Bald sind alle Startnummern komplett. Neun von elf geplanten Modellen sind bereits ausgeliefert, wie das Plakat zum Sondermodell des Museums verrät. Es fehlen noch der grüne 412 P mit der Startnummer #7 und der rote 412 P mit weiß abgesetzem Dach und der Startnummer #22. Bis es soweit ist, kommen zunächst vier neue Varianten des Rennwagens in dieser Modellvorstellung zusammen.
Den Rennwagen 412 P mit der Startnummer #23 gibt es schon ein paar Wochen im Museumsshop. Frisch zum Monatswechsel sind drei weitere Versionen hinzugekommen. Das hauseigene WIKING-Sondermodell im → Nationalen Automuseum – The Loh Collection kommt dabei wieder in den beiden Versionen 330 P3 und 412 P zur Auslieferung.
8 182.09 – Ferrari 412 P „24h Le Mans 1967“ #23
Es dürfte einer der, wenn nicht sogar der am aufwändigsten bedruckten Ferrari der Sondermodellreihe des Museums werden. Der Ferrari 412 P nach Vorbild des Rennwagens für das 24h-Rennen in Le Mans 1967 wurde mit vielen Details nachgebildet. Inklusive passender Felgen und dem mehrfachen Aufdruck der Startnummer #23. Das Starterfeld der Rennauftritte des 412 P wird immer kompletter.
Der hellblaue Streifen, der vorne auf der Fronthaube am Lufteinlass breit beginnt, sich als Band über das Dach zieht, endet am Heck in einer breiten blauen Fläche. Diese erstreckt sich über den Hecklüfter und die angrenzende Heckfläche bis hin zu den Auspuffrohren. Am Heck gibt es zusätzlich zwei gelbe, vertikal verlaufende Streifen zwischen Rückleuchten und Lüftergitter.
Vorne nimmt die Fläche die Britische Flagge, das Ferrari-Logo und einen Teil der Startnummer #23 auf. An den Seiten kommen mehrfarbige Aufklebernachbildungen u. a. von der Shell-Werbung hinzu. Die Rennreifen verfügen bei dieser Variante über goldene Felgen, die einen hellblauen Ring am Felgenrand besitzen. Die Reifen selber haben einen goldenen Firestone-Aufdruck. Die Inneneinrichtung ist wie üblich zweifarbig angelegt.
8 182.08 – Ferrari 412 P „24h DAYTONA 1967“ #33
Nummer #33 erinnert uns an das 24h-Rennen von Dytona. Ebenfalls 1967 ging ein Ferrari 412 P dort an des Start – dieses Mal in gelber Farbgebung. Auch hier mit allen Rennmerkmalen der Zeit umgesetzt. Inklusive passender hellblauer Felgen und dem mehrfachen Aufdruck der Startnummer #33.
Die Gestaltung fällt vorbildgetreu etwas schlichter aus. Das Gelb sorgt für ausreichend Aufmerksamkeit kann man meinen. Zu den Startnummern gibt es nicht viele Extradrucke. An Front und Seiten kommt das bekannte mehrfarbige Ferrari-Logo zum Einsatz. Seitlich wird dazu rechts und links ein Sabena-Werbeaufkleber nachgebildet.
Die Reifen haben einen weißen „GoodYear“-Aufdruck und einen weißen Zierring erhalten. Die Felgen sind hellblau ausgeführt. Mit dieser Farbgebung tanzt der Rennwagen zusammen mit dem unbeschrifteten Modell bei den 412 P Typen (noch) aus der ansonsten roten Reihe. Mit dem grünen Modell werden die drei das Fahrzeugfeld farblich ausflockern. Und keiner gleicht dem anderen.
8 182.02 – Ferrari 330 P3 „1.000 km DA SPA 1966“ #1
So ist es auch bei den Modellen vom Typ 330 P3. Auch hier ist keiner gleich. Na gut, außer bei der Karosseriefarbe. Denn hier herrscht beim Ferrari 330 P3 tatsächlich Rot vor. Unterschiede sind dann in der Bedruckung, den Felgen sowie der Reifenbestückung zu finden. So auch bei Startnummer 1.
Das Modell ist im Vergleich zu den anderen Modellen schon fast schlicht gehalten. Die Startnummern sind über die Karosserie verteilt, dazu noch die Ferrari-Logos vorne und an den Seiten. Am Heck gibt es bemalte Rückleuchten, und ein neues Druckdetail. In weißer Schrift ist hier Prova Mo 49 zu lesen.
Die Reifen haben bei diesem Ferrari einen goldenen „Firestone“-Aufdruck und einen goldenen Zierring erhalten. Die Felgen sind ebenfalls golden ausgeführt. In dieser Aufmachung, noch ohne viel Werbung auf der Karosserie, bestritten die Fahrer mit dem Wagen 1966 die 1.000 km von Spa Francorchamps.
8 181.01 – Ferrari 330 P3 „1.000 km DI MONZA 1966“ #14
Dem Wagen mit der Nummer #1 sehr ähnlich ist der 330 P3 Rennwagen mit der Startnummer #14. Kein Zufall, denn es ist das gleiche Fahrzeug mit anderer Nummer. Im Detail unterscheiden sich die beiden Fahrzeuge daher auch geringfügig. Gleich sind die Ferrari-Logos vorne und an den Seiten, sowie die bemalten Rückleuchten am Heck.
Das die beiden Modell das gleiche Vorbild darstellen, wird am weißen Heckdruck deutlich. Auch hier ist in weißer Schrift ist hier „Prova Mo 49“ zu lesen. Die Startnummern sind wie bei No. #1 über die Karosserie verteilt, dazu aber ist am Heck noch eine gelbe 14 aufgedruckt.
Abweichend haben die Reifen haben bei diesem 330 P3 keine Beschriftung. Welche Marke gefahren wird bleibt ein Geheimnis. Die Felgen wie bei No. #1 ebenfalls golden ausgeführt. In dieser Rennaufmachung wurde der Wagen von den Fahrern 1966 über die Distanz von 1.000 km über die Rennstrecken von Monza gescheucht.







