Auktionshaus Saure > Ford 20M P5

8204.01 – Laubgrüner Ford 20M P5

Während die Altmodelle in der Serie immer aufwändiger bedruckt und gestaltet werden, bleiben die Sondermodelle für das Auktionshaus Saure auffällig schlicht. So auch das neuste Modell, welches für die 108. Auktion im September 2026 gefertigt wurde. Wie immer nur als Geschenk für Katalogabonnenten, die mindestens einen Zuschlag bei der Onlineauktion erhalten.

Der Ford 20m P5 war von 1967 bis 1968 im Serienprogramm bei WIKING. In diesen zwei Programmjahren immer achatgrau, aber mit einigen Formunterschieden. Was ungewöhnlich ist, für solch eine kurze Produktionszeit. 1967 erschien er ohne in die Verglasung geprägte Scheibenwischer und ohne Schiebedach. 1968 folgte dann das Schiebedach, kurze Zeit später die Scheibenwischer. Heute scheint es so, als wenn man eilig mit dem Modell fertig werden, und es möglichst schnell ausliefern wollte. Warum das Modell nur teilweise fertig auslieferte, und dann direkt wieder aus dem Programm nahm, lässt sich nur erahnen.

Das Vorbild des Fahrzeugs wurde von 1964 bis 1967 auch nur sehr kurz gebaut. Kurz nach Fertigstellung der Form war das Vorbild also schon vom nicht wesentlich fortschrittlicheren Nachfolger P7 abgelöst. Da das Modell zweitürig war, konnten keine Taxi-Modelle folgen. Doch auch auf Einsatzfahrzeuge, wie noch beim Ford Taunus 17M umgesetzt, verzichtete man in Berlin. Die Form ging ins Archiv.

Seit 2011 ist der Ford zurück im Programm, und erfreut sich nun als Klassiker mit lackierter Karosserie, farblich abgesetzten Dächer und Chromnachbildungen neuer Nachfrage. Nach dem schlichten pastellblauen PMS-Modell folgt nun die laubgrüne Version für das Auktionshaus. Ähnlich schlicht. Der Grill ist silbern eingesetzt, eine Bemalung gibt es nicht. Als Räder hat man erneut die Riffelkappen-Räder gewählt, die nun hellgrau ausgeführt sind. Die Verglasung ist dunkeltopas getönt, so dass die fehlende Inneneinrichtung wie einst nicht so auffällt.