Der neue Ferrari 330 P3 ist da! Es ist eigentlich nur eine Formabwandlung, aber in Summe doch viel mehr. Die zweite Variante des Ferrari ist eine eigene Formneuheit. Die Form- und Modellunterschiede werden in dieser Modellvorstellung dargelegt. Das neue hauseigene WIKING-Sondermodell im → Nationalen Automuseum – The Loh Collection kommt nicht alleine. Mit den zwei ersten Varianten des 330 P3 wird auch die dritte Farbvariante des 412 P in den Shop aufgenommen. Damit verfügt der Museumsshop mittlerweile über fünf verschiedene Modellvarianten des Rennwagens. Und weitere sind geplant.
Drei auf einen Streich
Beim Ferrari 330 P3 gibt es zum Start eine Rennversion mit Startnummern und Rennfelgen, und eine Version ohne Startnummern mit neuen Sternfelgen im Shop. Das Vorbild der Rennversion fuhr beim 1966er 24h-Rennen in Le Mans.
Umgesetzt mit allen Bedruckungen und Rennnummer 21 – und, als Besonderheit mit teilsweise abgeklebten Scheinwerfern. Rechts mit schwarzem Klebeband-, links mit blauem Klebeband-Aufdrucken. Die Premiere des Ferrari 330 P3 wird mit einer gelben Farbvariante des 412 P begleitet.
8 182.06 – Ferrari 412 P
Die dritte Farbvariante des im November erschienenen Rennwagen fährt nun ohne Rennnummern und Werbenachbildungen vor. Im knalligen Gelb mit goldenen Felgen. Ferrari ist er auch für den nicht so versierten Autokenner durch die Logos zu erkennen. Auf der Fronthaube und vor den Türen ist ein Ferrari-Logo mit springendem Pferd und italienischer Flagge aufgedruckt. Dazu kommen die silbern gerahmten Fenster, der schwarz bedruckte Scheibenwischer auf der Frontscheibe.
Im Innenraum sind die Sitze wieder zweifarbig angelegt, in dem diese auf der Sitzfläche rot bedruckt wurden. Am Heck wurden die Rückleuchten zweifarbig bedruckt. Die Felgen kommen bei diesem Modell ohen zusätzliche Drucke aus. Gut umgesetzt sind auch bei diesem Felgentyp die maßstäblich passenden Schnellverschlüsse der Felgen. Diese stehen nicht so übergroß hervor, sind vorbildgetreuer nachgebildet als bei den Modellen des Wettbewerbers Brekina.
Durch die geänderte Farbe, die stimmigen goldenen Felgen und ohne die Werbedrucke sowie Rennnummern hat das Modell eine völlig andere Anmutung und Wirkung. Eben mehr Straßenfahrzeug als Rennwagen. Das Modell ist in einer Klarsichtschachtel mit gestaltetem Papiereinleger verpackt, kostet vor Ort 29,99 Euro.
Formunterschiede 330 P3 // 412 P
Die zwischen den beiden Versionen des Ferrari bestehenden Formunterschiede wurden nicht alleinig an der Karosserie umgesetzt. Auch Verglasung und Inneneinrichtung sind verändert ausgeführt. Nur Bodengruppe und die Radvarianten bleiben bei beiden Modelltypen gleich. Die Unterschiede zeigen sich schon in der Seitenlinie der beiden Fahrzeuge im Vergleich. Spiegelform und Lüfter vor der Hinterachse sind da zu nennen.
Von vorne auf die Fahrzeuge blickend, fallen die geänderten Lufteinlässe auf der Fronthaube auf. Dazu die geänderte Abdeckung der Motoreinheit des Scheibenwischers. Auch fallen die Außenspiegel beim 330 P3 (rechts im Bild) mehr als beim 412 P (links im Bild) auf, da eben deutlich größer. Beim späteren 412 P erkennt man so auch gut die aerodynamischen Verbesserungen zum Vorgänger sehr schön.
Am Heck ist es die geänderte Heckscheibe, und damit die gesamte Heckpartie, die im Vergleich zunächst deutlich auffällt. Doch auch die sepearat eingesetzte Einheit aus Leuchten und Lüftergitter wurde vorbildgetreu neu konstruiert.
Der 330 P3 (rechts) verfügt über ein deutlich vergrößertes Lüftergitter am Heck. Der 412 P hat ein kleineres Gitter und rechts und links davon noch eine glatte Heckfläche. Dort ist beim Vergleichsmodell dann z. B. noch Platz für ein Ferrari Logo des Rennstalls. Und auch rund um die Auspuffrohre hat es eine Veränderung gegeben. Der untere Heckabschluss wurde ebenfalls verändert und dem Vorbild nachgebildet. Man sieht, in Summe nicht nur eine Formvariante. Der 330 P3 ist ein eigenständiges Modell.
8 182.03 – Ferrari 330 P3 „24h Le Mans ’66 / No. 21“
Zum Start des Ferrari 330 P3 gibt es zwei rote Varianten. Eine Straßenversion und eine Rennversion. Bei der Rennversion wird ein Fahrzeug umgesetzt, welches 1966 beim 24-Stunden-Rennen in LeMans fuhr. Es trägt die Rennummer 21, die mehrfach auf weißem Kreis auf der roten Karosserie aufgedruckt ist.
Den harten Einsatz auf der Rennpiste sieht man dem Ferrari auch tatsächlich an. Als besonderes Druckdetail sind die Scheinwerfer mit schwarzen und blauen Streiifen bedruckt. Die reichen bis auf die Karosserie. Das Glas scheint beim Rennen beschädigt worden zu sein, so dass man es mit Klebeband sichern musste. Ein tolles Detail.
Auf dem Kotlflügel links gibt es zwei weiße Zierstreifen, die Fensterrahmen sind silbern bedruckt und der Scheibenwischer ist schwarz hervorgehoben. Die Rückleuchten am Heck sind zweifarbig bedruckt. Der Rennwagen rollt auf den schon vom 412 P Modell bekannten Felgen, auch hier in goldener Farbgebung. Das Modell ist in einer Klarsichtschachtel mit gestaltetem Papiereinleger für das Museum verpackt, kostet vor Ort 34,99 Euro.
8 182.07 – Ferrari 330 P3
Das zweite Premierenmodell des 330 P3 kommt ohne Rennummer und dargestellte Beschädigungen vorgefahren. In der Gestaltung alleinig mit Ferrari-Logos auf Fronthaube und Seiten ähnelt es dem gelben 412 P. So wurden auch die gleichen Felgen verwendet, ebenso golden ausgeführt.
Die rote Straßenversion des 330 P3 wirkt bei aller Sportlichkeit der Karosserie schon fast schlicht. Das Auge ist verwöhnt von den vielen drucktechnischen Aufwertungen in Form von Rennummern, Werbedrucken und Zierstreifen. Der rote Renner muss mit silbern bedruckten Scheibenrahmen und dem schwarz bedruckten Scheibenwischer auskommen.
Am Heck sind die Rückleuchten per Bedruckung betont. Wie beim gelben 412 P kommen die Felgen mit großem Sterndesign zum Einsatz. Das Modell ist in einer Klarsichtschachtel mit gestaltetem Papiereinleger für das Museum verpackt, kostet vor Ort 29,99 Euro.
Wie bisher sind die drei neuen Modelle überwiegend ausschließlich im Museumsshop vor Ort erhältlich. Nur einige Sondermodellhändler bieten die Modellen in kleinen Mengen an. Bezugsquellen sind in der Meldung zu dem Modellen benannt. → Zurück zur Meldung.















