heute keine Herstellerkennung trägt.

Theoretisch könnte es auf Grund der Formlegung zwei Varianten im Set geben. Im vorliegenden Set sind beide Schlepper aus der Form mit der starken Vorderachshalterung.

 

 

 

 

Verladen werden die Kleinschlepper mit dem beigefügten Demag V70 Mobilkran. Der nimmt die Fahrzeuge an den Haken und hebt sie auf die Transportwagen. Der Kran der 1950er-Jahre ist überwiegend taubenblau. Einzelne Bauteile sind weiß bedruckt oder ausgeführt.

So die Felgen und das Dach der Fahrerkabine. Wie am Vorbildfahrzeug ist ein kobaltblauer Streifen auf die Seiten aufgedruckt. Am Gegengewicht ist der Markenschriftzug DEMAG als Negativ aufgedruckt. Dazu bekommt der Kran die in den letzten Jahren erarbeiteten Aufdrucke der rotweißen Warnbaken an Kranaufbau, Heck und Front. Das er zum Porsche-Unternehmen gehört, verrät er über weiße Schriftzüge „Porsche Diesel“ am Kranausleger.

Der VW T1a (Typ 2) Kastenwagen, der im Schlepperservice bundesweit eingesetzt war, aber auch auf dem Betriebshof eingesetzt wurde, ist ein weiterer Bestandteil des Modellquintetts. Auf dem Foto rechts kann man vorne hinter den Schleppern ein solches Fahrzeug und am oberen Bildrand eine Reihe dieser Fahrzeuge im Hintergrund stehen sehen. Der Bulli ist vielfach bedruckt und beschriftet.

 

„Porsche-Diesel Kundendienst“ ist in weiß auf den Kastenseiten zu lesen. Die Türen verraten die genaue Herkunft: „Porsche-Diesel – Motorenbau GmbH Friedrichshafen a. B. Tel. 2057“. Das Modell ist ebenfalls überwiegend taubenblau, hier sind die Felgen, Stoßstangen und das VW-Logo weiß abgesetzt. Dazu ist die Dachfläche weiß und ein umlaufender Streifen in kobaltblau aufgedruckt.

 

Die taubenblaue Sperrschranke könnte als Absicherung des Verladebereichs dienen. Wer das Vorbildfoto genauer betrachtet, findet oben auf der Böschung einen Werbebanner „Porsche-Diesel“ am Werksgelände. Somit lässt sich mit der Sperrschranke auch dieses nachstellen.

 

 

Wer noch ein paar Porsche-Schlepper im Fundus hat, kann nun nach Belieben die Verladeszene nachstellen. Bisherige Serien- und Sondermodelle, vor allem ohne Fahrer, sind nur noch antiquarisch erhältlich, so dass das Nachbauen des bunten Treibens vom Vorbildfoto einige Börsengänge oder Auktionsrecherchen erfordert. Aber auch mit wenigen Modellen kommt die Szenerie schon ins Rollen, wie das Bild unten zeigt. Die beiden Mitarbeiter fahren gerade weitere Schlepper zur Verladung vor.