Für den Maßstab H0 liefert WIKING mit den Februar-Neuheiten 2026 insgesamt zehn neue Farb- und Gestaltungsvarianten an den Fachhandel aus. Die Form des altgedienten und beliebten VW T1b wurde noch einmal für weitere Modellauftritte fit gemacht. Die Stahlform wurde überarbeitet, und steht – solange auch diese Reparaturstellen halten – für weitere Einsätze zur Verfügung.
Zwei ganz unterschiedliche Youngtimer ergänzen das Programm und Modellthemen. Der VW Caddy fährt – nach der Sondermodellauflage für den japanischen Markt – ab sofort für die Spedition ASG, der Mazda MX5 erinnert als offener Frühlingsbote an die Erfolge seines Vorbilds als meistverkaufter Roadster aller Zeiten. Die Speditionsthemen Pieper, Emons und Pracht bekommen neuen Fahrzeugzuwachs. Der Mercedes-Benz L 1113 Kurzhauber dreht im zeitgenössischen Grünton erstmals mit der Flachpritsche seine Modellrunden, der Krupp Ardelt bekommt erstmals einen Arbeitsscheinwerfer auf das Kabinendach gesetzt, und baggert seilgebunden im Vorführdesign.
0047.48 – VW Caddy „ASG“
Nach 35 Jahren steht der VW Caddy mal wieder in Diensten einer Sepdition. Einst Diehl, jetzt ASG. Mit weißem Verdeckkasten auf der Pritsche, vorbildgetreuen Felgen und vielfach bedruckt. Seit 1986 ist der Caddy der ersten Generation bei WIKING im Programm. Im ersten Jahr ohne, dann mit Verdeckkasten. Zunächst in neutralen Farbgebungen, dann für Linde und eben die Speditionsfirma Diehl unterwegs.
Nach mehreren Postvarianten wurde es ab 2000 still um den Lieferwagen. 2012 folgte noch eine Feuerwehrvariante mit Tragkraftspritze auf der Ladefläche (→ 0601.23). Seit 2024 ist er zurück, neu interpretiert als Lifestyle-Fahrzeug im frechen Mintgrün (→ 0047.49) mit Alufelgen. Das dunkelrote Sondermodell (oben im Bild) für den japanischen Markt nutzt WIKING, um auch noch eine Fachhandelsversion des Modells zu platzieren.
Für den Modellauftritt wählte man ein Vorbildfahrzeug der ASG Spedition aus. Der VW Caddy war in Lübeck Travemünde am Skandinavienkai bei der deutschen Niederlassung der schwedischen Speditionsfirma beheimatet. So steht es auch auf den Türen geschrieben. Ein melonengelbes Band ziert die Seiten des saphirblauen Lieferwagens. Auf der Verdeckkiste ist das prägnante ASG-Logo mit dem melonengelben Pfeil aufgedruckt.
In der Aufmachung passt der Caddy sehr gut in die Speditionsreihe der bisherigen ASG-Fahrzeuge. Auch zu den älteren Modellen. Da sehr zurückhaltend bemalt, aber ähnlich umfangreich mit ASG-Schriftzügen versehen. Denn am Modell sind nur die Scheinwerfer gesilbert, die Rückleuchten rot bemalt. Als Fahrzeug für die kleinen Anlieferungen in der direkten Umgebung, für Zollabfertigungen oder auch Einkäufe für die Niederlassung. Wer ASG-Modelle hat, braucht auch diesen Lieferwagen. 
0188.07 – Mazda MX5
Ein Auto, das den Zeitgeist traf und gleichzeitig mit veränderte. Offen, freiheitlich und ohne Grenzen. Ein Auto mit einer Leichtigkeit und Eleganz, die es in dieser Preisklasse bei Roadstern nicht gab. Heckantrieb und Frontmotor sorgen für eine nahezu ideale 50:50 Lastverteilung auf die Achsen. Der Mazda MX 5 (NA) war schon zur Bauzeit ein Klassiker, heute sind die ersten im Oldtimer-Status angekommen.
Die Leichtigkeit, die Klappscheinwerfer, das perfekte Roadstergefühl. Da kamen die Wettbewerber nicht heran. Sie antworteten mit eigenen Roadster-Interpretationen. Der Mercedes SLK mit Klappstahldach für manch einen zu bieder, dazu wie der BMW Z3 deutlich teurer, und der Fiat Barcetta z. B. vielleicht schon wieder zu futuristisch? Der Mazda war das Maß der Dinge und der Liebling. Über 430.000 Fahrzeuge der ersten Generation wurden gebaut. Der Fiat brachte es gerade mal auf knapp 58.000 Fahrzeuge.
Mit dem silbermetallic-farbenen Modell setzt WIKING einer weitere Vorbildfarbe um. In der Farbe gab es den MX 5 im Jahr 1997 als Sondermodell Classic. Vorne wurden die Tagfahrscheinwerfer- und Blinkereinheit unter den angedeuteten Klappscheinwerfern silbern bemalt. Die Haube ziert das Mazda-Logo.
Mazda MX5 der ersten Generation und Mitsubishi Pajero waren 1994 die ersten beiden japanischen Fahrzeuge im WIKING-Programm. Ein gutes Gespür für künftige Klassiker hat man da bewiesen. Und das Modell zeitgemäß umgesetzt. Mit vorbildgetreuer Inneneinrichtung, typischen silbernen Alufelgen und rot transparent eingesetzten roten Rückleuchten. Dazu die passenden Standardfarben der Zeit. Neben den oben gezeigten Farben noch Schwarz (0188.05) und auch melonengelb (0188.07). Gerne mehr von diesem Roadster, es gibt noch ein paar wenige Vorbildfarben, wie z. B. Weiß, Merlot Mica – ein Bordeauxrot – und Nachtblau.
0320.04 – VW T1b Bus KTW „DRK / Roter Hahn“
Da ist er wieder. Der VW T1b Bus aus der alten Form. Totgesagte leben länger, könnte man meinen. Eigentlich sollte schon Schluss sein, die Form nicht mehr genutzt werden. Denn der Formverschleiß des Bestsellers ist weit fortgeschritten. Die Macke unter der Seitentür trägt er seit Jahren, die ausgefransten Kanten an den Fenstern, die bruchempfindliche Dachkante – alles wieder akzeptabel hergestellt.
Nach dem → Sondermodell für das Auktionshaus Saure im Frühjahr 2025 sollte die Ära des Formenklassikers zumindest in der Serie zu Ende sein. Doch der Formbau in Lüdenscheid hat wohl doch noch eine wirtschaftliche Lösung für gute Modelle gefunden. Und Bulli geht immer. Und hier – so lange auch diese Reparatur hält – nun auch wieder in Serie, sagte man mir in Nürnberg auf der Messe. Sehr schön, wenn man sieht, was man alles dem Bus machen kann.
Als Einsatzfahrzeug geht es für den VW T1b nun zur nächsten Wiederauflage. Und dabei erinnert das mit dem kleine PKW-Anhänger gebildete Gespann an ein historisches Werbemodell aus den späten 1950er-Jahren. Damals wurde der unverglaste Bus mit dem Anhänger betongrau zum Werbeträger für den Roten Hahn. Wie damals trägt der Bus kein Blaulicht, nur die Logos des Roten Kreuzes auf Fahrzeugdach und dem Deckel vom Anhänger.
Was damals noch Abziehbilder waren, ist heute ein zweifarbiger Druck. Das Werbemodell hatte am Anhängerheck auch ein Abziehbild mit dem stilisierten roten Hahn. Die Neuauflage hat an dieser Stelle einen roten Druck des Hahns. Der Deckel des Anhängers ist freilich abnehmbar. Ladung bringt der Anhänger nicht mit. Er kann an der betongrauen Anhängerkupplung am Bulli angehängt werden.
Der VW Bus hat im Ladebereich mattierte Scheiben erhalten, um Patienten und Behandelnde vor neugierigen Blicken zu schützen. Die Verglasung wurde bei diesem Modell klartransparent gewählt. Ungewöhnlich für das Modell, weil es außer einer Frontbank keine Einrichtung hat. Hinten kaschiert das nun die Mattierung. Und vorne? Das sitzt ja jemand. Das Lenkrad fest in der Hand steuert der Busfahrer den Bulli zum nächsten Einsatzort. Ein schönes Detail, welches dann wieder an die 1:40 Bulli-Modelle erinnert.
0509.05 – MB Schwerlastzugmaschine „Pieper“
Nach dem Straßenroller für Schwertransporte folgt für die Pieper-Fahrzeugreihe nun wieder eine Zugmaschine. Aus dem Vorbildfuhrpark abgeleitet, ein Mercedes-Benz 1620 als Schwerlastzugmaschine mit Ballastpritsche. Der folgt natürlich streng dem grünbeigen und feuerroten Farbschema der Spedition, ist aber weniger streng für diese vielfach einsetzbar.
Denn ohne die Ballastpritsche ist der Mercedes-Benz eine klassische Zugmaschine für Sattelauflieger. Hier dürfte die Sehnsucht der Sammler nach einem Tiefladeauflieger zum Tragen kommen. Der große Tieflader (0503) könnte hier prima aufgesattelt werden. Mit zweiachsigem Dolly auf angehängt werden. Moment, Zughaken?
Doch geht auch. Zwei Stück liegen zur Eigenmontage bei. So lässt sich zunächst der passende Culemeyer Schwerlastanhänger (0590.04 – unten im Bild, zur Auslieferung 02/26 werkseitig vergriffen) auch mit dieser kubischen Zugmaschine bewegen. Schön, und passend wäre auch ein Flachpritschenauflieger zu dieser Zugmaschine. Oder auch als dreiachsiger Anhänger mit der neuen Flachpritsche mit Rungen?
Ballastpritsche wieder aufsetzten. Diese sichert den LKW mittels zwei rot-weißer Warnflächen nach hinten ab. Die Rückleuchten sind rot bemalt, die Scheinwerfer sind gesilbert. Grillrahmen und Stern des schwarzen Grills sind gesilbert. Auf den Türen der Kabine und den Seiten der Ballastpritsche sind die Firmenschriftzüge zweifarbig aufgedruckt.
Wer darf ran an den Culemeyer? Die zwei Kubischen Mercedes-Benz Zugmaschinen stehen noch in Konkurrenz mit dem Unimog U 1300, der auf dem Firmenhof im → wachsenden Pieper-Fuhrpark auch noch mitspielen möchte. Wir dürfen gespannt sein, was man sich dazu als Lösung in Lüdenscheid überlegt hat, damit alle ins Spiel kommen.
0515.04 – Henschel HS 14/16 PSZ „Pracht“
Einmal mischen bitte! Nicht nur farblich ein Hingucker, auch die Bauteilkombination ist neu. Der Henschel HS 14/16 bekommt einen neuen Modellauftritt der besonderen geschichtlichen Art. Denn zum einen kommen Zugmaschine und Auflieger erstmals in dieser Form zusammen, und zweitens auf Grund des Vorbilds, welches im Berlinverkehr anzutreffen war.
Die bekannte Henschel HS 14/16 Zugmaschine mit zweiteilig angelegtem Fernfahrerhaus wird gar vierfarbig farbenfroh umgesetzt. Ein Kind der frühen 70er-Jahre. Ein rotes Fahrgestell mit gleichfarbigen Trilex-Felgen trägt die Kabine. Die ist unten pastellorange, hat ein ultramarinblaues Oberteil, welches weiß im Dachbereich bedruckt ist. Gesilberter Schriftzug, Henschel-Stern und bemalte Leuchten werten die Kabine auf.
Die Alupritsche wurde das erste Mal 1975 mit dem Mercedes-Benz NG verwendet. Hier wird sie mit knalloranger Pritscheneinlage, wie beim Volvo Bölling-Modell (0515.01) und dem Krupp Transag Suisse (0515.03), mit dem Fahrgestellrahmen ohne heckseitigen Unterfahrschutz und mit zweiachsiger Achseinheit kombiniert. Die silbergraue Plane erhielt eine weißem Schriftzug zu den täglichen Routen der Spedition Pracht.
Die Fahrzeuge der Spedition Pracht sind den WIKING-Sammlern bis dato eher in anderen Farben geläufig. Seit den frühen 1980er-Jahren wurden einige Werbemodelle an die Spedition in den zeitgenössischen Farben ausgeliefert, es folgten Container-Sattelzug (0520/47) und MB NG Kofferlastzug (458/2) in Serie. Das auffällige Orange verblieb nur im neuen Logo, weiß und stahlblau waren nun die vorherrschenden Farben der Spedition Pracht. Diese wurde 2004 von Kühne & Nagel (KN) aus dem Firmeneigentum von Hapag-Lloyd übernommen.
0660.49 – Krupp Ardelt Raupenseilbagger
Obwohl es schon seit 2010 Wiederauflagen des Modells gibt, schafft es der Raupenseilbagger auf Basis des Krupp-Ardelt erst mit den Februar Neuheiten nach 62 Jahren zurück in die Serie. Das dann aber auch vorbildgetreuer denn je in den letzten 65 Jahren. Im Vorführdesign nun neu erstmals mit einem Arbeitsscheinwerfer auf dem Dach der Bedienerkabine.
Anders als die Sondermodelle für PMS, SammlerKontor und Collect & Invest bekommt die pastellblaue Wiederauflage deutlich mehr Bedruckung. So ist gesamte Dachfläche, in dem der Scheinwerfer steckt, weiß bedruckt. Weiße Zierstreifen und der weiße „KRUPP-Ardelt“-Schriftzug am Heck sind zu nennen. Die Krupp-Logos findet der Betrachter am Heck, sowie an den Seiten des Aufbaus.
Das Fahrgestell ist karminrot, auf den Laufrädern sind dunkelgraue Gummiraupen aufgezogen. Der Baggerarm lässt sich auf Grund des eingefädelten Gummibands auf und ab bewegen. In der Farbkombination bildet WIKING das Vorführdesign des Herstellers nach, der 1953 aus dem Zusammenschluss von Krupp und Ardelt entstand. Die Vorbilder des WIKING-Modells waren vom Wiederaufbau der späten 1950er bis in die 1970er-Jahre auf den Baustellen in der Westrepublik anzutreffen.
0825.05 – Horch 850
Der große Horch hatte es dem Firmengründer Peltzer angetan. Das Vorbild muss ihn begeistert haben – so wie wohl viele andere Menschen seiner Zeit auch. Die mächtige Haube, unter der ein 8-Zylinder Reihenmotor arbeitete, mit großem Kühlergrill, langer Fahrgastraum mit edelster Ausstattung. Der Horch war in der Oberklasse ein Maßstab und für den Normalbürger unerschwinglich.
Anders als Modellauto, da gab es den Luxuswagen zum Taschengeldpreis. Schon 1938 als 1:200 Standmodell im Lieferprogramm, folge nach dem Krieg das rollbare Taschenauto als zweite Auflage. 1948 war die Horch unter der Artikelbezeichnung T3 eines der ersten Modelle für die neue Verkehrsmodelle-Reihe. Unverglast, einteilige Karosserie mit Drahtachsen, sehr vereinfacht im Maßstab 1:100 dargestellt, wie sich unten die I.M.U. Replika zeigt.
Auch in der 1973 von Peltzer ins Leben gerufene Klassiker-Reihe war der Horch 850 wieder das dritte PKW-Modell – jetzt deutlich detaillierter, verglast und mit Einrichtung. Die dritte Neuauflage des Horch als gewolltes Modelldenkmal im Maßstab H0, welches nun nach über 50 Jahren noch einmal eine Wiederauflage mit Aufwertung erfährt. Denn das graugrüne Modell nun erstmals ein Klarlack-Finishing, was die Oberfläche noch edler wirken lässt. Die gesilberten Türgriffe und die aluminium-silbern lackierten Grill und Fahrgestellbauteile heben sich auf der dunkelgrünen Karosserie vornehm ab.
Schönes Detail auch an den graugrünen Felgen, die nachträglich silbern bedruckt wurden. Das sah schon am patinagrünen Vorgängermodell gut aus, hier haben die Modelle auf Grund der dunklen Farbe noch eine ganz andere optische Tiefe. Auch der Blick ins Innere wird belohnt. Eine schokoladenbraune Einrichtung mit hell-elfenbeinfarbenen Lenkrad versprühen zeitgenössischen Flair. Ich denke der Firmengründer wäre zu Recht beeindruckend, was aus seinem Lieblingsklassiker im Lauf der letzten Jahrzehnte druck- und lackiertechnisch alles herausgeholt wurde.
0852.03 – MB Kurzhauber L 1113 mit Flachpritsche
Der robuste Mercedes-Benz Kurzhauber war auch noch lange nach dem Produktionsende für den europäischen Markt 1968 in Straßenverkehr anzutreffen. Häufig bis in die 1980er-Jahre, immer seltener ab den frühen 1990er-Jahren. Als Ergänzung zum Altmodell setzte WIKING dem Mercedes-Benz als Typ L 1113 ein weiteres Modelldenkmal. Als Pritschen- und Kofferlastwagen, mit und ohne Firmenschriftzüge und wahlweise mit Anhänger wurde der Benz schon eingesetzt.
Nach fast 20 Jahren Modelllaufzeit folgt jetzt eine weitere Bauteilvariante. Die Flachpritsche kommt, nach dem Aufbau auf die MAN Pausbacke, nun auch beim Kurzhauber zum Einsatz. Für die gelungene Modellabwandlungen hat man bei WIKING eine zeitgenössische Farbe gewählt: Schilfgrün. Kombiniert mit oxidrotem Fahrgestell, einem eingesetzten Grill und gleichfarbigen Felgen.
Harmonisch dazu setzen sich Kotflügel, Stoßstange vorne und die optionalen Peilstangen und Spiegel ab. Letztere liegen am Spritzling bei, verleihen dem Modell eine noch authentischeres Aussehen, sie Foto unten. Es ist übrigens nicht der erste Mercedes-Benz LKW-Klassiker, der in dieser Farbaufmachung erscheint. Zwei kubische LKW erschienen schon 2018 und 2024, es wäschst also eine → schilfgrüne Modellflotte in diesem Farbschema heran.
Der MB L 1113 hat wieder die schon bekannten Detailbedruckung an Türgriffen und Typenbezeichnungen an der Motorhaube bekommen. Dazu sind die Frontscheiben silbern gerahmt, und die Scheibenwischer an der Unterkante der Scheibe sind silbern bedruckt. Ergänzt wird das durch die Silberung der oxidroten Trittflächen unter den Kabinentüren, was bei der Farbkombination neben dem schwarzen Kotflügel vielmehr als vorher wahrnehmbar ist.
0855.09 – Magirus S 7500 „Spedition Emons“
Der LKW-Klassiker Magirus-Deutz S 7500 befindet sich inzwischen auch schon über 30 Jahre bei WIKING im Formenfundus. 1994 erschien das Premierenmodell mit Anhänger, seitdem nun acht Farb- und Modellabwandlungen und diverse Sondermodellauftritte. Nach der Flachpritschen-Version kommt nun wieder eine normale Pritsche mit moosgrauer Plane zum Einsatz.
Auf einen Anhänger muss der Deutz verzichten. Auf die längere Fahrt geht es ohne, aber mit Schlafbereich für den Fahrer. Die Kabine mit grauer Einrichtung des Magirus-Deutz S 7500 wurde mit großer Kabine und hohem Dach ausgeführt. Er ist insgesamt purpurrot eingefärbt, und für die in Köln ansässige Speditionsfirma Emons. Die beigen Schriftzüge mit schwarzer Schattenschrift sind auf den Pritschenseiten und am Heck der Pritsche aufgebracht.
Das Modell ergänzt den historischen → Emons-Fuhrpark der 1950er-Jahre. Wie beim Modell üblich wurden auf dem Fahrgestell, der Stoßstange und der Motorhaube schwarze und silberne Magirus-Deutz-Schriftzüge aufgedruckt. Der Grill ist silbern gerahmt, das Logo silbern bedruckt. Das Modell lässt sich noch individuell vorbildgetreu mit Peilstangen und Spiegel ausstatten. Diese liegen am purpurroten Spritzling in der Verpackung bei.
0974.04 – Hanomag B11 Radlader, olivgrau
Der kleine Hanomog B11 im Maßstab 1:160 steht seinem großen Schwestermodell im Maßstab H0 um nichts nach. Das Modell ist nicht nur zum Rollen fähig, es auch mit beweglichen Schaufelbauteilen ausgestattet. So lässt sich die Frontladeeinheit heben und senken. An der bereits vierten Farbvariante in knapp sechs Jahren lässt sich eine hohe Beleibtheit bei den N-Bahnern für das Funktionsmodell abschätzen. Erst 2020 nahm WIKING die verkleinerte Verion des B11 in das Programm für die N-Spur auf.
Seit 1966 git es schon das 1/87-Modell, zunächst ohne Dach, zuletzt erstmals in Azublau mit Gummibereifung (siehe Bild unten, → 0651.11) Wie bei diesem H0-Modell rastet der Frontlader in mehreren Zwischenstellungen ein, so dass Ladeszenen dargestellt werden können. Die Schaufel ist kippbar, das transparente Dach abnehmbar. Für die Wiederauflage wurde eine Werksstandardfarbe gewählt. Insgesamt olivgrau lässt sich der Radlader orts- und firmenneutral in Vitrine und Diorama einsetzen.
Bei der Detailbemalung und der Bedruckung ist der Hanomag auch ein ganz großer. Silbern bemalte Scheinwerfer, rote Rückleuchten gehören zum Bemalungspaket. Dazu kommen kommen schwarze Hanomag-Schriftzüge an Frontlader und am Motorgehäuse. Und auch die Typenbezeichnung „B11“ fehlt nicht im Heckbereich.







































