0039.03 – VW 181 geschlossen
Zivil, geschlossen, blau. Aber nur für die lockere Spaßfahrt im Einsatz. War der Kübel im ersten Leben überwiegend in hoheitlichen Aufgaben anzutreffen, war im ihm zweiten Leben in privater Hand eher das lockere Leben. Aber auch direkt ab Werk gab es den Kübel später als Spassmobil. So in den USA, dort hatte er den wenig freundlicheren Spitznamen The Thing, das Ding.
Irgendwie kann man das kantige Gefährt mit Käfer-Motor auch schwer eingrupperien. Nicht Geländewagen, nicht Limousine oder Cabrio. Das Ding kommt als Ergänzung zum capriblauen Altmodell nun noch eine blaue Version. Die sich aber farblich damit deutlich von eine THW- Variante unterscheidet. Das Faltdach ist fenstergrau abgesetzt, darunter verbirgt sich eine schwarze Inneneinrichtung mit gleichfarbigem Lenkrad.
Und durch die bekannte Bedruckung und die vor vielen Jahren angepassten Bodenprägung unterscheidet er sich freilich eh vom Altmodell. Bemalte Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker sind ein Teil des Gestaltungspakets. Dazu kommen wie bei bisherigen Serienmodellen silbern bedruckte Türgriffe und das VW-Emblem. Die Buckelkappen der lichtgrauen Felge sind ebenso silbern bedruckt.
0084.03 – Opel Rekord C Coupé „Sprint“
Mit der aktuellen Farbvariante setzt WIKING ein zeitgenössisches Sondermodell des Opel Rekord C um, den Sprint. Sportlich innen wie außen. Angelehnt an die Vorbildfahrzeuge stellt WIKING den roten Rekord auf die Mustang Räder. Der Ford leiht dem Opel für den sportlichen Auftritt die Räder mit den auffälligen Felgen. Diese sind silbern bedruckt. Das elegant gezeichnete Coupé bekommt dieses Mal kein abgesetztes Dach, sondern einem flotten Zierstreifen auf die Seiten. Der ist schwarz aufgedruckt und trägt am vorderen Kotflügel den silbernen Rekord-Sprint-Schriftzug.
Die Front- und die Heckpartie sind ebenfalls schwarz bedruckt, die Scheinwerfer vorne und die Rückleuchten darauf sind silbern bzw. rot bemalt. Vorne und hinten findet der Betrachter ein zierliches Opel-Emblem, welches silbern aufgedruckt, und am Heck mit dem Rekord-Sprint-Schriftzug flankiert wurde. Silbern aufgetragen oder hervorgehoben wurden zu dem die Türgriffe, Zierleisten an den Fensterrahmen und Karosseriezierleisten. Kotflügel und unterer Karosserieabschluss werden so betont.
Das wertet den Klassiker wie die Vorgängermodelle deutlich auf. Und diese Farbtupfer kommen auf der schwarzen Kontrastfläche besonders gut zur Geltung. Innen gibt es eine schwarze Inneneinrichtung, die sich auch gut über des halboffene Seitenfenster auf der Fahrerseite betrachten lässt. Ein schönes Detail des ehemaligen Formenbauers, welches noch heute einmalig bei einem WIKING Modell ist. So ist der Opel Rekord C Sprint nicht nur in der Bedruckungsvariante einmalig.
0141.03 – MB 200/8
Die beliebten Klassiker bekommen nun nach und nach weitere Modellauftritte in zeitgenössischen Farben. Der Mercedes-Benz 200/8 will nun und kann im klassischen Signalrot die Sammler überzeugen. Damit das gelingt bekommt er viele feine Druckdetails mit auf den Weg. So kann er sich ganz leicht mit den Altmodellen messen, die einst schon in leicht abweichenden Rottönen ausgeliefert wurden.
Heute ist am Heck der silberne 200-Schriftzug neben dem gesilberten Stern auf dem Heckdeckel zu finden. Die Fensterrahmen sind silbern bedruckt und die Zierleisten an der Karosserie fein silbern betont. Die Rückleuchten sind rot bemalt. Was bei den Altmodellen mit ruhiger Hand zur Individualisierung gemacht wurde, kommt jetzt professionell ab Werk in die Vitrine.
Der am aluminiumsilbern lackierten Fahrgestell angeformte Kühlergrill hat eine schwarze Bedruckung im Bereich der Lüftungsgitter erhalten. Die einteiligen Räder sind mehrfarbig ausgeführt. Die Radkappenfläche wurde signalrot bedruckt, die silbernen Bereiche der Felge dann im zweiten Druckgang aufgebracht. Da dieses Modell nicht lackiert ist, zeigt es am Dach seine wechselhafte Vergangenheit als Taxi wie einst.
0155.01 – MB 250 T
Neben dem 200/8 bekommt auch das T-Modell der Nachfolgegeneration W123 bei der Juni-Auslieferung einen neuen Modellauftritt. Und der überrascht. Aber nicht weil das Modell neu wiederaufgelegt wird, sondern wie es erscheint. So schick und schön war noch kein T-Modell von WIKING seit 1980. Und das liegt nicht nur an dem edlen braunroten Farbton mit Klarlackfinishing und der beigen Inneneinrichtung.
Schon bisherige Bedruckungs- und Bemalungspakete für die bisherigen Wiederauflagen haben aus dem doch sehr einfach konstruierten Modell nach und nach viel herausgeholt. Mit der neuen Serienversion toppt WIKING das. Die sehr feine Silberung der Zierleisten, der Fensterrahmen und der Dachreling begeistern an dem Modell. Schwarz bedruckte Lüftergitter vor der Frontscheibe.
Die am Chassis angeformte Frontpartie aus Kühlergrill und Scheinwerfern wird dieses Mal nur dezent bedruckt. Lichtgrau sind die Scheinwerfer und die Lüftergitter am Grill für mehr Tiefenwirkung bedruckt. Das passt auch zu den Vorbildfahrzeugen, denn das Gitter des Grills war nur eben Grau und nicht Schwarz. Gesilberter Mercedes-Benz-Stern am Heck und rote Rückleuchten sorgen für eine zeitgenössische Heckansicht. Einen Typenschriftzug gibt es hier nicht, damit verschweigt uns der MB seine Motorisierung, die WIKING aber wie einst als 250er angibt. So viel Liebe zum Detail wurde dem Modell bisher noch nicht gegeben. Mein Tipp, auch die Sammelnden werden ihn lieben.
0274.02 – MB L 608 Kühllieferwagen „Seefische“
Die Fahrzeugreihe mit dem Seefische-Thema wird weiter ausgebaut. Mit dem Düsseldorfer Transporter von Mercedes-Benz kommt die Fahrzeugflotte im Bereich der späten 1960er- und 1970er-Jahre an. Dabei bleibt das Farbschema und Druckbild gleich, himmelblaue Aufbauten auf saphirblauem Fahrgestell, Felgen und Kühlergrill. Auf dem Kofferseiten ist das Seefische-Logo weiß aufgedruckt.
Die Kabine und der Kühlergrill haben ein paar dezente Druckapplikationen erhalten. Die Scheinwerfer sind gesilbert, Blinker orange bemalt und der Stern ist silbern bedruckt. Die Rückleuchten sind rot bemalt. So passt der kleine Transporter zum größeren Altmodell mit kubischer Kabine aus den 1970er-Jahren. Der große Lieferwagen (0450) erschien einst als mit dem Seefische-Schriftzug. Überwiegend allerdings in komplett weißer Farbgebung.
Mit den hohen und flachen Stapelkisten vom Vorgängermodell lässt sich auch der L 608 in Szene setzten. Es ist nicht das erste Mal, dass er offensichtlich im Fischtransport eingesetzt wird. Schon bei der Nordsee-Variante war das der Fall. Aber auch beim Frischdienst und dem letzten Serienmodelleinsatz Ende der 1980er-Jahre bei Heinz Feinkost kann das der Fall gewesen sein. Bei den aktuell heißen Sommertemperaturen kann ein wenig Abkühlung in der Vitrine nicht schaden.
0292.02 – VW T3 Bus
Einmal Bulli 1. Klasse bitte. In der zweifarbigen Gestaltung erinnert der VW Bus in verkehrsroter und hellelfenbeinfarbenen Farbgebung an die 1. Klasse Wagen der Deutschen Bundesbahn in den 1980er-Jahren. Erstmals und gelungen setzt WIKING beim VW Bus der dritten Generation die zweifarbige Gestaltung in Serie um. Der Druck ist an Dach, Seiten und bis in die Fensterkanten hinein deckend auf die rote Karosserie ausgebracht.
Damit wirkt der Transporter mit Buseinrichtung sehr edel und hochwertig. Unterstrichen wird dies durch den silbern gerahmten Kühlergrill und die weiteren Silberungen am Grill. Bemalte Scheinwerfer, Blinker vorne und rote Rückleuchten kann man inzwischen als Standard bezeichnen, während die schwarz bedruckten Lüfter im Heckbereich noch besonders sind.
Zeitgenössisch passend sind Türgriffe und Scheibenwischer schwarz bedruckt. Der Bulli rollt auf vorbildgetreuen Rädern mit stilisierter Stahlfelge und flacher Radkappe. Der Auftritt des Youngtimers ist damit sehr nach am Vorbildfahrzeugen seiner Zeit umgesetzt. Und eben erstmals zweifarbig in Serie. Erstklassig, und vermutlich im IC-Tempo ausverkauft und auf dem Weg in die Vitrinen der Bulli-Liebhaber.
0447.04 – MB LP 2223 Flachpritschen-Lkw
Bislang war beim kubischen Mercedes-Benz LKW eher die Hochbordpritsche bei den Altmodellen und Wiederauflagen angesagt. Selten auch die normal hohe Holzpritsche bei zwei Werbe- bzw.Sondermodellen. Jetzt legt WIKING die flache Pritsche ohne Bordwände nach. Die aus neuen Formen kommende Pritsche wird leicht farbabweichend hinter der grünbeigen Kabine platziert.
Auf der hellgrünbeigen Pritsche können nun einfacher sperrige und schwere Ladungen aufgeladen werden. Oder man bestückt die Pritsche mit Stapelkisten für den kleinteiligen Materialtransport. Hier sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Am Zughaken des oxidroten Fahrgestells kann noch ein Anhänger gezogen werden.
Der Flachpritschen-Lastwagen rollt auf Rädern mit oxidroten Trilexfelgen. Die Stoßstangeneinheit mit den vorderen Kotflügeln und der Doppelkotflügel an der hinteren Doppelachse sind schwarz ausgeführt. Der oxidrot eingesetzte Kühlergrill hat die inzwischen übliche Bedruckung von Stern, Zierleisten und Grillrahmen erhalten. Scheinwerfer und Rückleuchten sind bemalt.
Einem Fuhrpark ist das Modell aktuell noch nicht zuzuordnen. Als Firmenwagen passt der VW Käfer aus der letzten Auslieferung kann als Firmenwagen dienen. Aber auch alleine kann der Mercedes-Benz LKW einiges bewegen. Er passt neben die bisherigen Wiederauflagen genauso wie in eine Ladeszene im Diorama.
0709.03 – MB O 302 Reisebus „BR Deutschland“
Wir sind Weltmeister! 1974 setzte sich die Mannschaft der Bundesrepublik Deutschland im Tunier der 16 teilnehmenden Mannschaften am Ende durch. Zu den Spielen ging es mit eigens dafür gestalteten Bussen. Jede Mannschaft bekam einen gelben MB O 302 Bus mit den Länderschriftzügen und Nationalfarben zur Verfügung gestellt. Am Ende gingen die Reisebusse zurück an Mercedes-Benz, wurden als gebrauchte Fahrzeuge verkauft. So verlor sich die Spur fast aller Fahrzeuge, es überlebte keines den harten Alltagsdienst.
Eine Rekonstruktion des deutschen Busses gibt es seit 2004 in Stuttgart im Museum von Mercedes-Benz zu sehen – und zu fühlen. Denn man darf den Bus betreten, sich in die Polstersitze und hinter das große Lenkrad setzen. Man fühlt sich nicht nur an die eigenen Fahrten mit dem Bus erinnert, auch kann man sich fühlen wie die Fußballidole der Zeit. Und dieses Gefühl formt WIKING nun in ein Modell und baut zu dem Vorbildfahrzeug ein besonderes Serienmodell. Besser als zu einer laufenden WM kann man ein historisches Fahrzeug mit Bezug zu einer Weltmeisterschaft nicht bringen. Der Mannschaftsbus der Bundesdeutschen Nationalmannschaft wird in Anlehnung an das Vorbildfahrzeug mit allen Beschriftungen, Nationalfarben und einer feinen Detailbedruckung gebracht.
Die damals als Sonderausstattung verbaute Klimaanlage auf dem Dach am Heck kann freilich nicht umgesetzt werden. Diese fehlt beim Betrachten aber nicht, denn der Bus betört durch seine besondere und ungewöhnliche Gestaltung. Wie beim großen Vorbild ist die Karosserie zinkgelb. Am Modell ist Fahrgestell schwarz untergesetzt. Der schwarz eingesetzte Kühlergrill ist silber gerahmt und mit einem gesilbertem Mercedes-Benz-Stern versehen. Die Scheinwerfer sind silbern coloriert, die Rückleuchten sind rot bedruckt. Die roten Polstersitze sind bei der Inneneinrichtung leuchtrot nachgebildet.
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Schönes Detail sind die silbernen Drucke auf der Verglasung im Frontbereich. Die Scheibenwischer und der Mittelsteg sind silbern herausgearbeitet. Zierleisten am Fahrzeug sind ebenso umgesetzt wie der das seitliche Typenschild „O 302“. Nicht fehlen darf natürlich die typische Gestaltung mit der Flaggen-Optik. Die Nationalfarben Schwarz, Rot und Gold finden sich als Banner an Front, Seiten und Heck. Dazu an allen vier Fahrzeugseiten der schwarze Schriftzug „BR Deutschland“. Ein besonderes Busmodell zu einem einmaligen Vorbildfahrzeug in einmaliger Umsetzung. Wer hier mitspielen möchte muss schnell einwechseln – Geld für Bus. Denn viel Nachspielzeit wird es m. E. nicht geben, der MB O 302 ist direkt ein Treffer.
0822.04 – Citroën 15 SIX
Großer Wagen, beeindruckender Auftritt. Und für die Zeit mit beeindruckender Fahrwerkstechnik. Das machte den großen Citroën Traction Avant 15 SIX auch lange nach seiner Bauzeit noch beliebt. Auch bei weniger angenehmen Zeitgenossen, was ihm den Namen Gangster-Citroën als Spitznamen einbrachte. Das Klischee wurde durch Auftritte in entsprechenden Filmszenen festgeschrieben.
Friedrich Peltzer setzte dem Modell im Rahmen der Klassiker-Reihe Anfang der 1980er-Jahre ein Modelldenkmal. Eines der letzten Modell, welches er noch auf den Weg brachte, dessen Fertigstellung des Formbaus 1983 er aber nicht mehr erlebte. So ist auch dieses Modell ein stilles Erbe, welches in diesem Jahr eine umfangreich bedruckte Wiederauflage bekommt.
Die schwarze Limousine hat auf den Seiten weiße Flanken bekommen. Diese erstrecken sich von den Türen bis zu den Motorklappen. Damit erhält der Citroën passend zum Sechszylindermotor des Vorbilds einen noch edleren Modellauftritt, als einst beim Erscheinen als Klassiker im so typischen Schwarz. So kann er als Staatskarosse oder Unternehmerfahrzeug durchgehen. Der edle Auftritt wird durch den fein schwarz bedruckten Grill, gesilberte Trittbretter und Scheibenrahmen vorne und Scheinwerfer unterstrichen. Die Rückleuchten sind natürlich rot bedruckt.
0903.02 – Ein Pkw und zwei Kastenwagen
Mit den Juni-Neuheiten legt WIKING ein bekanntes Set aus drei Fahrzeugen für die Spur N im Maßstab 1:160 wieder auf. Inzwischen Klassiker, beim Erscheinen in den 1970er-Jahren noch im Straßenbild weit verbreitet. Das Trio aus VW Käfer, VW T2 Kastenwagen und MB L 406 Kastenwagen kommt in zur Zeit passenden Farben zurück ins Programm.
Die Modelle werden wie zuletzt üblich wechselweise in drei Farben ausgeliefert. So sind die Modell mal in tieforanger, kobaldblauer oder perlweißer Farbgebung in der Klarsichtschachtel zu bekommen. Sammler der N-Spur-Modell werden alle drei Packungen benötigen.
Modellbahner freuen sich über neue Farben, stilecht zur Bahn der 70er-Jahre. Alle drei Modelle bekommen im Gegensatz zu den Altmodellen noch zusätzliche Bemalung und Bedruckung. So sind die Scheinwerfer silbern, die Rückleuchten rot und am Mercedes-Benz L 406 ist sogar der Stern silbern bedruckt.

























