8.124.01 – Modell 35 – Munga
Der Munga war im ersten Programmleben nur in seinen habitatstypischen Farben anzutreffen. Olivgrün wie bei der Bundeswehr, einmal schwarz- oder auch tannengrün wie bei der Polizei und Grenzschutz. Dienststellen, wo er hauptsächlich eingesetzt wurde. Mit den Wiederauflagen ab 2000 wurden auch seine anderen und späteren Einsatzfelder gewürdigt. Katastrophenschutz, THW, Feuerwehr oder Polizei. Als Serien- und Sondermodell waren überwiegend die hoheitlichen Einsätze programmebend. Dazu kamen durch den PMS Einsätze im Bereich Forstwirtschaft und Landwirtschaft hinzu. 
Nun wagt sich Michi Bloeßl als sein 35. Sondermodell an den DKW Munga. Und da darf er mal ohne Blaulicht oder Hoheitszeichen vorfahren. Und ist nicht im Forst beheimatet. Man hätte eher eine moosgrüne Variante als Ergänzung für die forstwirtschftlichen Fahrzeuge gerechnet. Er wählte ein helles Tieforange, verortet den Munga ohne die Hoheitszeichen oder Blaulicht damit eher im Bereich kommunales Bauen oder in der Landwirtschaft. Aber in dem Orangeton passt er auch in den Katarophenschutz-Einsatz. Mit Decals und einem Blaulicht aus der Zübehörkiste lässt der DKW sich verwandeln. Da ist der neue Eigentümer frei, wie er den Munga im Vitrinen- oder Diorameneinsatz platziert.
Im zweiten Leben konnten die Vorbilder des DKW F91/4 viele Tätigkeiten abdecken. Sie wurden von den Behörden und Armeen in Europa an Privatpersonen verkauft oder versteigert. Als kleines wendiges Geländefahrzeug konnte er vielfältig eingesetzt werden. Umlackiert oder möglichst nah im Originalzustand wurden die Fahrzeuge genutzt oder gepflegt. Der zwischen 1956 und 1968 in Ingolstadt gebaute Munga wurde auch in Brasilien gebaut. Der Name Munga ist wie Unimog eine Abkürzung. Es steht für Mehrzweck-Universal-Geländewagen mit Allradantrieb.
Bei WIKING kam der Munga schon 1959 ins Programm. Und war für die damalige Zeit sehr detailliert ausgeführt, vielleicht sogar zu fein. Denn der feine Schutzbügel vor Grill und Scheinwerfern war sehr bruchanfällig, was sich an den oft defekten Altmodellen zeigt. Im Spielbetrieb hielt der seperat angesetzte Bügel nicht Stand, und auch dafür waren WIKING-Modelle damals noch gedacht. Heute erfreuen sich die Sammler an dem schon damals gut gemachten Modell. Und das tieforange Modell zeigt diese Details noch viel besser als die dunkelgrünen Vorgänger.
Strukturierter Grill, feine Stoßstangen und die Gravur des offen dargestellten Verdecks. Wie beim Jeep gibt es eine mehrteilge, quarzgraue Bestuhlung, ein eingesetztes schwarzes Lenkrad, ein Reserverad und den quarzgrauen Reservebenzinkanister am Heck. Die Frontscheibe hat einen orangen Rahmen aufgedruckt bekommen. Die Scheinwerfer sind bemalt. Die einteiligen Räder haben eine orange bedruckte Radkappe erhalten.
Das Modell vefügt über eine kleine, seperat eingesetzte quarzgraue Anhängerkupplung. Für den Zughaken wird beim Händler später auch noch einen farblich passenden Anhänger nachreichen. Zu sehen war er auf den ersten Fotos zum Munga schon. Die vielseitige Einsatzmöglichkeit des Munga wird mit dem erstmalig montierten Haken noch besser darstellbar. Das kann und muss man nutzen. So wird der Munga nicht alleine bleiben, und seine Aufgaben im Baubereich oder der Landwirtschaft noch vielfältiger wahrnehmen können.
Der orange Munga ist auf 1.000 Stück limitiert und wird solange der Vorrat reicht im Onlineshop von Der kleine WIKING-Laden für 17,85 Euro angeboten. → Zurück zur Meldung.



