Zu Gast im … Unimog-Museum

Stammtischtreffen 2. Runde – Ein Sammlertreffen mal anders 

Nachdem Martin Gräwingholt und Olaf Georgiadis vor drei Jahren ein tolles → Stammtischtreffen in Lüdenscheid in der Siku//WIKING Modellwelt organisiert haben, ist die Wahl nun auf das Unimog Museum in Gaggenau gefallen. Zusammen mit Ralf Maile, der sich im Museum engagiert und auch für WIKING Sondermodelle des Museums zuständig ist, stellte man ein beeindruckendes Programm und Treffen auf die Beine. Inklusive Führung von Ralf Maile durch die Ausstellung und Zeit für eine Mitfahrt im Unimog auf dem hauseigenen Parcour. 

Dazu wurden die Sammler, anders als noch 2023, offen eingeladen. Also auch Sammler abseits der Stammtische und außerhalb der Kreise bisheriger Treffen in Vlotho oder dem WtW waren angesprochen. Man musste sich nur trauen, dann konnte man testen, ob einem solche Treffen und Formate gefallen. Man sich künftig öfter aus dem heimischen Sammlerzimmer mal in die Präsentation oder zu einem Stammtisch wagt.

Die Hürde war bei diesem Treffen klein, man musste sich nicht auf einer langen Warteliste weit hinten einreihen. So gab es neue Gesichter, bekannte Gesichter, und viele Gesprächsthemen. In einigen Fällen kannten sich die Teilnehmenden nur aus Schriftverkehr, jetzt konnte man sich mal analog persönlich austauschen. Über die gezeigten Modelle wurde gefachsimpelt, Informationen ausgetauscht und natürlich über den Unimog in all seinen Facetten gestaunt. 

Zwei teilnehmende Händler boten zum Treffen auch besondere Aktionen an. Jürgen Klasmeier [→ Lechtoys] hat für das Treffen ein auf 46 Stück limitiertes Erinnerungsset zusammengestellt, und bot dieses und viele weitere Modelle aus seinem Sortiment an seinem Stand zum Kauf an. Der Unimog S 404 Polizei aus dem Serienprogramm wurde mit Polizei-Figuren, ME Gabelstapler „BGS“ und Stapelkasten „BGS“ aus seinen Sondermodelleditionen kombiniert. Zusammen mit einem Schaumstoffeinleger erinnert das kleine Set die Teilnehmenden als Souvenir an das Treffen in Gaggenau am 13. Juni 2026.

Auch Michi Bloeßl, der Kopf hinter → Der kleine WIKING-Laden war mit einem Stand or Ort. Er bot die bekannten Geschenkboxen, zum Teil in neuen Zusammenstellungen mit sehr kleinen Auflagen zum Kauf an. Für das Treffen unterstützte er die Initiatoren umfangreich mit einem Unimog-Modell und Zubehör für ein kleines Erinnerungsgeschenk. In der Tagespauschale war das kleine Set „Obsternte“ inbegriffen. Ein Unimog U 411 mit kleinem purpurrotem Anhänger, einer Leiter, Obstkisten und Erntehelfern. Eine perlweiße Plakatwand weist auf „Fritzes Honighof“ und die dort gebotenen Verkaufsangebote und das Museum in.

Auch den Papiereinleger für die Klarsichtschachtel hat Martin gestaltet und angefertigt. Damit nicht genug, denn dazu erhielt jeder Teilnehmende eine weitere perlweiße Plakatwand. Diese hat Martin mit einem kleinen Plakat zur Erinnerung an das Treffen in Gaggenau versehen, welches ebenfalls an das Treffen im Unimog-Museum erinnert. Martin ist hat schon einige besondere Plakatwände gestaltet. Unter anderem für den Stammtisch Köln, oder auch für das Erinnerungsmodell zum WtW 2026. 

Versteigerung für einen guten Zweck

Es ist beim WtW-WIKING-trifft-WIKING inzwischen Tradition, dass auf auf dem Treffen gespendete Modelle der Sammler für einen guten Zweck versteigert werden. Beeindruckt vom letzten Treffen hat Olaf Georgiadis die Idee für das Stammtischtreffen übernommen. Passend zum Veranstaltungsort kamen viele Unimog-Modelle unter den Hammer.

So konnte auch ein Sondermodell des Auktionshauses Saure für einen guten Zweck versteigert werden. Carsten Saure hatte das  Unimog Modell zur Juni-Auktion dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Dazu kamen – teils spontan – weitere Modelle vom Unimog Museum, Der kleine WIKING-Laden und Lechtoys sowie anwesenden Sammlern.

In Summe war das Ergebnis am Ende vierstellig. Die Spenden verteilten sich auf → Wünschdirwas e.V., Kinderkrebshilfe – welche das Unimog-Museum unterstützt – und die Ukraine-Hilfe.

Einmal großer Unimog bitte.

Für weniger als 10 Euro kann man im Museum einmal mit dem Unimog über den Parcour fahren. So kann man die Möglichkeiten hautnah erfahren, die so ein Unimog bietet. Rampen, schiefe Ebene, Hindernisse. Alles kein Problem. Der Fahrer erklärt während der Fahrt die Details. Da geht es teilweise schon recht steil oder schräg zu. Doch der Unimo kann noch mehr, denn aus Sicherheitsgründen schöpft man hier nur 80 % der Möglichkeiten aus. Eine tolle Erfahrung.

Wer selber einmal fahren möchte kann auch dies tun. Nach Unterweisung geht es mit Begleitung über den Parcour, und man wird am Ende mit einem limitierten WIKING-Modell (→ hier mehr dazu) belohnt.  Unter dem Titel „Unimog selbst (er)fahren“ kann man im Unimog Museum dieses Programm als exklusives Fahrertraining erleben. Auf der Homepage wird ein Erinnerungsgeschenk benannt, welches ein WIKING Sondermodell ist.

Rundgang durch die Präsentationen

Wer wollte konnte ein paar seiner Modelle im Veranstaltungsraum des Museums den anderen Teilnehmenden präsentieren. Das waren, wen wundert es, häufig Unimog-Modelle von WIKING. Aber eben nicht nur. Auch PKW-Modelle mit Stern oder ein Ausflug nach Schweden waren dabei. Und wer sich gefragt hat, wo die Fahrzeuge von Dave’s Garage ihr Zuhause haben, findet in den den Fotos eine Antwort. Die nachfolgende Fotoshow gibt einen kleinen Eindruck über die gezeigten Modelle. Viel Freude beim Betrachten und Entdecken!

Da Ulrich Biene ebenfalls Gast des Treffens war, wird auch mit einem Bericht im nächsten WIKING-Magazin 2027 gerechnet. Einen weiteren Bericht mit Bildern zu diesem Treffen gibt es auf folgender Seite: → Caramini online