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WIKING > Spielwarenmesse 2022


Die Spielwarenmesse 2022 wurde relativ kurzfristig als Präsenzveranstaltung abgesagt. Viele Präsentationen wurden nun von den Herstellern vorgezogen, finden digital als Livestream statt oder werden per Newsletter angekündigt. WIKING wählt den Weg über Newsletter und Homepage. Drei der Formneuheiten sind im Vorfeld der Messe bereits an die Öffentlichkeit gelangt, die nicht zur Vollständigkeit hier auch noch Erwähnung finden.

Denn alle Modellneuheiten konnten für den Ticker kurz vor der Bekanntgabe bereits betrachtet, bewegt und eigenhändig fotografiert werden. Neben diesen individuellen Fotos (keine offiziellen Pressefotos in dieser Neuheitenvorstellung) lesen Sie hier alle Detailinformationen zu den geplanten Modellen in einer Meldung zusammengefasst. Beginnend mit den PKW-Modellen, gefolgt von Lieferwagen, Nutzfahrzeugen, Einsatzfahrzeugen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen in zwei Maßstäben.

WIKING bedient damit in diesem Jahr wieder breit gefächert verschiedene Sammlerthemen und Vorlieben mit einem umfangreichen Neuheitenprogramm. Plan ist, von jedem Modell mindestens eine Ausführung binnen der nächsten 12 Monate in den Fachhandel zu bringen. Die ersten Neuheiten ggf. schon im April, der Rest eher ab der zweiten Jahreshälte. Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass sich dle Lieferketten wieder stabilisieren und Arbeiten an den neuen Stahlformen wie geplant abgeschlossen werden können. Weiter Bilder gibt es auf der → WIKING Homepage.

Opel Manta B

Wer A macht muss auch B machen. Nach der Devise reiht WIKING neben dem sich seit 2000 im Programm befindenden Opel Manta A den Manta B ein. Das Vorbild wurde als Gebrauchtwagen zum Tuningobjekt, teils grenzenlos überzeichnet und über den Kinofilm als Kultfahrzeug verewigt. Heute ist der Coupé-Ableger vom Ascona ein Oldtimer und hat seine Liebhaber – getunt oder als Biedermann in Originalzustand. Zahlreiche Sondermodelle in den Baujahren von 1975 bis 1988 bieten WIKING die Möglichkeit einiger Gestaltungsvarianten.

Das Modell wird fein detailliert vorfahren. Eingesetzte Scheinwerfer, angesetzte chromsilberne Stoßstangen und die Einrichtung lässt die Verwendung verschiedener Lenkräder zu, so zum Beispiel ein Zweispeichenlenkrad. Das Messemuster zeigt sich noch als 3D-Druck. Die Proportionen wirken stimmig, die sichbaren Details lassen eine gute Modellumsetzung erwarten. Mit der ersten Variante wird gegen Jahresende 2022 zu rechnen sein.

Mercedes-Benz G mit kurzem Radstand

Einst geplant und doch verworfen. Wie immer ist die Entscheidung für ein Modell auch die Entscheidung gegen ein anderes. So hat Peltzer sich 1980 zunächst für die Version mit langem Radstand des Mercedes-Benz G-Modells (0266) entschieden, die Variante mit dem kurzen Radstand zunächst verworfen. Jetzt kommt er doch noch zu Programmehren bei WIKING.

Während die Langversion in den letzten 40 Jahren immer wieder modifiziert, verfeinert und an das aktuelle Aussehen des Vorbildes angepasst wurde, kommt das neue Modell in der Urversion vorgefahren. Mit geschlossenem Aufbau, am Heck jedoch mit Variantenspielraum. Denn die Form wird eine einteilige Tür mit Reserveradhalterung, und eine Doppeltür ohne Reserverad ermöglichen.

Der Grill wird detaillierter ausgeführt als bei der ersten Version von 1980, die Formsprache ist aber ansonsten an die Langversion angepasst, vgl. Foto mit Erstausgabe. Die Scheinwerfer sind für eine silberne Bedruckung ausgelegt.

Der Zughaken ermöglicht Gespanne mit Pferdeanhänger, Motorboot oder anderen Anhängern. Und Vorbilder für Sonderfahrzeuge der Feuerwehr, der Polizei sowie anderer Behörden und Hilfsorganisationen gibt es reichlich. Der Formbau ist bereits fortgeschritten. Das Modell ist sofort als WIKING Modell zu erkennen. Es steht neben seinem Schwestermodell, welches damals das Rennen um die Formlegung gewonnen hat, als wäre es immer so gewesen. Die Einrichtung bekommt ein detailiertes Lenkrad, wie es die letzten Serienvarianten des langen G-Modells auch schon hatten. 

DKW 1000 S Cabrio

Was bei den LKW funktioniert, könnte auch bei PKW-Modellen umsetzbar sein. Das Stichwort heißt Bauteilstrategie. Ein Versuch ist es wert, dachte man sich bei WIKING und probiert es aus. Für das DKW Cabrio wird das DKW Coupé zum Cabrio umgebaut. So wie es einst mit dem VW Karmann Ghia im Maßstab 1:40 von WIKING schon einmal praktiziert wurde.

Das Rezept für die gelungene Mischung geht so. Man nehme das Coupé, entferne vorsichtig das Dach. Man lackiere die Karosserie. Dazu nehme man die Inneneinrichtung vom VW Käfer 1302 Cabrio auf das vorhandene Fahrgestell des DKW und das Verdeck vom VW 1302. Man ergänze die Verglasung des MB 220 Ponton Cabrio. Mit Druck- und Bemalung verfeinere man den Gesamteindruck. Und der ist gut! Fertig ist ein schickes Cabriolet auf Basis des DKW 1000 S in Anlehnung an zeitgenössische Vorbildfahrzeuge.

Was so einfach klingt, hat einige Tests und Versuche erfordert. Dem hier gezeigten Handmuster sind einige Probefahrzeuge vorangegangen. Für einen optimalen Sitz des Verdecks sorgt nun eine Bohrung in der Inneneinrichtung.

Die Verglasung passt in Breite und optisch in der Höhe, wird durch die Klebenase sauber unter der Motorhaube fixiert. Fertig lackiert sind auch die Schnittpunkte des entfernten Daches nicht mehr sichtbar. Verdeck und Einrichtung bilden den Kontrast zur Karosseriefarbe. So entsteht in Serie ein kleines Schmuckstückchen, ganz ohne neue Formen. Natürlich erhebt das Modell nicht den Anspruch eines genauen Nachbaus, folgt aber dem Credo „Das Wesentliche zeigen“. Die erste Farbkombination ist noch geheim und wird hier nicht gezeigt. Aber ich darf verraten: das wird ein schönes Modell, welches sich perfekt in die Reihe der wiederaufgelegten Klassiker einreiht.

Planen für Tempo Matador

Für die beiden Pritschenvarianten des Tempo Matador ergänzt WIKING passende Planen. Die Tief- und die Hochpritsche erhalten individuell angepasste Planen. So kann der Transporter aus den 50er-Jahren nicht nur mit Plane, sondern auch mit zeitgenössischer Beschriftung auf der Plane erscheinen. Für die Tiefpritsche wird es eine hinten geschlossen Plane geben, für die Hochpritsche eine etwas flachere, hinten offen Plane. 

Wie das Knautschgesicht selber, dürfen auch die Planen etwas detailreicher sein. Erstmals realisiert WIKING einen leichten Faltenwurf nicht nur an der Dachfläche, sondern nun auch an den Seitenflächen. Die offene Plane ist sauber aufgerollt, die Lederriemen sind deutlich erkennbar graviert. Das wirkt an den sehr final wirkenden Mustern sehr gut und authentisch. Die Planen sitzen beide perfekt, schließen bündig mt den Pritschenkanten ab.

Scania L 111

WIKING setzt der Marke Scania ein weiteres Modelldenkmal. Der Hauben-Lastwagen Scania L 111 in der letzten Serienversion findet als zweiachsige Sattelzugmaschine den Weg ins Programm. Der alte Schwede wird frischen Wind ins Lastwagenprogramm bringen.

Wie schon beim in diesem Jahr erschienenen Henschel HS 140 kann WIKING auch beim Scania L111 auf das gesamte Aufliegerprogramm zurückgreifen. Denn das Modell ist im angenäherten H0-Maßstab geplant. Ähnlich wie beim Volvo N 88/N89 wird WIKING dabei nicht auf einen feinen Modellbau verzichten. Die Nachbildung von Haltegriffen, Türgriffen, Regenrinnen, eine vorbildgetreue Fensterrahmung und ein detailliert gravierter, integrierter Kühlergrill sind für das neue Modell geplant. Die Details sind am Muster bereits ablesbar.

Der Formbau ist aber, erkennbar am bereits beanspruchten Messemuster, noch in der Anfangsphase. Das Muster ist noch nicht rollfähig. Die Kabine mit Haube und die Kotflügel mit Trittstufen sind getrennte Bauteile, so dass zweifarbige Modelle auch ohne großen Druckaufwand möglich sind. Die Trittflächen erhalten eine feine, geriffelte Struktur.

Das Fahrgestell wird an die bekannte Formsprache angepasst, modellspezifische Details wie Auspuff, Rückleuchten und Tanks werden stilisiert wiedergegeben. Die runden Mehrkammerleuchten an der Rücklichtstange werden bei diesem Modell erstmals mehrfarbig bedruckt sein. Die Scheinwerfer werden silbern bedruckt. Und das Dach mit zwei Positionsleuchten wird natürlich auch das ASG-Dachschild tragen können, ebenso wie Rundumleuchten. Mit dem Modell können also nicht nur beliebte Speditionsreihen erweitert werden, sondern auch zahlreiche andere Vorbildfahrzeuge aus ganz Europa nachgebildet werden. Es gibt laut WIKING reichlich Vorbildfahrzeuge und Ideen für Scania L 111 Sattelzüge. Wir düfen gespannt sein, welcher Youngtimer da in die kommenden Jahren auf uns zu rollen.

 

Auflieger-Ergänzung für klassische Zugmaschinen

Durch zahlreiche Reaktivierungen von Formen (Pausbacke, Henschel HS 14/16), die Konstruktion von Fahrgestellen für bestehende Fahrerhäuser und neue Zugmaschinen wie MB LPS 333, Henschel HS 140 und in diesem Jahr den Scania L 111, gibt es inzwischen eine große Auswahl an Sattelzugmachinen für die klassischen Auflieger. Dieses Portfolio ergänzt WIKING in diesem Jahr mit drei neuen Grundtypen, die sich in insgesamt fünf Varinaten fertigen lassen. Damit wird nicht nur das Modellprogramm abwechslungsreicher, es lassen sich auch weitere Vorbilder aus den 60er- bis 80er-Jahren nachbilden.

Großer Ackermann-Auflieger

Der beliebte einachsige Ackermann Möbelkofferauflieger (0513) bekommt einen baugleichen großen Partner. Der zweichsige Auflieger ergänzt als Formneuheit das Aufliegerprogramm der 1960er-Jahre. Und das mit gleicher Formsprache. Hecktüren, Rückleuchten, Positionsleuchten erinnern an das alte Modell. Ein Vorbildauflieger wurde für die Formneuheit vermessen, so dass die Details in den richtigen Proportionen bei der Umsetzung im angenäherten H0- Maßstab angepasst werden konnten.

Mit entsprechender Zugmaschine ist der Fernlastwagen, oder auch ein LKW für den Nahverkehr möglich. Wie am Altmodell können an der Formneuheit die Hecktüren geöffnet werden. Das Modell ist dreiteilig angelegt, so dass Unterteil, Mittelteil und Dach in unterschiedlichen Farben gespritzt werden können. Dazu sind natürlich Bedruckungen aller Art auf den Seitenflächen möglich.

Die Achseinheit mit Klippsachsen ist allerdings ein bekanntes Bauteil, dieses findet auch bei anderen Aufliegern bereits Verwendung. Der Clou, die Form so angelegt ist, dass der Kofferaufbau auch mit einer seitlichen Türgravierung gefertigt werden kann, siehe Foto links. Ob Henschel HS 140 oder MB Pullman, der neue Auflieger macht hinter beiden eine gute Figur. Und wird auch zu MAN Pauscbacke oder Henschel HS 14/16 wunderpar passen.

 

Kühl- und Kofferauflieger

Der Kühlkofferaufbau mit Längstreifen kommt auf vielfachen Wunsch aus neuen Formen zurück. Die alte Form des längsgestreiften Koffers (52g) , zwischen 1965 und 1968 nur in silbern gefertigt, wurde später mehrfach umgebaut. Zunächst wurden Streifen reduziert und ein Kühlaggregat (0528) ergänzt. Nach 1972 präsentierten sich die Seiten komplett glatt um Drucke aufzunehmen. In diesem Jahr kehrt die Urform zurück. In Aluoptik kann der Auflieger dann hinter Zugmaschinen mit kubischer MB-Kabine wie einst, oder auch mit MAN Pausbacke und  Henschel laufen.

Der Koffer kann mit seitlicher Tür in gravierter Form und mit Kühlaggregat gefertigt werden, oder als Koffer ohne eigenständige Kühleinheit. Der neue Aufbau vereint also die erste (52g) und zweite Bauvariante (52k) des alten Koffers. Die Türen lassen sich öffnen. Das Dach wird ein gesondertes Bauteil, lässt sich also farblich vom z.B. silbernen Koffer absetzen. Als Chassis dient das bekannte zweichsige Aufliegerfahrgestell, mit und ohne den zeitgenössischen Unterfahrschutz am Heck. 

Die beiden Muster des Kofferaufbaus stammen noch aus dem 3D-Drucker. Wir müssen also noch bis etwa zum Jahresende Geduld  haben. Dann wird die erste Variante vermutlich starten können. Drucke auf den Seitenflächen sind möglich und geplant.

 

Muldenkippauflieger

Auf dem bestehenden Aufliegerfahrgestell für den Baustellenkipper (0677) baut WIKING ab diesem Jahr eine neue Hochbodpritsche auf. Diese ist ebenfalls kippbar und aufstellbar, wie die reine Stahlmulde nach Blumhardt Vorbild.

Die neue Mulde mit Holzbeplankung passt zu Zugmaschinen der 60er- und 70er Jahre. Aber auch als Transportfahrzeug für Erntegut wie Mais oder Rüben ist der neue Auflieger für Dioramenszenen in den 80er-Jahren mit jüngerer Zugmaschine (MB NG) vorstellbar.

Bewegte Baustelle

Die Heckklappe ist wie die Mulde selber beweglich ausgeführt und kippt bei Hochstellung der Mulde auf. Der Muldenboden gekommt eine an Vorbildfahrzeuge angelehnte Struktur, innen sind die Seitenwände glatt. Außen ist die feine Rahmen- und Holzstruktur sichtbar.

Als Zugmaschinen können alle Baufahrzeug-Zugmaschinen und diverse Sattelzugmaschinen zum Einsatz kommen. Der Königszapfen kann in zwei Postionen je nach Zugmaschinenfahrgestell angepasst werden. Je nach Fuhrpark und Themenbereich kann der Auflieger seitlich auch bedruckt werden.

Einsatzfahrzeuge 1:87

Bislang gab es den vollbeweglichen Löscharm nur im Maßstab 1:43. Jetzt folgt die H0-Varinate, die ebenso voll ausklappbar und drehbar sein wird. Der fein detaillierte Löscharm, kurz HRET (High Rech Extendible Turret), findet auf dem Dach des bekannten Rosenbauer Panther seinen Platz. Am Handmuster ließ sich der Arm bereits bewegen, allerdings noch nicht arretieren, daher Abbildung in eingeklappter Position. Die erste Auslieferung erfolgt in der zweiten Jahreshälfte als Werbemodell für Rosenbauer und als Serienmodell.

  • Rosenbauer Panther HRET

Landwirtschaft 1:87

Die landwirtschaftlichen Modelle werdne mit topaktuellen Fahrzeugen ergänzt. Als Formneuheit erscheint der Claas Trion mit Räderfahrwerk und TerraTrac-Fahrwerk, der den Lexion . Das Mähwerk Convio 1080 wird an das neue Modell angepasst. Wie im großen Maßstab werden die zwei Fendt Traktoren 942 und 1050 an die aktuelle Modellgeneration im Detail angepasst. Neben der geänderten Inneneinrichtung werden u.a. die Auspuffanlagen und Drucke an das Vorbild angepasst. Alle Modelle erscheinen als Serien- und als Werbemodelle der Hersteller je in abgewandelten Varianten.

  • Claas Trion Räderfahrwerk
  • Claas Trion TerraTrac

         

  • Schneidewerk Convio 1080 mit Schneidewerkwagen

  • Fendt 942 Vario

    

  • Fendt 1050 Vario 

        

 

Maßstab 1:32

Im landwirtschaftlichen Maßstab werden in diesem Jahr ebenso wie im Maßstab 1:87 mindestens drei Formneuheiten und Modellüberarbeitungen erscheinen. Leider lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine Hand- oder Produktionsmuster vor, so dass hier Pressefotos verwendet werden. In 1:32  werden auch die zwei Fendt Traktoren an die aktuelle Modellgeneration im Detail angepasst. Neben der geänderten Inneneinrichtung FendtOne, die für den Fahrer ergonomischer gestaltet wurde, werden u.a. die Auspuffanlagen und Drucke an das Vorbild angepasst. Als Formneuheit erscheint der Claas Trion Mähdrescher. Alle Modelle erscheinen als Serien- und als Werbemodelle der Hersteller in abgewandelten Varianten. Die beiden Fendt-Modelle erscheinen zunächst exklusiv für Fendt, dann kurze Zeit später im Fachhandel.

  • Claas Trion Räderfahrwerk
  • Claas Trion TerraTrac
  • Fendt 942 Vario
  • Fendt 1050 Vario 

     

Bilderquelle: © wiking-fan.de 1:87 / WIIKNG 1:32

WIKING > Opel Kadett GT/E zur Spielwarenmesse 2022


Wie schon in 2021 galt für die Spielwarenmesse in diesem Jahr: geplant – und doch als Präsenzveranstaltung abgesagt. Diese kurzfristige Absage hat einige Hersteller sicher nicht überrascht, aber man war natürlich auf die Messe vorbereitet. So auch WIKING, denn das Messemodell ist produziert und rechtzeitig fertig geworden. Nun, da die Messe nicht stattfindet, wird es nach und nach mit den Modell- und Neuheitenauslieferungen an die Fachhändler, Pressevertreter und andere Geschäftspartner ausgegeben.

0229.50 – Opel Kadett C Coupé GT/E

Wie üblich ist das Sondermodell ein Geschenk an die oben genannte Fachbesuchergruppe. In diesem Jahr fiel die Wahl auf einen weißen Opel Kadett C Coupé GT/E. Die Türen tragen das rote Logo und den Schriftzug der Spielwarenmesse. Darunter die schwarze Jahreszahl 2022. Zierlinien, Fensterrahmen Schriftzug am Heck und Türgriffe sind schwarz bedruckt. Die Rückleuchten mehrfarbig bedruckt.

Der Opel-Blitz im Grill ist silbern bedruckt, die beiden Blinker vorne sind drucktechnisch hervorgehoben. Die Räder sind zweiteilig, mit silberner Alufelge. Der rote Papiereinleger weist auf die diesjährige Messe hin. Wie in jedem Jahr ist zu erwarten, dass einige der Beschenkten die Modelle in nächster Zeit z.B. über → ebay* anbieten.

WIKING > Spielwarenmesse 2023


Die Spielwarenmesse 2023 findet in diesem Jahr wieder als Präsenzveranstaltung statt, wenn auch einige Hersteller aus dem Bereich Modellbau und Modellbahn ihre Teilnahme abgesagt haben. WIKING hat auf Grund der unklaren Pandemielage im Herbst vorsichtig ohne eigenständigen Stand geplant, und ist am Dauerstand von Siku in Halle 12.2 mit einer Ausstellungsfläche vertreten. Dort sind ab heute die geplanten Neuerscheinungen und die → Februar-Neuheiten (gesonderte Meldung) zu sehen.

Prolog

WIKING bedient auch in diesem Jahr wieder breit gefächert verschiedene Sammlerthemen und Vorlieben mit dem geplanten Neuheitenprogramm. Das Neuheitenpaket wirkt auf den ersten Blick etwas kleiner als in den Vorjahren. Dabei muss berücksichtigt werden, dass drei Formneuheiten, die für Anfang 2023 geplant waren, überraschend auf 2022 vorgezogen wurden. Die vollständig neu entwickelte MAN-Zugmaschine und die zwei ebenso komplett formneuen Auflieger im Maßstab 1:32 erschienen schon im Dezember.

Da hier dem Formbau für diese Modelle Vorrang eingeräumt wurde, mussten z.B. Opel Manta und Scania 111 im Maßstab 1:87 etwas warten. Diese erscheinen nun im 1. Halbjahr 2023, und werden daher hier auch noch einmal als Neuheiten für 2023 aufgeführt. Weitere neue Modelle sind für 2023 geplant, da sich diese aber noch im frühen Projektstadium befinden, wurde auf eine Vorankündigung zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet. Modellüberraschungen, wie die großen Landwirtschaftsfahrzeuge in 2022, sind also nicht ausgeschlossen.

Die Vorstellung der diesjährigen Neuheiten beginnt mit Literatur, gefolgt von den PKW-Modellen, Lieferwagen, Nutzfahrzeugen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen im Maßstab 1:32. Plan bei WIKING ist, von jedem Modell mindestens eine Ausführung binnen der nächsten 12 bis 16 Monate in den Fachhandel zu bringen. Voraussetzung dafür ist natürlich weiterhin, dass sich die Lieferketten weiter stabilisieren und Arbeiten an den neuen Stahlformen wie geplant abgeschlossen werden können.

Das Buch zum Jubiläum – 75 Jahre WIKING-Verkehrsmodelle

2023 feiert WIKING ein weiteres Jubiläum: 75 Jahre WIKING-Verkehrsmodelle. 1948 rollten die ersten Verkehrsmodelle, die unverglasten Drahtachser im Maßstab 1:100, in den Spielwarenladen. Die Taschenautos aus dem einst neuartigen Material Kunststoff wurden für den Pionier Fritz Peltzer zur Erfolgsgeschichte. Seit 75 Jahren wird diese Modellhistorie gepflegt, aber auch stetig weiterentwickelt. Diese Wandlung vom einfachen Spielzeug-Auto hin zum fein detaillierten Sammlermodell zeigt das neue Buch von Ulrich Biene auf, welches im Laufe des Jahres erscheinen wird.

Das Buch „Leidenschaft Wiking-Autos“ wird auf 160 Seiten mit rund 400 Fotos die Geschichte der Verkehrsmodelle von 1948 bis heute beschreiben und die Entwicklung des WIKING-Autos darstellen. Von der Entstehung des ersten Sortiments im Maßstab 1:100 mit Drahtachsen, über die verglasten Rollachser im angenäherten H0-Maßstab bis zu den heutigen Neuentwicklungen in 1:87. Beschrieben wird dort auch die Rolle des Modellbaumeisters Alfred Kedzierski, dem Formgeber der WIKING-Verkehrsmodelle. So wird im neuen Buch der damalige Entstehungsprozess der Modelle dargelegt, aber auch die Entscheidungsprozesse, die zu einem neuen Modell geführt haben. Oder auch, warum man sich gegen ein Modell entscheiden hat. WIKNG verspricht in der Pressemitteilung nicht weniger als: „Unzählige Original-Dokumente, die jahrelang unter Verschluss waren, kommen jetzt zur Veröffentlichung und werden in einen historischen Gesamtzusammenhang gestellt. Der Leser kann sich auf die Spuren der Gedankenwelt von WIKING-Gründer Fritz Peltzer begeben.“ 

Opel Manta B

Wer A macht muss auch B machen. Nach der Devise reiht WIKING neben dem sich seit 2000 im Programm befindenden Opel Manta A den Manta B ein. Das Vorbild wurde als Gebrauchtwagen zum Tuningobjekt, teils grenzenlos überzeichnet und über den Kinofilm als Kultfahrzeug verewigt. Heute ist der Coupé-Ableger vom Ascona ein Oldtimer und hat seine Liebhaber – getunt oder als Biedermann in Originalzustand. Zahlreiche Sondermodelle in den Baujahren von 1975 bis 1988 bieten WIKING die Möglichkeit einiger Gestaltungsvarianten. Das Modell fährt fein detailliert vor. Eingesetzte Scheinwerfer, angesetzte chromsilberne Stoßstangen und die Einrichtung lässt die Verwendung verschiedener Lenkräder zu, so zum Beispiel ein Zweispeichenlenkrad.

Das Foto zeigt die Entwicklungstufen des Modellbaus. Oben das Messemuster 2022 aus dem 3D-Drucker, links ein Muster aus der Stahlform, mittig und rechts mögliche Farbgestaltungen der Serienmodelle. Die Auslieferung des Premierenmodells ist für das erste Halbjahr 2023 geplant.

VW Karmann Ghia Cabrio

Was mit dem DKW Coupé im letzten Jahr überraschend gut gelang, wird in diesem Jahr auch dem VW Karmann Ghia einen neuen Modellauftritt bescheren. Der DKW war ein Versuchsballon. Wenn er gut bei den Sammlern ankäme, so signalisierte man schon bei den Messegesprächen im letzten Jahr, könnte noch ein Modell folgen. Der DKW war so ein Erfolg, dass im Februar die zweite Farbvariante erscheinen wird. Und in diesem Jahr auch das zweite Cabrio, welches aus einem VW Karmann Ghia Coupé in Anlehnung an ein Vorbildfahrzeug entsteht.

Das Abknippsen des Daches hat beim Karmann Ghia eigentlich WIKING-Tradition. Denn schon die 1:40 Cabrio-Modelle sind so entstanden. Nun nehmen sich die Modellbauer mit Fingerspitzengefühl den kleinen Bruder in H0 vor. Das Dach vom Coupé-Modell wird abgetrennt, die Karosserie lackiert. Die Inneneinrichtung mit eingesetzem Lenkrad wertet den bislang leeren Innenraum des Coupés auf. Die Frontscheibe steuert beim Handmuster der Jaguar Sport (020) bei, in Serie wird die Scheibe flacher sein. Das Verdeck kommt erneut vom VW 1302 Käfer (033). So entsteht die zweite Cabrio-Überraschung. Eine zusätzliche Bedruckung der Details, sowie eine Bemalung der Scheinwerfer und Rückleuchten werden den Karmann zum kleinen Schmuckstück machen.

Plane für Kleintransporter

Für die Pritschenlastwagen Hanomag Kurier, Hanomag L 28 und Opel Blitz gibt es bereits eine seitlich offene und hinten offene Rundplane. Um dem Modelltrio weitere zeitgenössische Modellauftritte zu ermöglichen und die Vielfalt zu vergrößern, entwickelt WIKING für die Klassiker eine neue, hoher aufbauende Plane.

Wie schon bei den Planen für den Tempo Matador wird auch diese einen feinen Faltenwurf in die Form geprägt bekommen. Die Fotos zeigen noch frühe Muster, lassen aber die angedachte Strukturierung schon erkennen. Dazu erhalten die Planen angedeutete Schnallen an den Kanten. Mit der Planen bekommen die Modellen ein vollkommen anderes Erscheinungsbild als mit dem flachen Rundverdeck. Die hohe Plane eröffnet WIKING die Möglichkeit die drei Kleintransporter in diversen Einsatzgebieten darstellen zu können. Klein-, Eil- und Möbeltransporte, aber auch Bereich der Handwerksfahrzeuge. Aber auch Einsatzfahrzeuge und Fahrzeuge von Hilfsorganisationen sind denkbar und möglich.

In den vergangenen Jahren wurden die drei Modelle schon mit Inneneinrichtungen und einer immer ausgefeilteren Drucktechnik aufgewertet. Vorbildgerechte Räder und die nun folgende Plane werten die Modellklassiker weiter auf.    

Plane für VW T2 Doka

So haben wir ihn doch schon einmal gesehen? Richtig, bei der ersten Messevorstellung des VW T2 mit Doppelkabine 2017 gab es schon eine dunkle Plane auf der Pritsche. Am frühen Handmuster passte noch die Plane von der VW T1 Doppelkabine. Danach wurde die Modellgestaltung noch vollständig überarbeitet. Beim Erscheinen des Modells im Dezember 2018 zeigte sich dann, die Pritschen der beiden Transportergenerationen haben unterschiedliche Abmessungen. Die Verwendung der vorhanden Planenform war nicht möglich.

Im fünften Modelljahr legt WIKING die passende Plane für den Transporter der 2. Generation nach. Jetzt wird der T2 Bulli komplett, und viele Sammlerwünsche gehen in Erfüllung. Dem Modell eröffnet die Plane wie bei den oben gezeigten Kleintransportern weitere Modellauftritte. Kommunal, als Einsatzfahrzeug oder Baufahrzeug. 

Die Plane für die Doka ist ebenfalls mit einem feinen Faltenwurf und der Gravur der Schnallen versehen. An der Oberseite lässt sich am Messemuster die Rohrtragstruktur der Plane ablesen. Hinten ist die Plane offen, so dass der Blick auf die Ladefläche frei bleibt. 

Scania L 111

Ein frühes Handmuster gab im letzten Jahr den Vorgeschmack auf das, was in diesem Jahr auf den Sammlermarkt zurollt. Die neue Scania L 111 Zugmaschine will neuen nordischen Wind in das WIKING Lastwagenprogamm bringen. Mit der Zugmaschine im angenäherten H0-Maßstab kann WIKING auf das gesamte Aufliegerprogramm zurückgreifen. Dabei ist das Modell feiner detailliert als frühere Modelle aus den 70er- oder 80er-Jahren. Die Nachbildung von Haltegriffen, Türgriffen, Regenrinnen, eine vorbildgetreue Fensterrahmung und ein detailliert gravierter, integrierter Kühlergrill sind für das neue Modell geplant. Die Details sind am neuen silbernen Messemuster, einem Zwischenschritt mit zusätzlicher Sonnenblende, nun viel klarer als im letzten Jahr ablesbar. Und das gelbe Messemuster zeigt: die Form ist fertig.

Die Kabine mit Haube und die Kotflügel mit Trittstufen sind getrennte Bauteile, so dass zweifarbige Modelle auch ohne großen Druckaufwand möglich sind. Die Trittflächen erhalten eine feine, geriffelte Struktur. Das Fahrgestell wird an die bekannte Formsprache angepasst, modellspezifische Details wie Auspuff, Rückleuchten und Tanks werden stilisiert wiedergegeben. Die runden Mehrkammerleuchten an der Rücklichtstange werden bei diesem Modell erstmals mehrfarbig bedruckt sein. Die Scheinwerfer werden silbern bedruckt.

Und das Dach mit zwei Positionsleuchten wird natürlich auch das ASG-Dachschild tragen können, ebenso wie Rundumleuchten. Mit dem Modell können also nicht nur beliebte Speditionsreihen erweitert werden, sondern auch zahlreiche andere Vorbildfahrzeuge aus ganz Europa nachgebildet werden. Wir dürfen gespannt sein, welcher Youngtimer da ab diesem Jahren auf uns zu rollen. Die ersten Serienmodelle erscheinen in der ersten Jahreshälfte, als Rungensattelzug und Containersattelzug.

 

Lancer Boss Container-Sideloader

Die größte Überraschung kommt zum Schluss der Neuheiten-Präsentation im Maßstab 1:87. Seit 2012 begeistert das Handmuster des Sideloaders in der → Modellwelt die Besucher und Sammler. Jetzt zum 75. Jubiläum der Verkehrsmodelle lässt WIKING aus dem Urmuster ein Serienmodell werden – nach gut 50 Jahren kommt der Lancer Boss Sideloader doch noch ins WIKING-Programm.

Im sehr frühen Modellbaustadium des Ur-Musters lässt die Miniatur erahnen, welchen Spielwert das Modell haben könnte. Damals hat sich der Firmenlenker Peltzer gegen das Modell entschieden. Zu filigran, zu aufwendig, zu teuer? Dabei soll ihn die Miniatur begeistert haben. „Vor allem die seitlicher Ausrichtung von Hubmast und Gabel machte das Ur-Modell schon damals für den WIKING-Chef so reizvoll und im Maßstab 1:87 gar spektakulär“, schreibt WIKING im Pressetext.

Das Vorbild diente zur Verladung von Containern, Röhren oder anderen Langgütern. Auf Betriebshöfen konnten Materialien aus dem Lagerbestand verbracht und verladen werden – oder eben umgekehrt. WIKING wird das Modell des Lancer Boss Sidelader vorbildgerecht nachempfinden. So wählt WIKING eine vorbildgerechtere Bereifung mit filigraneren Felgen, die beim Messemuster vom Grove-Autokran stammen, als die beim Urmodell verwendeten Räder vom Hanomag Radlader. Das Modell rollt nicht nur, sonstern auch die Hubfunktion kann dargestellt werden. Die Hubhydraulik kann auf und ab bewegt werden. Mit dem Loader können in der Vitrine Ladeszenen dargestellt werden, so dass er mehr Lebendigkeit in die Vitrinen und Dioramen bringt.

          

Die Gabel wird so konstruiert, dass sie in die Kerben der 20ft-Container von WIKING greift. Andere Containertypen ohne Kerben liegen dann auf der Gabel auf. Auf der Ladefläche kann der Lancer Boss Sidelader zudem Holzstämme, Röhren, Stahlträger oder Maschinenteile auf Palette transportieren. Auch die aus dem Programm bekannte Holz-Überseekiste vom Schwertransporter kann verladen werden. Das Modell spricht also nicht nur den Modellbauer, sondern auch das Kind im Sammler an. Denn sofort hat man diverse Ladeszenen und Einsatzzwecke vor Augen. Der Sideloader ist auch nach 50 Jahren noch reizvoll und im Maßstab 1:87 für die Themenwelt der WIKING-Containermodelle eine spektakuläre Neuheit.

  


Maßstab 1:32

Im landwirtschaftlichen Maßstab werden in diesem Jahr auch wieder neue Modelle und Modifikationen an bekannten Modellen zu erwarten sein. Industrieaufträge werden dabei für die eine oder andere Überraschung in diesem Jahr sorgen. Zunächst kündigt WIKING für 2023 zwei Fendt Modelle als Neuheiten an. Der Fendt 1050 Vario wurde schon im letzten Jahr als angekündigt, wurde im Januar als → Werbemodell ausgeliefert, und ergänzt ab Februar die Serie. Komplett neu ist der Fendt 700 Vario der aktuellen Generation.

0778.64 – Fendt 1050 Vario Update

Nach dem Modell in 1:87 im letzten Jahr ist nun auch der große 1050 Vario im Maßstab 1:32 fertig. Der fendtgrüne 1050 wurde vorbildgerecht an einigen Bauteilen im Detail modifiziert. Abgasanlage, Innenraum, Haubengestaltung sowie Beschriftung wurden angepasst. Der Innenraum wurde durch die geänderte Inneneinrichtung FendtOne aufgewertet, die beim Vorbild für den Fahrer ergonomischer gestaltet wurde.

Fendt 700 Vario

WIKING ergänzt das Programm mit dem Fendt 700 Vario der neuesten Generation. Das aktuelle Fendt-Modell wird in bekannter Filigranität mit beweglichen Bauteilen erscheinen. Dazu wird es den Fendt 700 Vario sowohl mit als auch ohne den gezeigten Frontlader zu kaufen geben.

Das Vorbild des WIKING-Modells wurde eben erst der Öffentlichkeit vorgestellt, und ist schon als „Farm Machine 2023“ und „Tractor of the Year 2023“ ausgezeichnet. Der Fendt 700 Vario „Gen7“ verfügt wie schon der große 1050 Vario die Inneneinrichtung mit der intuitiven Bedienung FendtONE, die am Modell natürlich nachgebildet wird. Das Modell wird wieder aus Metall- und Kunststoffteilen bestehen, alles fein detailiert. Details werden vorbildgerecht bedruckt. Die linke Tür und das Heckfenster lassen sich öffnen.

Weitere Bilder aller Neuheiten gibt es auf der → WIKING Homepage.

Bilderquelle: © WIKING / Das Foto vom Buch wurde freundlicher Weise von U. Köstler zur Verfügung gestellt.

WIKING Neuheiten Oktober 2022

0556.01 – MB Pullman Koffersattelzug

Nach dem neuen Hinterkipper-Aufbau im August und dem 2-achsigen Ackermann-Auflieger im Juni setzt WIKING die Auflieger-Erweiterung des Programms im Oktober fort. Der Kühlkofferaufbau ist fertiggestellt und bereit für den ersten Einsatz. Damit wird das Portfolio für neue Lastzüge aus den 60er- und 70er-Jahren deutlich erweitert.

Dem WIKING-Sammler kommt die Form des Aufliegers natürlich vom Modell 524 (GK² / 768 SH²) bekannt vor. Richtig, die gab es schon mal. Aber es ist keine Neuauflage aus alten Formen, sondern eine Neukonstruktion. Die Form des alten Aufbaus wurde einst mehrfach umgebaut, die Seitenwände zeitgenössisch immer glatter und für Bedruckungen optimiert.

So ging die Rippenoptik der 60er-Jahre schon Ende der 60er mit dem Modell 528 (GK² / 769 SH²) stückweise verloren, ab 1972 dann ganz, und auch das Dach des Aufbaus wurde weiter angepasst. Ohne das ab 1972 verwendete Kühlaggregat war der Kofferaufbau nun auch für andere Einsatzzwecke, wie den Zeitschriften- oder Möbeltransport (513 GK²/773 ff. SH²), verwendbar.

Der neue Aufbau weicht in diversen Punkten vom alten Aufbau ab, so dass Umbauten mit altem Chassis und alten Rädern schnell erkannt werden können. An der seitlichen Tür gibt es eine andere Ausformung des Koffers an der Unterkante. An der Front eine zusätzliche Anschlusskiste für die Verbindungskabel zwischen Zugmaschine und Auflieger. Die Hecktüren weisen ebenso eine leicht andere, etwas feinere Form auf, ebenso die die Auswölbungen der Türhalterung am Dach.

           

Die Neuerscheinung folgt dem bekannten WIKING-Prinzip. Unter Nutzung anderer Bauteile aus dem Formbaukasten lässt WIKING eine neue Miniatur erscheinen. Achsen, Radlauf, und das schmale Chassis mit und ohne heckseitigen Unterfahrschutz gibt es schon. Das alte breite Chassis, siehe Bild unten, kommt nicht mehr zum Einsatz. Durch die Verwednung des 2-achsigen Klippsachser-Fahrgestell wirkt der Auflieger nicht mehr so hochbeinig, wie es beim Fahrgestell mit Klemmplatte der Fall war.

Es braucht nur noch einen Kofferaufbau, der auf die neueren Chassis mit zwei Laschen aufgeklippst wird, eine Form für das ggf. farbabweichend auszuführende Dach und die Hecktüren. Zusammengesetzt, und mit einer der klassischen Zugmaschinen aus dem Programm kombiniert, steht ein neues Modell in typischer WIKING-Anmutung der 60er-Jahre vor dem Sammler.  

Aber auch mit der Peterbilt-Zugmaschine wirkt der Koffenaufbau als US-Truck sehr authentisch, wie das für die Vorstellung  zusammengesteckte Modell oben zeigt. Für das Premierenmodell hat WIKING die große Pullman-Kabine in Moosgrün ausgewählt, die vor ein paar Jahren auf dem alten 2-achsigen Fahrgestell der kleinen Kabine erschien. Die Kabine ist mit den bekannten silbernen Bedruckungen an Zierlinien und Grill versehen. Die Blinker und Scheinwerfer sind ebenso bemalt wie die Rückleuchten an den anthrazitgrauen Fahgestellen von Zugmaschine und Auflieger.

WIKING plant, wie die Handmuster mit Henschel HS 140 und der 2023 erscheinenden Scania 111 Zugamschine zur Messe unetn zeigen, auch eine Variante ohne seitliche Tür und optionalem Klimaaggregat. Damit weicht der Aufbau dann in den möglichen Varianten doch so stark vom Ursprungsmodell ab, dass die neue Ordnungsnummer 0556 im Programm durchaus berechtigt ist. Und wohl auch, weil die 0524 heute für Container-LKW genutzt wird.

 

Messemuster – wie auch die oben und unten gezeigten Eigenkreationen für den Artikel – lassen erahnen, welche Vielfahlt möglich ist. Wie schon der Ackermann-Auflieger ist der neue Kühlkofferauflieger eine gekonnte Sortimentsergänzung für viele schöne Modellvarianten in den kommenden Jahrzehnten.

0626.47 – Rosenbauer Panther 6×6 FLF mit Löscharm Stinger

Von der aktuellen Baureihe der Rosenbauer Panther Löschfahrzeuge gibt es Modelle in zwei Maßstäben. Seit 2016 sind diese im WIKING Programm vertreten. Dabei hatte das 1:43 Großmodell bislang das Alleinstellungsmerkmal, den vollbeweglichen Löscharm zu besitzen. Mit der Neuheitenauslieferung Oktober 2022 ist das vorbei, nun hat auch das H0-Modell die Möglichkeit mit dem Löscharm ausgestattet zu werden. Ein Industrieauftrag von Rosenbauer macht es möglich, denn hier wünschte man sich auch künftige Werbemodelle mit dem Speziallöschwerkzeug. Premiere feiert diese topaktuelle Formneuheit erfreulicher Weise im Serienprogramm.

Bislang gab es den aktuellen Panther in Baugröße H0 nur mit der Löschkanone auf dem Dach, das Dortmunder Modell 0626.48 zeigt diese unten im Vergleich. Das Modell wurde im → Februar 2021 in der Rubik Hebebühne näher vorgestellt, so dass wir uns hier ganz auf den neu konstruierten Löscharm fokussieren können.

Der schwarzgraue Löscharm Stinger macht den Panther zum extrem flexiblen Flugfeldlöschfahrzeug. Damit kann die Feuerwehr im Einsatz nicht nur aus größerer Entfernung, sondern auch gezielt von oben löschen. Mit dem „Piercing Tools“ lässt sich zudem die Außenhaut des Flugzeugs durchstoßen und der Innenraum aus sicherer Entfernung gelöscht werden.

Der Löscharm ist wie beim Vorbild von der Ruheposition aus nach rechts und links schwenkbar. Er kann aufgerichtet werden und in diverse Löschpositionen gebracht werden. Dabei verbleibt er in der vom Sammler oder Modellbauer gewählten Position.

Beim Silberling (oben im Bild) im Februar fehlte diese Funktion noch am Handmuster, daher konnte dies dort noch nicht gezeigt werden. Mit dem Löscharm können jetzt unterschiedliche Arbeitspositionen dargestellt werden. Die Auskragung ist für ein H0-Modell gewaltig, da müssen die Böden in der Vitrine schon mal höher gelegt werden.

Der Löscharm ist vorne an der beweglichen Löschkanone mit drei roten Pfeilen bedruckt. Diese ist natürlich nach oben und unten drehbar. Der Löscharm, and dem die Löschkanonen hängt, ist dreiteilig. Die Basis bildet der Drehschehmel, auf dem der erste Gittermastteil ruht und dreht. Daran ist der zweite Armteil montiert. Schwenk- und drehbar in Anlehnung an das Vorbildfahrzeug.

Für die Aufnahme des Löscharms musste eine Änderung des Dachaufbaus analog zum Vorbild vorgenommern werden. Die Tankdeckel haben eine neue position bekommen, der Löscharm liegt in einer Vertiefung. Neben den Lüftungsgittern im Heckbereich wurde auch das Dach über der Kabine geändert. Hier ist die Öffnung für die Löschkanone und die angedeutete Zuleitung entfallen. Der Rest des Panther-Modells blieb unverändert. Wie die Vorgängermodelle überzeugt das rot lackierte Modell wieder mit diversen Drucken und ein- und angesetzten Bauteilen. Weitere Spiegel liegen zur Eigenmontage bei. Vorne fallen die silbern glänzenden Scheinwerfer auf, die in die Frontschürze eingesetzt sind. 

Das Fahrzeug trägt die silbernen Panther-Schriftzüge, Rosenbauer-Logos und weißen Zierstreifen. Die anthrazitgrauen Rollläden setzen sich vom roten Aufbau ab, blautransparente Warnleuchten sind vorne und hinten eingesetzt. Das erste Fahrzeug mit Löscharm für die Serie ist ortneutral gehalten, bei den Werbemodellen werden analog zu den Großmodellen ortsspezifische Fahrzeuggestaltungen erwartet.

0102.04 – Land Rover Defender 110 mit Tropendach

Seit fünf Jahren ist der Land Rover Defender im WIKING-Programm anzutreffen. Im Oktober 2017 gab er sein Debüt im Flair der Stadt in schwarzer Farbgebung mit Alufelgen. Es folgte bald die so typische keswickgrüne Variante des Geländewagens mit Stahlfelgennachbildung, und 2019 im Sommer schließlich eine mit schwarzen Alufelgen ausgestattete silberne Variante des Klassikers. Nun geht es endlich in die Tropen. Denn die 2017 bereits zur Messe angekündigten Anbauteile Tropendach und Luftansagstutzen sind fertig gestellt. Der Safari steht nichts mehr im Wege.

Endlich, freut sich da der Sammler. Aber was sind schon fünf Jahre für ein solches Urgestein der Automobilgeschichte. Von 1948 bis 2016 mit diversen Modifikationen gebaut, ist der – erst im späten Autoleben so genannte – Defender ein Dauerläufer gewesen. Fast so wie der Land Rover 88 bei WIKING, der seit 1962 mit 20 Jahren Unterbrechung immer wieder aufgelegt wird.

Während es beim 88er recht einfach zugeht, ist der Defender wesentlich feiner und detailiierter ausgeführt. Da passen die beiden neuen Bauteile gut, machen den Land Rover nach fünf Jahren noch einmal zur Formneuheit.

Das Tropendach sollte beim Vorbild dafür dienen, die Aufheizung des Inneraumes zu reduzieren. Das leichte Zeltdach auf der Trägerkonstruktion nimmt beim stehenden Fahrzeug die Wärme der Sonne auf. Der Abstand zwischen Träger und den beiden Dächern sorgt bei Fahrtwind für Luftzirkulation und für eine entsprechende Kühlung des Blechdaches.

Einen Träger gibt es bei WIKING-Modell nicht, hier ist die beige Nachbildung des gespannten Stoffdaches auf die Karosserie aufgesteckt. Mehrfarbige Varianten sind in Zukunft möglich. Die schwarze Variante zur Hilfe genommen, lässt erkennen, wie sich das Dach bei einer mehrfarbigen Variante abheben würde.

 

Vier Bohrungen sorgen für den richtigen Sitz und Halt. Für Fahrten durch Wasser bringt der neue Defender eine hochgelegte Luftansaugung in schwarzer Farbgebung mit. Zur weiteren Ausgestaltung liegen zwei Spiegel und eine Anhängerkupplung am Spritzling bei, die in die dafür vorgesehenen Öffnungen an der Karosserie eingesteckt werden können.

Auf der beigen Karosserie setzen sich die schwarzen Bauteiel besonders gut ab, aber es kommen auch die vielen Drucke richtig gut zur Geltung. Neben den schwarzen Drucken an Türgriffen, Tankdeckel und Luftgittern ist auch der Frontscheibenrahmen bedruckt.

Dazu kommt ein Defender-Schriftzug vorne und hinten, sowie das grün-goldene Land-Rover-Logo am Heck. Bemalte Blinker und Rückleuchten runden das Bild des neuen Weltenbummlers ab. Im Kreise der anderen Weltenbummler und Safari-Fahrzeuge ist der Land Rover Defender 110 mit Tropendach herzlich willkommen. Jetzt darf er auf die große Reise in Richtung Vitrinen und Dioramen gehen.


0006.29 – WIKING Magazin 2022

Für die kommenden Herbstabende gibt es wie immer zu dieser Jahreszeit Bild- und Lesematerial von WIKING. Das WIKING Magazin 2022 ist in gewohnter Weise auch bei der 28. Ausgabe rückblickend auf frühere Modelljahre unterwegs, zeigt Dioramen von Sammlertreffen und gibt Einblicke in private Sammlungen. Viel wichtiger ist aber der Blick in die nahe Zukunft.

Und um den analogen Lesespaß und die Überraschung jetzt nicht zu stören, gibt es selbstverständlich keinen Spoiler. So viel sei verraten, die Berichte geben erste Einblicke auf künftige Farb- und Druckgestaltungen bei ein paar Modellen. So wird eine Gestaltungsvariante für den Tempo Matador gezeigt, und eine mögliche Serienfarbe für den neuen Mercedes-Benz G. Der kurze G ist fast fertig, es wird nicht mehr lange dauern, bis wir ihn in den Händen halten. Des Weiteren gibt es Berichte zu Culemeyer-Straßenroller, Faun-Zugmaschine und den Magirus-Eckhaubern der letzten Generation. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

WIKING NEUHEITEN Juni 2022

Mit den Juni-Neuheiten 2022 hat WIKING einige Formneuheiten zur Auslieferung gebracht, die zum Jahresanfang 2022 noch als Silberlinge vorgestellt wurden. Neben dem großen Ackermann-Kofferauflieger ist dies die Plane für den Tempo Matador. Von der Liste der Vorjahresankündigungen wird die Holzpritsche des Faun abgearbeitet. Neben diesen drei Modellen mit neuen Bauteilen rollt der Unimog in neuer Bauteilkombination auf die Hebebühne.

0335.08 – Tempo Matador Tiefpritsche „Knaack & Co.“

Rund drei Jahre nach der Premiere erweitert WIKING das Modellportfoliio rund um den Tempo Matador. Der Lieferwagen kann mit Kofferaufbau, Hoch- und Tiefpritsche gefertigt werden. Im Januar kündigte WIKING zwei Planen als Formneuheiten an, eine für die Hoch-, eine für die Tiefpritsche. Letztere ist nun erstmals zur Auslieferung gekommen.

Die Plane in Hellelfenbein ist auf der schwarzen Tiefpritsche aufgesetzt, und trägt seitlich den roten „KNAACK & Co.“-Schriftzug. Fahrgestell und und Kabine sind ebenfalls schwarz ausgeführt.

Die Rückleuchten sind rot bedruckt, die Scheinwerfer wie vor transparent eingesetzt. Silberne Zierlinien an der Kabine, gesilberte Türgriffe werten den Modelleindruck auf. Ergänzt um Tempo-Logo und Matador-Schriftzug. Was die Fotos nicht richtig wieder geben können, ist der leichte Faltenwurf der Plane. Auch beim Silberling ist das kaum sichtbar, die offene Plane wird da viel deutlicher strukturiert. Es ist optisch, aber besser haptisch am Modell selber erlebbar. 

Bei Knaack & Co geht es edel zu. Die Farbkombination ist schon schick. Unterstützt wird der Eindruck durch die hellelfenbeinfarbenen Felgen mit schwarz bemalter Kappe. Getoppt wird das durch die Weißwandringe auf den Reifen. Beim Vorbild scheint es sich um ein „überrestauriertes“ Fahrzeug zu handeln. Denn so schick ging es damals eher weniger im Transportgewerbe zu.

Dem Modell steht das sehr gut. Und auch ohne Plane macht es in seiner schwarzen Farbgebung eine gute Figur. Die Plane lässt sich problemlos abnehmen – und umstecken. Steht auch dem Premierenmodell von 2019 sehr gut. Man sieht, mit der Plane gibt es viele neue Gestaltungsmöglichkeiten.  

0493.02 – Faun F 610/36 Schwerlastzugmaschine

Nach dem DB-Modell kommt die neue Schwerlastzugmaschine nun zwei Monate später als Solofahrzeug. Firmenneutral, ohne oranges Rundumlicht sowie geändertem Kühlergrill. Und mit formneuer Holzballastpritsche hinter der Seilwindeneinheit. 

Das Modell verfügt über ein minzgrünes Fahrerhaus mit angesetzter Motorhaube, innen ist eine anthrazitgraue Inneneinrichtung mit integriertem Lenkrad verbaut. Die neue Holzpritsche ist ebenfalls minzgrün. Das Chassis und Trillexfelgen sind verkehrsrot ausgeführt. Die Kotflügel und die im Beutelchen beigefügten Peilstangen sind schwarz.

Drucktechnisch ist das Modell ähnlich umfangreich wie das Premierenmodell ausgestattet. Das Motorhaubengummi, Türgriffe und die Schließschnallen der Motorhaube sind schwarz bedruckt. Bei diesem Modell sind die beidseitigen Haltegriffe silbern bedruckt, und zwischen Kabine und Haube ein silberner Zierstreifen aufgedruckt. Die Scheinwerfer sind silbern bemalt, Blinker orange bedruckt und die Rückleuchten sind rot bemalt. 

Neu ist der seitlicher Schriftzug mit Logo „Faunwerke Nürnberg“ auf dem Tank auf der Beifahrerseite. In weiß ist dieser aufgedruckt. Nicht nur dieser Druck unterscheidet den grünen Faun vom DB-Modell.

Der Kühlergrill hat bei diesem Modell ein mehrfarbiges Faun-Logo erhalten, aber immer noch eine schwarzgraue Gitterstruktur. Durch die Bedruckung ergibt sich wie beim DB-Modell eine Tiefenwirkung, allerdings ist die Strukturierung etwas anders ausgeführt. Die neue Holzpritsche baut etwas höher als die Stahlpritsche auf. Brettstruktur, Scharniere und Schließriegel sind nachgebildet. Die Ladefläche ist wie bei der Stahlpritsche glatt. Im Juni kommt diese dann auch direkt beim Post-Museums-Shop in der DB-Edition zum ersten Sondermodelleinsatz.

0513.25 – MAN Pausbacke Ackermann (3a/2a) „Intercity“

Der kleine einachsige Ackermann-Kofferauflieger bekommt nach über 60 Jahren einen großen Partner. Unter der gleichen Programmnummer 513 (früher 51g) legt WIKING den zweiachsigen Kofferauflieger nach. 1960 erschien der Auflieger hinter dem MB LPS 332 das erste Mal im Programm. In der Intercity-Aufmachung 1967 auch hinter der zweiachsigen MAN Pausbacke-Zugmaschine. Zur Premiere des großen Aufliegers legt auch die Zugmaschine eine Achse zu.

Entstanden ist ein schlichter Koffersattelzug in harmonischer Farbkombination Cremebeige und Purpurrot. Erinnert sagar ein wenig an die 1. Klasse Intercity-Wagen der DB in Elfenbein und Purpurrot. Der Intercity-Schriftzug erinnert natürlich gewollt an die Modellgeschichte bei WIKING, weil das Modell auch WIKING-Modellgeschichte weiterschreibt.  

Der neue Auflieger ist eine sinnvolle Ergänzung des LKW-Bauteilportfolios. Bei den Zugmaschinen gab es in den letzten Jahren immer wieder Ergänzungen oder Rekonstruktionen. Henschel HS 14/16 oder die Kabine der Pausbacke sind hier für letzteren Fall zwei Beispiele. Für die Premiere des neuen Aufliegers darf die MAN Pausbacke dann auch als 3-achsige Zugmaschine zum Einsatz kommen. Silberne Türgriffe sowie Zierlinien an der Kabine und rund um den purpurot eingesetzten Grill werten den Modellklassiker auf. Silbern bemalte Scheinwerfer und orange bemalte Blinker gehören dazu wie die bemalten Rückleuchten. Neben dem Kühlergrill sind silbern Lüftergitter aufgedruckt. 

Um die Zugmaschinen abwechslungsreich einsetzen zu können, und zur Umsetzung diverser Vorbildfahrzeuge, mussten neue Auflieger her. Die beiden für dieses Jahr angekündigten Auflieger machen eine Vielzahl neuer Sattelzüge mit den vorhandenen Zugmaschinen möglich. Mit zusätzlichen Seitentüren oder Kühlgeräten weitere Detailunterschiede bei den Sattelzügen umsetzbar sein. Der neue Ackermann-Auflieger kann übrigens auch mit seitlicher Tür gefertigt werden, siehe Messebericht.

Um diese Kombinationen möglich zu machen, geht WIKING bei der Umsetzung des Ackermann-Aufliegers den bekannten Weg. Die Form- und Detailsprache wird an die Altmodelle angepasst, der Maßstab dem H0-Maßstab nur angenähert umgesetzt. So können Bauteile wie Achseinheit, Räder oder Konigszapfen aus dem Formenfundus eingesetzt werden. 

So wirkt der neue Auflieger tatsächlich wie ein alter Bekannter. Im Vergleich mit dem einachsigen Modell wird deutlich, wie klar WIKING in der Formsprache bleibt. Seitlich, am Dach aber auch am Unterboden. Der kleine Ackermann wurde dabei nicht einfach lang gezogen. Für die Umsetzung haben die WIKING Mitarbeiter ein Originalfahrzeug vermessen, Details wie die vorderen Positionsleuchten aufgenommen und das Ganze in WIKING-Formsprache umgesetzt.

Also kein detailgetreuer Nachbau eines Ackermann-Aufliegers, sondern ein typisches WIKING Modell, welches als solches sofort erkennbar ist. Die erste Auflage des großen Ackermann macht Lust auf mehr. Man ahnt was alles möglich ist, wenn man bei WIKING den Formenfundus ausschöpft. MAN Pausbacke und Auflieger bilden ein wunderschönes Gespann, mit passender Farbwahl und dezenter Bedruckung.

0870.06 – Unimog U 411 mit Holzanhänger

Die Initiatoren von WIKING-Sondermodelle haben in den letzten Jahren immer wieder mit kreativen Bauteilkombinationen für schöne und außergewöhnliche Modelle gesorgt. Mit der Auflagenanpassung auf höhere Stückzahlen versprach WIKING die Serienmodelle dafür auch mal aufwendiger und abwechslungsreicher zu gestalten. Ein gutes Beispiel dafür dürfte das neue Gespann aus Unimog U 411 und Leiterwagen sein, welches den Sammlern ab Ende Juni angeboten wird.

Der Unimog U 411 mit dem optionalen Stoffverdeck ist dabei sehr umfangreich bedruckt. Silberne Türgriffe, Schriftzug und Stern sind aufgedruckt. Scheinwerfer und Rückleuchten sind ebenso wie die Blinker bemalt. Die bedruckte Frontscheibe gibt dem Formenklassiker ein vorbildgerechteres Auftreten.

Dazu tragen auch die silbernen Felgen mit aufgezogenen Stollenreifen bei. Der Unimog wurde in seiner Modellhistorie immer weiter verfeinert. Seit 1971 ist der Unimog in dieser Formausführung regelmäßig wieder erschienen, seit 2005 auch mit Verdeck. Die Urform des Modells stammt noch aus der unverglasten Zeit, der Unimog-Typ ist seit 1953 bei WIKING im Programm. Nach 50 Jahren bekommt die aktuelle Form nun eine weitere drucktechnische Aufwertung: Holznachbildung der Pritschenwände.

Dreiseitig sind die Bordwände mit Drucken versehen, die helle Holzbretter mit Struktur darstellen. Darauf in silbernen Lettern der UNIMOG-Schriftzug. Innen gibt es eine silberne Pritscheneinlage. Eine weitere sehr gute Aufwertung des Modellklassikers.

Für die Gestaltung des Modellgespanns hat WIKING eine Holzkiste und eine Seilwinde beigefügt. Die Kiste mit Deckel kann auf der Pritsche Platz finden. Die Seilwinde ist in einem Plastikbeutel eingeschweißt, und liegt der Modell zur Eigenmontage an der Front im Podesteinleger der Verpackung bei. 

 

Der Holzanhänger ist eine reduzierte Form des bekannten Leiterwagens. Ohne die seiltlichen Leitern für den Heutransport verbleiben die vier Haltestangen, die nun die Holzstämme aufnehmen. Räder mit silbernen Felgen verleihen dem Anhänger die Anmut der einfachen landwirtschaftlichen Anhänger, oft mit Bauteilen und Rädern von ausgemusterten LKW-Anhängern am Leben erhalten oder umgebaut.

Die Holzstämme entstammen dem N-Spur-Fundus, waren bislang auf den Langholztransportern im Maßstab 1:160 zu finden. Jetzt sind sie hellelfenbein und braunbeige mit Marmorierungseffekt abgespritzt. 

 

Waren beim N-Modell maximal 5 Stück im Lieferumfang enthalten, sind hier gleich 10 Stück dabei. Gefühlt etwas zu viel auf einmal für den alten Holzwagen. Aber man kann ja mehrmals fahren, um die Ladung zum Sägewerk zu bekommen. Und für eine Ladeszene in der Vitrine oder auf dem Diorama eine schöne Gestaltungsmöglichkeit. In Summe ein rundum gelungenes Modell in ideenreicher Kombination mit vielen schönen Details.

Mehr Bilder und weitere Modellvorstellungen gibt es in der Caramini Ausgabe 7-8/2022. Über → Readly* auch digital z.B. am Tablet zu lesen.

WIKING > Die ersten Neuheiten für 2022


Wenn die Spielwarenmesse 2022 stattfinden kann, wird WIKING nicht mit einem eigenständigen Stand vertreten sein. Statt dessen wird man am Feststand von Siku eine Präsentationsfläche für die Neuheiten gestalten. Während einige Hersteller sich bereits gegen die Teilnahme entschieden haben, wird WIKING, wenn auch in reduzierter Form, in diesen schlecht planbaren Zeiten präsent sein können. Über das Ausstellerverzeichnis der Messe wurden nun die ersten Neuheiten bekannt. Zwei PKW der 70er- und 80er-Jahre und ein klassischer Scania LKW sind die ersten Messehighlights, die auf diesem ungewöhnlichen Weg bekannt wurden.

Opel Manta B

Wer A macht muss auch B machen. Nach der Devise reiht WIKING neben dem sich seit 2000 im Programm befindenden Opel Manta A den Manta B ein. Das Vorbild wurde als Gebrauchtwagen zum Tuningobjekt, teils grenzenlos überzeichnet und über den Kinofilm als Kultfahrzeug verewigt. Heute ist der Coupé-Ableger vom Ascona ein Oldtimer und hat seine Liebhaber – getunt oder als Biedermann in Originalzustand. Zahlreiche Sondermodelle in den Baujahren von 1975 bis 1988 bieten WIKING die Möglichkeit einiger Gestaltungsvarianten.

Das Modell wird fein detailliert vorfahren. Eingesetzte Scheinwerfer, angesetzte chromsilberne Stoßstangen und die Einrichtung lässt die Verwendung verschiedener Lenkräder zu, so zum Beispiel ein Zweispeichenlenkrad.

Mercedes-Benz G mit kurzem Radstand

Einst geplant und doch verworfen. Wie immer ist die Entscheidung für ein Modell auch die Entscheidung gegen ein anderes. So hat Peltzer sich 1980 zunächst für die Version mit langem Radstand des Mercedes-Benz G-Modells (0266) entschieden, die Variante mit dem kurzen Radstand zunächst verworfen. Jetzt kommt er doch noch zu Programmehren bei WIKING.

Während die Langversion in den letzten 40 Jahren immer wieder modifiziert, verfeinert und an das aktuelle Aussehen des Vorbildes angepasst wurde, kommt das neue Modell in der Urversion vorgefahren. Mit geschlossenem Aufbau, am Heck jedoch mit Variantenspielraum. Denn die Form wird eine einteilige Tür mit Reserveradhalterung, und eine Doppeltür ohne Reserverad ermöglichen. Der Grill wird laut des ersten Fotos detaillierter ausgeführt als bei der ersten Version von 1980, die Formsprache aber ansonsten an die Langversion angepasst.

Der Zughaken ermöglicht Gespanne mit Pferdeanhänger oder Motorboot. Und Vorbilder für Sonderfahrzeuge der Feuerwehr, der Polizei sowie anderer Behörden und Hilfsorganisationen gibt es reichlich.

Scania L 111

WIKING setzt der Marke Scania ein weiteres Modelldenkmal. Der Hauben-Lastwagen Scania L 111 in der letzten Serienversion findet als zweiachsige Sattelzugmaschine den Weg ins Programm. Der alte Schwede wird frischen Wind ins Lastwagenprogramm bringen.

Wie schon beim in diesem Jahr erschienenen Henschel HS 140 kann WIKING auch beim Scania L111 auf das gesamte Aufliegerprogramm zurückgreifen. Denn das Modell ist im angenäherten H0-Maßstab geplant. Ähnlich wie beim Volvo N 88/N89 wird WIKING dabei nicht auf einen feinen Modellbau verzichten. Haltegriffe, Türgriffe, Regenrinnen, vorbildgetreue Fensterrundungen und ein detailliert gravierter integrierter Kühlergrill sind geplant.

Die Kabine mit Haube und die Kotflügel mit Trittstufen sind getrennte Bauteile, so dass zweifarbige Modelle auch ohne großen Druckaufwand möglich sind. Die Scheinwerfer werden silbern bemalt werden. Das Dach wird natürlich auch das ASG-Dachschild tragen können, ebenso wie Rundumleuchten. Mit dem Modell können also nicht nur beliebte Speditionsreihen erweitert werden, sondern auch zahlreiche andere Vorbildfahrzeuge aus ganz Europa nachgebildet werden.

Bilderquelle: © WIKING

WIKING > Tempo Matador zur Spielwarenmesse 2021


Geplant, verschoben und doch abgesagt. Wie so viele Messen und Veranstaltungen musste sich auch die Spielwarenmesse dem Virus in diesem Jahr geschlagen geben. Das zunächst geplante Sommer-Event der Messe musste auf Grund der vielzähligen Reisebeschränkungen und der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Fallzahlen verworfen werden. Wie andere Hersteller hat auch WIKING für die Messe ein Sondermodell geplant und auch gefertigt. Nun, da die Messe nicht stattfindet, wird es mit den Juni-Neuheiten an die Fachhändler, Pressevertreter und andere Geschäftspartner ausgegeben.

0335.50 – Tempo Matador Kastenwagen

Wie üblich ist das Modell ein Geschenk an die oben genannte Fachbesuchergruppe, die ansonsten auf der Messe gegen Gutschein das jährliche Sondermodell erhält. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Tempo Matador Kastenwagen. Auf schwarzem Fahrgestell sind eine weiße Kabine und ein weißer Koffer aufgebaut. Das Oberteil des Koffers ist abnehmbar. Die Kofferseiten tragen das rote Logo und den Schriftzug der Spielwarenmesse. Darunter die schwarze Jahreszahl 2021. Zierlinien an der Kabine, Schriftzüge und alle Türgriffe sind silbern bedruckt. Die Rückleuchten rot und die Scheinwerfer silbern hervorgehoben. Die Räder sind zweiteilig, mit silberner neutraler Buckelkappenfelge.

Der rote Papiereinleger weist nicht nur auf die abgesagte Messe hin, sondern auch auf das Sieper Firmenjubiläum. 100 YEARS SIEPER ist vierseitig aufgedruckt. Im doppelten Sinne schade, dass weder die Messe stattfinden, noch das Jubliläum in diesem Jahr gefeiert werden konnte. Daran wird das traurig drein blickende Knautschgesicht nun immer erinnern – ein passend ausgesuchtes Modell, welches dem Beschenkten bei aller Wehmut trotzdem Freude macht.

Wie in jedem Jahr ist zu erwarten, dass einige der Beschenkten die Modelle nach und nach z.B. über → ebay* anbieten.

WIKING > Neuheiten Mai 2025

Formneuheiten – VW T2b Bus und Kastenwagen

Auf der Spielwarenmesse 2024 stellte WIKING seinen neu im Formbau befindlichen VW T2b der Presse vor. Ein Jahr später auf der 2025er Messe waren dann schon die ersten fertigen Modelle des Transporters zu sehen. Dabei handelte es sich schon um die zu erwartenden Serienfarben und die unterschiedlichen Ausführungen der beiden Dachaufbautypen.

Der VW T2b als Bus, Kastenwagen und Westfalia Camper mit passender Inneneinrichtung erscheint  in mehreren Farb- und Formvarianten. Drei unterschiedliche Dachaufbauten sind bei den Campermodellen möglich. Dazu die Variante mit frontseitiger Kiste für das Reserverad von Westfalia. In Nürnberg war das Modell in allen fünf Karosserie- und Dachvarianten zu sehen, so auch mit aufgestelltem Campingdach. Für die weiteren Auslieferungen sind noch die folgenden drei Varianten geplant:

VW T2b Bus mit geschlossenem Aufstelldach, weiß/helleisblau
VW T2b Bus mit offenem Aufstelldach, beige
VW T2b Bus mit kleinem Aufstelldach, weiß/dunkelrot

Neben den Freizeitausführungen und den zivilen Ausführungen sind natürlich auch Kastenwagen mit Firmenaufdrucken, Postfahrzeuge und Einsatzfahrzeuge auf Basis von Kombiwagen und Kastenwagen in den kommenden Jahren möglich. Diese beiden Basismodelle waren Teil der Mai-Auslieferung, der Kastenwagen in himmelblauer, der Bus in zweifarbiger Ausführung in weißer und orange Farbgebung. Bus und Kastenwagen erhalten dabei, wie auch schon beim Lloyd LT 500 so praktiziert, die gleiche Grundartikelnummer 0318. Die Unterscheidung erfolgt bei den beiden Aufbauformen nur über die Variantennummerierung.

WIKING Neuheiten Mai 2025 - New items May 202575 Jahre Bulli. Dieses Jubiläum feiert der VW Transporter in diesem Jahr. Da ist es doch sehr passend die Modellgeschichte der 2. Bulli-Generation im Programm zu komplettieren. Seit 1968, damit ein Jahr nach Markteinführung der 2. Generation, gibt es Modelle des T2a als Bus und Kastenwagen bei WIKING. 1969 folgte die dritte Aufbauvariante, der Pritschenwagen mit Einzelkabine. Die große Modellpflege 1972 beim Vorbild zum T2b vollzog man bei WIKING damals nicht beim Modell. Das dürfte der Grund sein, warum die Formen der zivilen Modelle schon 1975 und 1976 ins Archiv wanderten.

WIKING Neuheiten Mai 2025 - New items May 2025Nur die Einsatzfahrzeuge blieben länger im Programm. Krankentransportwagen (320) bis 1983, Feuerwehr-Bus (603) und Polizei-Ausführung (1030) bis 1982. Die T2a-Bulli-Reihe wurde 2018 mit dem Pritschenwagen mit Doppelkabine (0314) aus neuen Formen abgeschlossen. Jetzt holt man in Lüdenscheid nach, was 1972 nicht umgesetzt wurde, die Miniaturisierung der von ’72 bis ’79 gebauten T2b Fahrzeuge.

0318.01 – VW T2b Kastenwagen

Als erste Variante unter der neuen Programmnummer schickt WIKING den himmelblauen VW T2b Transporter als Kastenwagen ins Rennen um die Gunst der Sammler und T2-Freunde. Dabei bedient man sich einer zeitgmäßen Modellbausprache, versucht nicht an die alte Formbausprache anzuknüpfen. Das Modell ist, wie schon die T2a-Doka, eine eigenständige Modellreihe.

WIKING Neuheiten Mai 2025 - New items May 2025

Der Kastenwagen weist somit viel feinere Gravuren und Details als der T2a auf. Das gesamte Modell wirkt viel feiner und vorbildgetreuer. Näher am Vorbild. Vor allem, wenn man eine Wiederauflage des Altmodells und den neuen T2b nebeneinander stellt, fallen die Unterschiede deutlich auf. Fast 60 Jahre liegen zwischen den beiden Formbauten.

WIKING Neuheiten Mai 2025 - New items May 2025

Und so wartet der neue T2b mit einigen Besonderheiten auf, die es damals noch nicht gab. Fahrgestell und Stoßstangen sind z.B. nicht mehr ein Bauteil. Die Stoßstangen sind jetzt einzeln vorne und hinten als weißes Bauteil eingesteckt. Die Rückleuchten und die Scheinwerfer sind rot- bzw. klartransparent eingesetzt. Die Scheinwerfer sind sehr fein herausgearbeitet. Sie haben eine silberne Hinterlackierung erhalten, so dass sie eine beeindruckende Tiefenwirkung aufweisen.

WIKING Neuheiten Mai 2025 - New items May 2025

Auch die Struktur der Lüftergitter, das silbern bedruckte VW-Logo und die gesamte Front erscheinen viel vorbildgetreuer als beim Altmodell. Dieser Eindruck setzt sich an Seiten und am Heck fort. Auch hier sind die Türgriffmulden, Türgriffe, Scharniere, Lüftergitter und sonstige Gravuren viel feiner herausgearbeitet. Die eingesetzten Rückleuchten heben sich im Vergleich zum Vorbild allerdings etwas mehr von der Karosserie ab, dürften noch etwas tiefer im Rücklichtrahmen der Karosserie liegen. Die Karosserie selber ist bei Bus und Kastenwagen zweiteilig angelegt, so dass problemlos zweifarbige Varianten gefertigt werden können.

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Beim T2a-Modell ist dafür eine aufwändige, mehrmalige Bedruckung der Bauteile erforderlich. Und auch im Formbau hat das Vorteile. Verschieden geformte Oberteile mit unterschiedlichen Fensterbestückungen oder Dachaufbauten können auf das immer gleiche Karosserieunterteil aufgesteckt werden.

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Das Chassis ist wie der Aufbau fein detailliert dargestellt, und mit dem WIKING-Logo versehen. Eine Bohrung ermöglicht das Einstecken der im Lieferumfang bei Bus und Kastenwagen mitgelieferten Anhängerkupplung.

0318.02 – VW T2b Bus

Auf einem orangen Karosserieunterteil baut WIKING die zweite Formvariante des VW T2b auf, den Bus oder auch Kombiwagen. Dieser ist, anders als der Kastenwagen, mit einem weißen Dach zweifarbig gestaltet. Die Form- und Detaillierungssprache bleibt natürlich erhalten. Beide Erstauflagen sind – passend zu dem jetzt vorne serienmäßig mit Scheibenbremsen ausgestatteten Vorbild – mit vorbildgetreuen, silbernen Felgen mit flacher Radkappe ausgestattet.

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Wie beim Kastenwagen sind die Türgriffe und das VW-Logo vorne silbern bedruckt. Am Heck sind die Klappengriffe schwarz hervorgehoben. Das Karosserieoberteil ist sehr passgenau ausgeführt, so dass der Spalt zwischen den beiden Formteilen besonders bei der zweifarbigen Variante kaum auffällt. Auffällig sind bei der Busversion die schwarz bedruckten Fensterrahmungen, die die Gummieinfassung der Scheiben nachbildet.

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Bei beiden Modellen wurden die Scheibenwischer ebenfalls schwarz bedruckt. An den Türen vorne wurde auf die Nachbildung der feineren Gummis und die mit Chromleisten gefassten Scheiben verzichtet. Dafür wäre ein weiterer Druckvorgang auf Karosserie und Verglasung erforderlich.

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Die Verglasung gibt den Blick ins das Innere des Bullis frei. Die Inneneinrichtung hat ein freistehendes Lenkrad erhalten, der Kombi verfügt über zwei Sitzbänke in Fond, zwei Einzelsitze vorne. Bei den Camping-Versionen sind ebenso vorbildgerechte Ausstattungen geplant. Durch die Scheiben blickend, kann man unterhalb der Heckscheibe auch den Halteklipp erkennen, über den Ober- und Unterteil miteinander verbunden werden.

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Damit die Verbindung sicher hält, ist das Bauteil am Heck noch etwas dickwandiger als seitlich. Die Heckscheibe liegt, zusätzlich durch die Gumminachbildung betont, konstruktionsbedingt damit weiter zurück als die Seitenscheiben. Sicher ist auch, dass der neue VW T2b mit seinen vielen möglichen Varianten und Modellauftritten als Bus, Liefer- und Einsatzwagen, oder gar als Taxi viele Bulli-Freunde begeistern wird.

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Farb- und Bauteilvarianten

0018.35 – Zubehörset „Cowboyplane“

Im Mai 2024 überraschte WIKING mit der Neuauflage der alten Cowboy-Plane aus dem Programmjahren 1950 bis 1953. Den Magirus Saturn Pritschen-LKW (0427.01) machte sie zum Sprengstofftransporter. Nun ein Jahr später gibt es eine Wiederauflage der alten Plane. In vier Farben zu einem Zubehörset vereint.

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Mit den Planen aus dem Set, so der Gedanke, können alte Pferdegespanne aus der unverglasten WIKING-Zeit, aber auch LKW mit der alten Holzpritsche aus der Rollachser-Ära bestückt und somit aufgewertet werden. Beim Farbspektrum ging es daher auch in gedeckten und zeitgenössisch passenden Farben zur Auswahl. Zu den Pritschen der Altmodelle oder auch z.B. PMS Wiederauflagen (MB L 321 unten) findet sich eine passende Farbe. Verkehrsgrau, Mausgrau, Sandgelb und Khakigrau stehen zur Auswahl.

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Das beidseitig offene Verdeck ist stark gewellt, was ihr den Spitznamen Cowboy-Plane einbrachte. Es gab zwar einst ein Pferdegespann, von einem Pferdewagen der Goldrauschzeit im Wilden Westen war dieses aber stilistisch weit entfernt. Jetzt also vier Planen für ein Halleluja. Zum Bestücken der LKW-Pritschen und Pferdefuhrwerke. Damals gab es die Plane noch ohne das Herstellerzeichen WM im Kreis, diese wurde nun aber mit dem aktuellen WIKING-Logo in die Form versehen. Damit lässt sich die Neuauflage sicher von den bis zu 75 Jahre alten Planen unterscheiden, wenn diese auf Altmodelle aufgesteckt wird.

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0260.05 – MB L 319 „Clark Kundendienst“

Da kann das Produkt noch so gut sein, ab und an Bedarf es der Wartung oder auch der Reparatur. Ein Gabelstapler hat konstruktionsbedingt einen sehr begrenzten Aktionsradius, ohne Straßenzulassung auch kaum eine Chance den Weg zur Werkstatt anzutreten. Da muss der Kundendienst zum Flurfördergerät kommen. Für solche Zwecke hatte der Clark Kundendienst Kastenwagen von Mercedes-Benz im Einsatz.

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In Anlehnung an ein solches Vorbildfahrzeug hat WIKING den L 319 als ein solches Service-Fahrzeug mit entsprechenden Schriftzügen und einem stilisierten Bild des Clark Staplers gestaltet. Der korallenrote Lieferwagen wurde umfangreich mit Firmenschriftzügen und Detaildrucken versehen. Der 319er ist eines der Altmodelle, welches durch die vorbildgerechten Felgen und die zahlreichen Druckdetails enorm aufgewertet wird, und gegenüber den Altmodellen enorm an Wirkung gewinnt.

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Der Clark Gabelstapler (1171.01) mit Vorbild aus den 1950er-Jahren kam erst im Dezember 2021 ins WIKING-Programm – im Maßstab 1:87. In 1:25 gab es das Modell schon in den Fünfzigerjahren. Mit der Auslieferung der Formneuheit lieferte WIKING auch den passenden Transporter für die Anlieferung mit, → siehe Modellvorstellung dazu. Zu dem MB Pullman Tiefladezug in den Farben der Ruhr Intrans Hubstapler GmbH passt auch der Wiederauflage des MB L 319. Die Schriftzüge der Firma aus Mühlheim an der Ruhr finden sich auf den Türen der Fahrerkabine. Anlieferung, Service, Einsatz. Alles darstellbar mit dem Trio.

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0369.03 – Unimog U20 mit Ladekran

Garten-, Landschaftsbau oder Forstbetrieb? Ein moosgrüner Unimog passt gut in die Modellszene. Erstmals hat man bei WIKING die zivile Wiederauflage des U 20 mit einem Ladekran ausgestattet. Diese Kombination gab es bislang nur am Feuerwehrmodell (0601.31), welches 2018 erschien. Alle anderen Vorgänger mussten ohne den Kran auskommen.

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Um den Ladekran zwischen Kabine und Pritsche aufsetzen zu können, musste 2018 ein Bauteil für den bereits 2009 erschienenen Unimog geschaffen werden. Der geänderte Pritschenunterbau bietet die Aufnahme für den voll beweglichen Kran. Dieser ermöglicht die Darstellung von Ladeszenen. Egal ob Holz, Werkzeug oder Baustoffe. 

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Um das sehr detailliert und fein bedruckte Modell noch realistischer wirken zu lassen, kann es mit den beiliegenden vier Spiegeln, Anhängerkupplungen und Zusatzscheinwerfern ausgestattet werden. Diese liegen an zwei Spritzlingen der Verpackung im Podesteinleger bei.

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0444.02 – Chevrolet Koffer-LKW „Evinrude“ (US)

Um den neuen US-LKW möglichst zeitgenössisch erscheinen zu lassen, kombiniert man in Lüdenscheid erstmals den Chevrolet LKW mit dem alten, hohen Kofferaufbau von 1950. Der Aufbau (540) stammt somit noch aus der Zeit der unverglasten Modelle. Zuletzt wurde der Aufbau 2003 zusammen mit dem unverglasten Ford FK 3500 in der zweiten 100 Jahre Peltzer-Packung (990.30) verwendet.

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Die auskragenden, gerundeten Dachkanten passen gut zu den Formen des Chevrolet, dessen Vorbild um 1955 gebaut wurde. Zusammen eine passende Kombination. Auch, wenn der Türgriff am Heck im Vergleich mit der filigranen Kabine und die feinen zweiteiligen Räder etwas zu klobig wirkt. Der ist halt auf Spielbetrieb der Kinder von damals ausgelegt. Ansonsten bringt der beige Kofferaufbau alles mit, was es für einen sicheren Betrieb im Straßenverkehr braucht. Ein Heckkennzeichen und zwei rot aufgedruckte Rückleuchten.

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Die brilliantblaue Kabine hat einen beige bedruckten Grill sowie eine gleichfarbig bedruckte Stoßstange erhalten. Die Scheinwerfer sind silbern, die Blinker orange bemalt. Der kleine US-LKW ist für den Außenbordmotorenhersteller Evinrude unterwegs. Der rote Schriftzug „Evinrude“ hat eine blaue Schattenschrift erhalten.

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Darunter ist der Schriftzug „Outboard-Motors“schwarz aufgedruckt. Ein stilisiertes Fischerboot mit Außenbordmotor ist in flotter Fahrt über eine Wasserfläche dargestellt. So gestaltet reiht der Chevrolet LKW in die Reihe seiner Schwestermodelle nach US-Vorbildern ein, die in den letzten Jahren erschienen sind (→ Modellübersicht).

0851.32 – Kaelble Schwerlastzugmaschine

Mit einer neuen Bauteilkombination macht man bei WIKING mit Hilfe einer Pritsche aus dem schweren Kaelble Baufahrzeug auf gleichem Fahrgestell eine Schwerlastzugmaschine. Eine ansprechende Farbauswahl mit purpurroten Aufbauten auf maisgelbem Chassis und feine Detaildrucke schaffen eine beeindruckende Zugmaschine. Immer wieder faszinierend, wie bei den Mercedes-Benz Modellen, ist das eingesetzte, sehr feine Kühleremblem aus Metall. Das verleiht der eh schon mächtigen Haube noch mehr Ausdrucksstärke. Ebenfalls auffällig ist der bei diesem Modell mausgrau ausgeführte Luftansugstutzen auf der Beifahrerseite der Motorhaube.

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An der sind die Lüftergitter schwarz gedruckt, aus dem maisgelb eingesetzten Grill sind der Kaelble-Schriftzug und die Motorenstärke silbern aufgedruckt. 300 PS hat das Kaelble Vorbildfahrzeug des Lastwagens. Als weitere Druckdetails sind silberne Rahmungen der schwarz bedruckten Trittflächen auf den Kotflügeln, Zierlinien, Türgriffe und Haltestangen zu erwähnen. Die Scheinwerfer sind silbern, die Rückleuchten rot bemalt. Für die weitere optische Verfeinerung liegen Peilstangen und Spiegel am mausgrauen Spritzling bei.

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Möglich wird die Zugmaschine, in dem man die Pritsche des MAN Gelände-LKW (0413) anstelle des Muldenkipperaufbaus auf das Fahrgestell setzt. Das wirkt und passt optisch gut, die Pritsche dürfte sogar noch zwei Millimeter breiter sein. Im Bereich der hinteren Stoßstange ist die Pritsche leider etwas zu lang für das Fahrgestell, bzw. der letzte Prischenhalterung sitzt für das Chassis zu weit hinten. Da man die Formbaukosten für solch eine Variante verständlicher Weise niedrig halten muss, kommt man hier dann an die Grenzen der Kombinierbarkeit von Bauteilen. Ist der Betrachtungswinkel des Modell ungünstig, so wie beim Pressefoto, sieht man, dass dieser in der Luft schwebt. Das schmälert den ansonsten gelungenen Gesamteindruck des Modells ein wenig.

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Ist der Betrachtungswinkel modellfreundlich eingestellt, kann der purpurrote Riese seine optische Wirkung voll entfalten. Wer schon lange nach einer farblich passenden Zugmaschine für den maisgelben Tiefladeanhänger (0504.55 – Sondermodell Wasmus) gesucht hat, der hat mit dem Kaelble endlich eine ausreichend motorisierte Maschine gefunden. Und als artgerechte Ladung für dieses Gespann ebenso passend ist die maisgelbe Gmeinder-Kaelble Planierraupe (0655.09) aus der April Auslieferung.

0879.05 – Landwirtschaftlicher Anhänger

Der mit den Mai-Neuheiten in das Programm rollende landwirtschaftliche Anhänger ist eine für die Serie neue Bauteilkombination. Doch nicht ganz neu, denn es gab diese Kombination schon für ein Sondermodell. Der kleine WIKING-Laden hängte den Anhänger in zwei Farben beim Modell 9 – Weinlese im November 2020 an den Unimog U 411 (→ 8371.01).

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Das Fahrgestell stammt vom bekannten landwirtschaftlichen Anhänger (0879), die schmal gebaute Pritsche kommt vom Opel Blitz Sattelzuge (0356). Damit lässt sich ein einfacher Anhänger für Einsatzorte mit schmalen Zufahrten, kleinen Höfen oder beengten Feldverhältnissen darstellen.

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Die Schlepper der 60er- und 70er-Jahre können inzwischen mehr leisten, haben trotzdem ein leichteres Spiel mit dem schmalen Pritschenwagen. Wer ein einheitliches Farbschema auf seinem Modellhof mag, der wird an dem neuen Hänger seien Freude haben. Denn mit seinem karminroten Fahrgestell passt dieser zu den beiden Anhängern nach Krone Vorbild (→ 0388.37, → 0338.36), die im vergangenen Jahr erschienen.

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Zugfahrzeuge in Form von Unimog und Schleppern gibt es reichlich im WIKING-Fundus. Um alle Formen von Zughaken nutzen zu können, liegt eine zweite Deichsel mit kleiner Öse zum Wechseln bei.

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0882.46 – MAN (2a/2a) Tanksattelzug „Thyssen Heizöl/Baustoffe“

Es ist eines der sehr seltenen Modelle, lange Zeit das teuerste Altmodell. Die Rede ist vom maigrünen MB L 5000 Tanksattelzug mit Thyssen-Aufschrift. Zwischen rund 9.000 und 12.400 Euro wurden schon für sehr gute Modelle bezahlt. Da wirkt der neue Tanksattelzug mit MAN Kurzhauber-Zugmaschine schon fast wie ein Schnäppchen. Zugegeben, er ist sicher tausendfach verfügbar, aber genauso ungewöhnlich schön maigrün.

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Dominieren bei den Tankfahrzeugen doch eher die Farben weiß, rot, gelb und blau in Kombination, so ist dieser Tanksattelzug fast einheitlich maigrün. So wie sein Modellvorgänger aus den 60er-Jahren. Ausnahme bilden die karminroten Felgen an der Mai-Neuheit. Und das ist, laut Informationen zum Modell, eine vorbildgetreue Kombination. So wurde der Blumhardt Auflieger einst an Thyssen geliefert, mit MAN Zugmaschine durch das Ruhrgebiet geschickt.

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Die weiße Bedruckung auf dem Tankaufbau zeigt das Angebotsspektrum an Brenn- und Baustoffen der 1970er-Jahre der „Thyssen’sche Kohlen- und Energiewirtschafts GmbH“ aus Duisburg-Hamborn auf. Auch Kohle spielt noch eine Rolle. „HEIZÖL – WALSUMKOHLE – BAUSTOFFE“ ist zu lesen. Der Vorgänger musste sich noch mit einem einfachen Nassschieber begnügen. Auch die MAN Zugmaschine bekommt mehr Farbtupfer als der MB L 5000. Türgriffe, Grillrahmung und Lüftergitter sind silbern betont. Die Scheinwerfer silbern, die Blinker orangen und die Rückleuchten sind rot bemalt. In der Form kann jetzt jeder einen Thyssen-Tankwagen haben, genauso außergewöhnlich maigrün, genauso zeitgenössisch – nur eben aus einer anderen Epoche.

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1170.02 – Gabelstapler „Polizei“

Tatütata, der Stapler ist da. Ein Gabelstapler bei der Polizei? Wo es keine Hebebühne an den Transportfahrzeugen gibt, kann so ein Stapler gut eingesetzt werden. Auf- und Abladen von Absperrgittern, Schutzausrüstung oder Straßenabsperrungen lässt sich so mit kleiner Mannstärke auf dem Wirtschaftshof der großstädtischen Polizei oder der Bereitschaftspolizei erledigen. Es ist die erste Wiederauflage des einst von ME entwickelten, und später noch von STILL gebauten Staplers, mit Schutzdach im Serienprogramm. Die Firma STILL übernahm Ende der 60er-Jahre den Fahrzeugbau Flurfördermittel der Firma ME – Maschinenbau Esslingen, nach dessen Vorbild WIKING einst den DG 2 Gabelstapler ohne Schutzdach baute. Das WIKING-Modell erhielt 1979 wie das Vorbild ein Schutzdach, blieb so bis 1984 im Programm. Es folgte der STILL RX 70 als Modellnachfolger.

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Mit der Neuauflage des Stapler als klassisches Modell baute man 2003 die Schutzbügelaufnahmen zunächst zurück. Der Händler Der kleine WIKING-Laden brachte im Dezember 2021 ein purpurrotes Sondermodell, nun wieder mit einem quarzgrauen Schutzdach. An dem Modell – wie auch jetzt – mit vorbildgetreuen Rädern, die der Stapler von jüngeren STILL-Modellen übernimmt. 2022 folgte ein ebenfalls mit Schutzdach ausgestattetes STILL Werbemodell (→ Modellvorstellung). WIKING Neuheiten Mai 2025 - New items May 2025

 

Nach etwas mehr als 40 Jahren wird der Gabelstapler nun wieder Teil des Serienprogramms. An dem weißen Schutzdach wurde für die Polizei-Ausführung ein Blaulicht zwischen die Stangen eingesteckt. Je nach Blickwinkel wirkt das nicht ganz stimmig, richtig in Szene gesetzt passt es wieder. Vielleicht wäre weniger hier mehr gewesen? Die weißen POLIZEI-Schriftzüge an den Karosserieseiten weisen den Stapler ja auch als Fahrzeug der Einsatzkräfte aus.

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Neuheiten 1:160 (N-Spur)

0922.11 – Zwei Wohnwagengespanne

Ab in den wohlverdienten Urlaub, mit dem eigenen mobilen Heim. Der kleine Luxus, oder auch der große – je nach Wahl des Wohnwagentyps. WIKING bietet in kleinem N-Spur-Maßstab zwei Gespanne der späten 1960er-Jahre zur Auswahl. Und das auch farblich.

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Wie bei den Altmodellen im Maßstab 1:160 aus den 70er-Jahren üblich, werden die Modelle am Spitzling der Fahrgestelle ausgeliefert. Die Karosserie wird bei Zugfahrzeug und Wohnwagen aufgesteckt. Bei den Zugfahrzeugen gibt es bei dieser Wiederauflage wechselweise einen schokobraunen oder achatgrauen Opel Rekord, oder eben einen schokobraunen oder achatgrauen Chevrolet Malibu zur Auswahl.

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Um die Standmodelle im Modellbau, Modellbahn oder dem Diorama einsetzen zu können, müssen die Bauteile vom Spritzling getrennt werden. Für die Kombination mit den grauweißen Wohnwagen gibt es nur die ab Werk vorgesehene Kraftverteilung an. Der Opel Rekord zieht den einachsigen Wohnwagen nach Knaus-Vorbild. Der Chevrolet übernimmt den zweiachsigen Wohnwagen nach Wilk-Vorbild.

 

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Alle vier Modelle im Set haben große Pendants im H0-Maßstab. Das Rekord Coupé allerdings nur indirekt das leistungsstärkere Opel Commodore A Coupé. Das gab es ab WIKING nie mit Zughaken. Den müsste man als Zubehör ankleben, um das Gespann auch in diesem Maßstab komplettieren zu können. Der Chevrolet Malibu hatte diesen in den späteren Programmjahren sehr wohl.

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WIKING > Neuheiten April 2025

0018.34 – Zubehörpackung – Räder Kleintransporter

In den vergangene Jahrzehnten hat es immer mal wieder Räder als Zubehör zur Umgestaltung oder Restauration von Modellen von WIKING gegeben. Zuletzt eher LKW-Räder, lange keine PKW Räder mehr, noch länger keine für Kleintransporter. Das ändert sich mit der April-Auslieferung. Es ist Zeit für den Reifenwechsel. Nur wird hier nicht Winter- gegen Sommerreifen getauscht, sondern graue Einheitsfelge gegen farbige Detailfelge.

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Für die klassischen Transporter hat WIKING eine Rädersammlung zusammengestellt, die in drei bzw. vier Farben zur Neugestaltung von Altmodellen oder auch der Veränderung von jüngeren Modellen genutzt werden können. Auch kann man die grauen Räder der PMS-Modelle gegen attraktivere Farben tauschen, und den Charme der 60er-Jahre gegen farbige Erscheinungen tauschen.

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Für Opel Blitz und Hanomag L 28 sind in der Packung die zweiteiligen klassischen Räder enthalten. In Signalrot, Oxidrot und Fenstergrau kann das Altmodell passend bestückt werden. Die Räder müssen auf die Achsen montiert und am Fahrzeug eingesteckt werden.

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Der MB L 406 ist in den vielen Jahrzehnten seiner Programmpräsenz in dutzenden Farben und diversen Aufbauformen erschienen. Bis auf die letzten Jahre immer mit einteiligen Rädern. Jetzt können auch hier die Altmodelle, oder wie unten gezeigt das PMS-Sondermodell, neu ausgestattet werden. Modelle von der Modellbahn mit Klebersten an den Rädern? Auch die bekommen ein zweites Leben dank der Zubehörpackung – und siehen auch noch gut aus dabei.

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Die zweiteiligen Räder mit modernerer Felge gibt es gleich in vier Farben. Signalrot und Oxidrot wie bei den klassischen Felgen, dazu dann noch silberne und schwarze Felgen. Die passen auch hervorragend zu den RTW-Fahrzeugen oder L 406ern mit silbernem Chassis. Auch hier liegen Achsen für die Neuausstattung bei.

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0084.02 – Opel Commodore A Coupé

Manchen WIKING-Modellen hat Kedzierski dann doch noch ein kleines Extra mitgegeben, bei aller Einfachheit der Modellgestaltung der späten 60er- und frühen 70er-Jahre. Der Opel Commodore A Coupé ist so ein Modell. Offene Seitenscheibe, Zusatzscheinwerfer im Grill. Das machte das Coupé sportlich – auch ohne den seltenen Farbklecks auf den Scheinwerfern.

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Die polarblaue Wiederauflage wird jetzt auch noch schick dazu. Möglich machen das der feine Metalliclack und die vielen Zusatzdrucke. Da sehen die Altmodelle tatsächlich alt aus. So schön konnte ihn kein Jugendlicher einst herausputzen. Der Grill ist wie bei der letzten Serienauflage schwarz bedruckt, darauf kommen die vier gesilberten Scheinwerfer noch besser zur Geltung. Die Haube ziert ein silbernes Opel-Logo. Alle Fenster sind silbern gerahmt und bilden so den Chromzierrat nach.

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Eine Chromleiste ist an den Radkästen und an der Karosserieunterkante aufgedruckt. Und auch am Heck hat WIKING noch eine silberen Chromleise nachgebildet. Die Rückleuchten sind rot abgesetzt. Und auch am Heckdeckel darf das silberne Opel-Logo nicht fehlen. Diese Druckdetails kommen auf dem blauen Lack noch etwas besser zur Geltung als auf dem Goldmetalliclack bei der Serienauflage (0084.01) von 2013. Für den zeitgenössischen Schick sorgt dann erneut das schwarz bedruckte Dach.

WIKING Neuheiten April 2025Das Chassis ist bei diesem Modell glänzend silbern abgespritzt worden. Sportliche Felgen runden den gelungenen Gesamtauftritt der Wiederauflage ab. Die schwarze Farbgebung der Einrichtung kaschiert das 1975 in die Einrichtungsform integrierte Lenkrad.

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Zusammen mit dem ebenfalls im April erschienen Manta B bildet der Commodore ein schönes Coupé-Duo. Beide mit schwarzem Vinyldach, beide zeitgenössich mit dem damals noch beliebten Chrombesatz, der dann bald dem schlichten Schwarz bei Stoßstangen und Zierleisten weichen musste. Die zwei Neuheiten dürfen noch glänzen.

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0234.04 – Opel Manta B Berlinetta

Nach dem sportlichen Manta B in der GT/E-Auführung im Februar diesen Jahres geht es nun etwas gediegener im April weiter. Jetzt taucht WIKING den Coupé-Ableger des Ascona B in den edleren Berlinetta-Schick der 70er-Jahre. Und das auch noch im angesagten orangen Farbton.

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Das Vinyldach wird erstmals an dem Modell mittels schwarzem Druck nachgebildet. Als Berlinetta darf der Manta B noch Chrom tragen. Durch silberne Drucke wird das am Modell nachgebildet. Die Scheibenrahmen sind ebenso bedruckt wie die Chromleiste an der Karosserieunterkante und an den beiden Radläufen. Die Türgriffe und das Schlösser sind ebenso silbern hervorgehoben.

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An Fronthaube und Heckdeckel sind die silbernen Opel-Logos aufgedruckt. Als Berlinetta zeichnet den Manta der silberne Schriftzug auf den vorderen Kotflügeln zwischen Radlauf und Tür aus. Am Heck ist dann erneut schwarz der MANTA-Schriftzug aufgedruckt.

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Eingesetzte silberne Stoßstangen mit schwarzen Aufdrucken, für die Gummilippen, und eingesetzte Scheinwerfer und Rückleuchten gehören beim Manta von WIKING zum typischen Modellauftritt, wie die Alufelgen. Mit dem Berlinetta hat WIKING nun schon drei Ausstattungstypen den Manta B im Programm. Gelbe und hellblaue Standardausführung (→ 0234.01 und → 0234.02), GT/E (→ 0234.03) nun etwas edler den Berlinetta.

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0336.01 – Lloyd LT 500 Bus

Als Formneuheit liefert WIKING im April 2025 den Lloyd LT 500 in der Busvariante aus. Wie sein Pendant der Kastenwagen ist das Modell wieder sehr detailreich bedruckt. Hat dazu aber auch noch eine hellelfenbeinfarben bedruckte Motorhaube und ein gleichfarbig bedrucktes Dach erhalten. Das lässt ihn nicht nur sehr elegant aussehen, sondern betont auch die außergewöhnliche Haubenform und die beiden eingesetzten Scheinwerfer.

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An silbernen Drucken hat WIKING nicht gespart. Alle Zierleisten am Fahrzeug sind betont, jeder Türgriff hebt sich von der pastellblauen Karosserie ab. Die Kennzeichenleuchte, silberne Radkappen alles millimetergenau bedruckt. Dazu kommen wieder die schon beim Kastenwagen mehrfarbig umgesetzten Lloyd-Logos an Front und modelltypischen Radkappen. Die Schieben geben nun den Blick auch im Fond frei, dort sind für die Passagiere Sitzbänke integriert. Die Blinker und Rückleuchten sind auch beim Bus bedruckt. Schönes Detail, am Heck findet sich Lloyd 500 – Schriftzug.

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Wie der Kastenwagen ist auch der Bus detailreich und feinteilig umgesetzt. Der LT 500 Bus mit seiner zweifarbigen Gestaltung zeichnet ein zeitgenössisches Vorbildfahrzeug ansprechend nach. Der Gesamteindruck und die Proportionen sind m.E. stimmig.  Und dabei ist der Lloyd LT 500 nur annähernd im Maßstab 1:87 in Anlehnung an Vorbildfahrzeuge interpretiert worden. Man hat den kleinen Bremer bei WIKING maßstäblich etwas größer umgesetzt und gestaltet. Wie so oft geht WIKING bei den Umsetzungen von Vorbildfahrzeugen – anders als andere Hersteller – traditionell eigene Wege.

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Wo erforderlich werden die Modelle im Maßstab z.B. etwas kleiner (ca. 1:90) umgesetzt. So bei Transportern oder LKW, um diese mit vorhandenen Bauteilen (z.B. Gepäckträger, Hubdachaufsätze) oder Aufliegern und Anhängern aus dem Formenfundus vielfältig und variantenreich kombinieren zu können. Es entstehen – wie immer im Modellbau mit kleinen Kompromissen – mehr schöne Vorbildvarianten, als sie maßstabsgetreu im wirtschaftlichen Rahmen des Formenfundus möglich gewesen wären. Und häufig wird ein Modell durch diese Varianten erst wirtschaftlich möglich.

Wem der Lloyd also im Vergleich mit anderen zeitgenössischen Fahrzeugen etwas zu groß vorkommt, der hat Recht. Wer die Modellinterpretation und die detailreiche Umsetzung des Modells gelungen findet, hat ebenfalls Recht. Und wer den Lloyd in die Sammlung einreiht, hat auch noch Freude daran.

0371.10 – Unimog U 406 mit Schneepflug

Früher war mehr Schnee. Selbst in der Schweiz. Zur seiner Vorbildzeit war der Unimog U 406 mit Schneeräumschild sicher ein wichtiger Helfer auf dem Posthof in der Schweiz. Mit dem vorgestetzten Räumschild kann er schnell für freie Wege zu Laderampe am Postverteilzentrum sorgen. Schon seit einigen Jahren setzt WIKING immer wieder Fahrzeuge der schweizer Post PTT im Serienprogramm um. Postfahrzeuge aus der Schweiz sind, anders als die aus Österreich, traditionell häufiger im Serien- und Sondermodellprogramm von WIKING zu finden. Zum Winterende kommt nun der Unimog U 406 im schweizer Postlook zu Modellehren.

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Den Unimog U 406 gab es bislang nur als Sondermodell in der Kombination mit dem Schneeräumschild. Für Vedes 2017 in Schlotmann-Farben, 2018 für Collect & Invest im Lambertsen-Fuhrpark und auch der PMS reihte in im Rahmen der Serie 800 in kommunaler Aufmachung 2019 in die Modellhistorie ein. Acht Jahre nach Erstauflage folgt jetzt ein erstes Serienmodell. Für das pastellorange Räumschild ist die gleichfarbige Halterung an der Frontstoßstange des schwarzen Chassis montiert.

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Die Aufbauten sind postgelb, auf der Pritsche ist dreiseitig eine schwarze Warnschraffur aufgedruckt. Eine orange-transparentes Warnlicht mit postgelben Sockel sorgt für die nötige Aufwerksamkeit im Einsatz. Eine gelbe Schraffur ist auf der Stoßstange vorne aufgedruckt. Die Scheinwerfer sind silbern bemalt, der Stern im Grill ist bedruckt. Die Rückleuchten sind rot bemalt.

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Wohin der Unimog gehört zeigen die Drucke auf den Türen der Kabine an. Dreifarbig ist das alte PTT-Logo aufgedruckt. In der Aufmachung passt der Unimog nicht nur zu jüngere Modellen wie dem Land Rover (→ 0100.05) oder dem VW T3 Kastenwagen (→ 0294.10) , sondern auch zu den Altmodellen.

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0492.04 – MB L 3500 Schwerlastkühlzug „Circus“

Das Zirkus-Gespann überrascht sicher viele Sammler. Die April-Neuheit greift ein Gestaltungsthema erneut auf, und setzt es nach 17 Jahren fort. Kein Einzelfall, ein Zeitaum, den ein weiteres Modell dieser Auslieferung noch überbietet. Nun aber zunächst zum Zirkus-Gespann. 2008 kam der Schlüter 1250 VL, da erst drei Jahre im Programm, mit dem befensterten Zirkus-Anhänger ins Programm. Der hellgrüne Schlüter ohne Schutzdach zog einen weißen Anhänger mit roten Dach- und Fensterbauteilen (→ 0875.40). Der Anhänger wies ein besonderes Druckmuster auf. Schwarze Zebralinien zieren den weißen Aufbau.

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Dieses Gestaltungsmuster übernimmt das neue Gespann aus MB L 3500 Schwerlastzugmaschine und Kühlkofferanhänger. Wer das besonderen Schlüter-Gespann vor fast zwei Jahrzehnten gekauft hat, kann nun ein auffälliges Duo in der Vitrine präsentieren.

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Der MB L 3500 hat die weiße Ballastpritsche (von 2019) hinter die altgediente Kabine auf das schwarze Chassis gesetzt bekommen. Diese ist mit einer feuerroten Plane abgedeckt. Kabine und Pritsche tragen das auffällige Zebraliniendesign. Das findet sich neben zwei roten CIRCUS-Schriftzügen auch am Kühlanhänger. Der Kühlanhänger kommt dem WIKING-Sammler irgendwie bekannt vor, ist aber doch eine komplett neue, noch nicht da gewesene Bauteilkombination.

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Der Anhänger mit Kühlaggregat, der dem fiktiven Zirkus als Vorratsfahrzeug für Futter- oder Lebensmittel dient, ist aus dem Kühlkofferaufbau des Sattelzuges (0520) und dem dreiachsigen Anhängerfahrgestell mit Pendelachsen (0481 / 0483) entstanden. Die beiden passen gut zusammen, ergänzen sich zum zeitgenössichen Kühltransporter. Da ein passender Aufbau für ein Zugfahrzeug fehlt, ist die Verbindung mit dem MB L 3500 als Zugmaschine eine gute Wahl. Die Zirkus-Gestaltung eine pfiffige Idee und schöne Fortsetzung des fiktiven Circus-Circus Themas.

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0556.03 – Scania 111 L Kühlsattelzug „ASG“

2023 erschien der Scania 111 L mit seiner markanten Haube als Formneuheit bei WIKING. Ein MAT-Containersattelzug (→ 0526.04) und ein Rungensattelzug in Scania-Werksfarben (→ 0518.44) waren die Premierenmodelle für die neue Zugmaschine. Die Sammlerschaft war danach in froher Erwartung weiterer Modelle, gerade auch für den ASG-Speditionsfuhrpark. Denn WIKING hatte bei der Messevorstellung eine solche Variante schon angedeutet. Denn was ist passender als Scania und ASG? Das warten hat ein Ende. Da ist der erste Scania 111 L in ASG-Farben.

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Zweifarbige Kabine mit obligatorischen Dachschild, passend zum Transportgut mit schneeweißem Kühlauflieger. Eine erfrischende Bauteilkombination, die so schon 2022 so ähnlich auf der Spielwarenmesse als Silberling gezeigt wurde. Der Auflieger mit zweiachsigem Fahrgestell trägt den auch noch nicht so zahlreich eingesetzten neuen Kofferaufbau mit strukturierten Seitenflächen und zusätzlicher Seitentür. Der Aufbau ist eine Rekonstruktion des in den 60er-Jahren verwendeten Aufbaus (524) nach Eylert-Vorbild.

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Die Form des alten Aufbaus wurde einst mehrfach umgebaut, die Seitenwände zeitgenössisch immer glatter und für Bedruckungen optimiert. Mehr zu dem Auflieger gibt es hier in der → Modellvorstellung von Oktober 2022 zu lesen. Die nun verwendete Form des Aufliegers ist eine Variantenneuheit, denn die Kombination mit angedeuteter Seitentür und Kühlaggregat am Aufbau in Verbindung mit einem Aufliegerfahrgestell mit Unterfahrschutz gab es noch nicht. Eine nordisch kühle Kombination.

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Denn den Auflieger nimmt der Scania 111 L auf die Sattelplatte. Die Kabine bekommt erstmalig das ASG-Dachschild aufgesetzt, kombiniert mit der Sonnenblende oberhalb der Windschutzscheibe. Die zweifarbigkeit der Kabine wird drucktechnisch hergestellt, ein melonengelbes Band zieht sich vom Heck über Türen, Haubenseite und Grill rund um die Kabine. Silbern sind Türgriffe, Trittflächen neben der Haube und die Scheinwerfer hervorgehoben. Die Haube zieren ein silberner Streifen und die Scania-Schriftzüge. An der Front ist oberhalb des Grills das Scania-Logo mehrfarbig aufgedruckt.

0655.09 – Gmeinder Kaelble PR610 mit Stahlschutzdach

Die Gmeinder Kaelble PR610 ist ein Dauerläufer im WIKING-Programm. Es dürfte eine der Formen mit einer der höchsten Schusszahlen sein. Denn nicht nur in der Serie, auch als Ladegut und später als Sondermodell war die Raupe ein Verkaufsschlager. Schon Ende der 1950er Jahr erschien die erste Version des Dauerläufers im WIKING Programm. Das über Jahrzehnte modellgepflegte und beliebte Modell kommt nun in neuer Bauteilkombination zur Wiederauflage. Die letzten Serienmodelle mussten komplett ohne Schutzdach auskommen. Jetzt gibt es wieder ein Dach über dem Kopf.

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Erstmals setzt man der Raupe das Stahlschutzdach des Deutz D 40 L über den Fahrersitz. Das bildet ein zum Beispiel im Steinbruch oder im Regenwald eingesetztes Vorbildfahrzeug nach. Die durch die Positionierung kurze Knicklänge der Dachstützen sorgt dabei für gefühlte Stabilität beim Modell.

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Farblich gibt sich die Raupe bei dieser Auflage sehr eintönig. Insgesamt ist sie maisgelb ausgeführt, nur die Gummiraupen heben sich farblich ab. Bei früheren Modellen waren Schornstein oder Bedienhebel farblich abgesetzt, jetzt ist alles Ton in Ton. Vorne und hinten hat die Gmeinder Kaelble die Kaelble-Logos aufgedruckt bekommen, dieses mal in schwarzer, bzw. vorne auch mit silbernem Untergrund. Farblich passt das Modell übrigens perfekt in die Reihe der maisgelben Steinbruchfahrzeuge des Händlers → Wasmus, die dort vor sieben Jahren erschienen. Das Foto unten zeigt einen Teil der damals aufgelegten Modelle mit der neuen Raupe, zu denen auch noch ein Kaelble Muldenkipper und eine Parkhalle gehören.

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0805.96 – Scania 111 Tanksattelzug „Tress“

Zweimal 40 Jahre. Die vereint der Scania 111 LB Tanksattelzug im Firmenkleid der Tress Spedition. Denn vor 40 Jahren gab es den letzten Scania mit Tanksattel in dieser Form. Und den letzten und bisher einzigen Scania 111 der Tress Spedition. Folglich eine wiking-historische Wiederbelebung im doppelten Sinne.

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Zwischen 1984 und 1985 gab es eine erste modifizierte Wiederauflage des Frigen Flüssiggastanksattelzuges (805). Anstelle der Scania 110 Zugmaschine kam nun die daraus umgebaute Nachfolgekabine des Scania 111 LB zum Einsatz. Anstelle des Flüssiggases fuhr der Sattelzug nun ganz in weißer Farbgebung der Aufbauten für Botterbloom Milch. Man muss sagen fast genau diese Bauteilkombination kommt nun nach 40 Jahren zur Wiederauflage. Fast, denn für den Scania hat WIKING nun erstmals ein anderes Fahrgestell verwendet.

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Bisher kam das aus dem Henschel HS 14/16 für den MAN F7/F8 umgebaute 2-achsige Fahrgestell ohne Rücklichtstangen zum Einsatz. Jetzt baut die Kabine auch wieder auf einem MAN 19.230 Fahrgestell auf, dieses Mal also mit Rücklichtstangen, so wie es zum Beispiel beim Modell 517 (Zünd Transporte, Maier), oder 786 (Jani) und den späten Aral-Tankzügen (801) verwendet wurde.

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Wiederverwendet wird auch die zweifarbige Farbgestaltung und der Speditionsbetrieb. Die grauweißen Aufbauten wurden jedoch mit karminroten Fahrgestellen und Felgen anstelle der damals roten Bauteile kombiniert. Der gezeigte Tress Pritschensattelzug war ebenfalls von 1984 bis 1985 im Programm bei WIKING zu finden. Das Grau der Aufbauten ist etwas vergilbt, ein häufiges Problem der Modelle der 80er- und frühen 90er-Jahre. Das neue Modell trägt deutlich mehr Firmenschriftzüge und Bedruckungen als das Altmodell. So gibt es jetzt auch Tress-Aufschriften auf den Kabinentüren. Der Tankauflieger nennt die Standorte in Deutschland und Italien.

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0881.04 – Deutz D 40 L, grün mit Rost- & Gebrauchsspuren

Einst unter der Programmnummer 383 ohne und später mit Schutzdach zu finden, ist der Deutz D 40 L als überarbeitete Neuauflage 1995 in den 800er-Nummernkreis der Klassiker einsortiert worden. Für die Neuauflage wurden vor nun auch schon 30 Jahren die Aufnahmen für das Schutzdach wieder aus der Form entfernt, die 1980 ergänzt wurden.

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Der Schlepper ist seit 1967 länger ohne als mit dem Schutzdach, welches sich jetzt mal die Gmeinder-Kaelble Planierraupe ausgeliehen hat, mit wenigen Unterbrechungen im Programm. Verloren hat der Schlepper 1995 seinen Fahrer. Behalten hat der Deutz den 1980 ergänzten Auspuff. Kleiner wurde der Zughaken, um auch die Anhänger mit feinerer Zugöse anhängen zu können. Drei Wiederauflagen in gepflegter Optik, in hellem Grün und mit klassischen, zum Deutz passenden Grüntönen gab es seit dem. Jetzt kommt ein „Schmuddelkind“ hinzu.

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Der Deutz fährt mit Gebrauchsspuren vor. Eine Rost- und Schmutzoptik, eine Art Alterspatina, die durch die Granulatmischung erreicht wird. Dem grünen wurde oxidrotes Granulat beigemischt. So entstehen melierte Modelle, wobei jedes ein Unikat in seiner Erscheinung ist. Das Prinzip der so dargestellten Rostoptik hat WIKING schon an Containern (0554.05) und auch bei Sonderauflagen von Ladegut für Lechtoys (Stapelkästen beispielhaft im Bild) angewendet.

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Die Felgen erscheinen restauriert schon im frischen Verkehrsrot. Die Scheinwerfer sind silbern, die Rückleuchten rot bemalt. Grill und Haube bekommen den modelltypischen gelben Dekorstreifen. Auch der wirkt durch den verschiedenfarbigen Untergrund nicht so perfekt wie an den Vorgängermodellen, so dass die gewünschte Optik mit Gebrauchsspuren sehr gut umgesetzt ist. Die Alterspatina wird nicht nur Dioramenbauer erfreuen, da schon viel der Arbeit zur Alterung der Modelle erledigt ist. Auch im Kreise der Vorgänger ist der Deutz eine willkommene Abwechslung in der ansonsten überwiegend grünen Farbwelt des Schlepperklassikers.

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Hinweise zu den bei der Modellvorstellung zusätzlich gezeigten Modellen und Zubehörteilen:

Der oben gezeigte MB L 406 „WIMO Sip“ ist eine Eigenkreation, kein neues Sondermodell. Der Druck „Gerichtsmedizin“ wurde entfernt (Lux Druckenferner), der Schriftzug mittels Druckabreiber (WIKING-Doktor) aufgebracht.

Die mit dem Deutz D 40 l gezeigten grün-oxidrotmellierten Stapelkästen wurden als Sondermodelle für den Händler Lechtoys aufgelegt. Diese sind solange der Vorrat reicht im → Onlineshop bestellbar.

Der Plattformanhänger hinter dem Deutz D 40 L ist das Serienmodell (→ 0384.04) ohne die Gitteraufsätze. Das Ladegut kommt aus der Zubehörpackung → 0018.28, der wiederkehrend eingesetzte Aushilfsfahrer Kaschube für die Probefahrt aus der privaten Teilekiste. 

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0046.06 – VW 411

Das Konzept Heckmotor und große Limousine passte schon zur Modellvorstellung 1968 bei VW nicht mehr in die Zeit. Die Mitbewerber hatten viel modernere Fahrzeugkonzepte für die klassische Familie im Angebot und kurz danach auf dem Markt. Auch wenn der VW Typ 4 eine selbsttragende Karosserie und moderne Fahrwerkskomponenten mit in die Wiege gelegt bekam, wirkte er zu unmodern in einer Zeit, in der man gerade im Wettstreit zum Mond flog.

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Vorne bot der große Kofferraum zwar Platz für das Gepäck, aber andere Familienlimousinen konnten mehr Komfort, mehr Raum und geringere Verbräuche bieten. Peltzer traute den Typ 4 anscheinend Erfolg zu, nahm das Modell schon 1969 in Programm auf. Auch setzte er mehrere Formänderungen an dem Fahrzeug um, um nah am Vorbild zu bleiben. Denn schon 1969 bekam der VW andere Scheinwerfer, das VW-Logo wanderte von der Haube an die Front. Das ließ Pelter Schrittweise umsetzen. Dem 411 folgte bei VW 1972 der 412, der aber nur bis 1974 gebaut wurde. Der moderne VW Passat übernahm ab 1973, bei WIKING ab 1975.

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Als „Verkaufsargument“ gab es beim WIKING 411 dann 1975 noch einen Zughaken. Die Anhängerkupplung ermöglichte z.B. den Knaus Wohnwagen (0091) oder den kleinen PKW-Anhänger (0050) zu ziehen. Nach der Jahrtausendwende wurde der Zughaken zumindest aus einem Formnest wieder zurückgebaut. Nach Ladegutmodellen ohne Zughaken für Märklin 2002, wurde der 411 in Serie zunächst 2011 bei der Polizei (0861.18), dann 2017 bei der Feuerwehr (0861.39) und schließlich 2021 und 2022 als Taxi (→ 0800.16 und PMS) eingesetzt.

Jetzt folgt nach 46 Jahren, passend zur Programmnummer, eine Wiederauflage als zivile Variante im Programm. In der moosgrünen Farbgebung kann er auch als Firmenwagen für den Chef in der Holzwirtschaft bei Der kleine WIKING Laden anheuern. Für die Detailgestaltung nutzt WIKING die in den letzten Jahren erarbeiteten Druckvorlagen. So sind die Rückleuchten rot bedruckt, silbern VW-Logo und Zierstreifen vorn, und die seitlichen Zierleisten sowie die Türgriffe bedruckt. Die Gummiauflagen auf den Stoßstangne sind durch schwarze Drucke nachgebildet. Wie einst sind die Frontscheinwerfer per Hand gesilbert.

0107.03 – Land Rover Pickup

Die ersten beiden Auflagen des Land Rover Pickup sind binnen Jahresfrist werksseitig vergriffen, da wird es Zeit, eine weitere Farbe ins Spiel zu bringen. Der neue 107er fährt cremebeige vor, die Safari lässt grüßen. Wie die erste Programmversion verzichtet man auch bei der dritten Farbvariante auf die Plane auf der Pritsche, und auf das Reserverad auf der Motorhaube.

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Wer Modellvarinate Nr. 2 hat, kann aber auch die Plane umstecken, so den Wüsten- oder Steppeneinsatz mit Ladeungsschutz darstellen. Wie schon bei der ersten Vorstellung beschrieben, folgt das Modell nicht der klassischen Modellsprache von WIKING, sondern ist maßstabsgerecht mit vielen fein geprägten Details ausgestattet. Auch an der dritten Variante sind diese analog zu den Vorgängermodellen silbern bedruckt, zeichnen die genieteten Beschlagsteile nach. Kleine Nieten und Verschraubungen sind ebenso angedeutet, wie die Haken für die Verdeckbefestigung an der Pritsche.

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Die Scheinwerfer sind silbern bedruckt, die Rückleuchten am Heck rot bemalt. Am Heck befindet sich auch das zweifarbig aufgedruckte Land Rover-Emblem. Dieses ist auch am Grill zu finden ist. Der schwarze Grill ist fein geriffelt und silbern bedruckt, das Logo erscheint so ebenfalls zweifarbig. Der Grill und die Scheinwerfer liegen zwischen den Kotflügel zurückversetzt. Damit wird der Leiterrahmen des Chassis sichtbar, auf dem die cremebeige Karosserie einteilig aufgesetzt ist.

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0111.02 – Chevrolet K5 Blazer

Auf der Spielwarenmesse 2024 stellte WIKING den Silberling des neu entwickelten Chevrolet K5 Blazer Modells vor. Das Modell mit dem normalen Straßenfahrwerk erschien dann im letzten Monat kurz nach der diesjährigen Messe. Da überraschte WIKING die Sammler mit einer zweiten Formvariante, die auch schon in der endgültigen Farbgestaltung ausgestellt war.

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Für den Blazer hat WIKING eine zweite Fahrgestellvariante für den Allradler geschaffen, die den sehr hohen Radstand. Damit wird der Blazer zum ATV – All Terrain Vehicel, kann so auch im unbefestigten Gelände über Baumstamm und Steine hinweg fahren. Kraft ist genug da, beim Vorbild werkelt ein V8-Motor unter der Haube.

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Um diese Variante zu realisieren, hat WIKING eine komplett neues Fahgestell geschaffen. Die Achshalterungen sind dabei verlängert ausgeführt, so dass die Räder mehr Bewegungefreiheit im Radkasten darstellen. Die Achsen sind wie beim normalen Blazer starr ausgeführt, was für einen freien und leichten Lauf des Modells sorgt. Die eingeklippsten Achsen stehen sichtbar frei, auf eine detailiertere Darstellung der Achsaufhängung oder Antriebsbauteile wurde verzichtet. Neu ist die Öffnung für die mitgelieferte Anhängerkupplung, die man einsetzen kann.

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In der Farbgestaltung trifft der Chevi voll den Geschmack der 70er-Jahre. Zeitgenössisch trägt der Blazer vierfarbige Streifen, die sich über Haube und Seitenflanken erstrecken. Die Karosserie ist lichtblau, das Hardtop wurde weiß bedruckt. Der Offroader trägt etwas weniger Chrom als das erste Modell. Nur die Stoßstangen glänzen, die Felgen sind an dem Geländewagen nun weiß gehalten.

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Dazu kommen dann wieder viele feine Detailbedruckungen. Gesilberter Tankdeckel und Türgriffe sowie die Typenbedruckung an drei Seiten gehören ebenso dazu, wie das Chevi-Logo am Grill. Aufgedruckte Blinker und Rückleuchten gehören zum Standard bei dem Modell.

0336.02 – Lloyd LT 500 „Lloyd Kundendienst“

Als zweite Formneuheit lieferte WIKING im März 2025 den Lloyd LT 500 Kastenwagen an den Fachhandel aus. Auch hier gab es in Nürnberg eine Überraschung, denn schon mit einer der nächsten Auslieferungen soll die Busvariante des Modells folgen. Angedacht und angekündigt war im letzten Jahr nur der Kastenwagen. Der rollt in der ersten Gestaltungsvariante in hauseigenem Dienst als Lloyd Kundendienstfahrzeug vor.

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Der von 1952 bis zum Borgward Konkurs 1961 gebaute Bremer Kastenwagen ist auf Basis von Zeichnungen und Vermessungen sehr vorbildlich umgesetzt. Viele Details sind an dem Kleintransporter formtechnisch umgesetzt. Für Transportaufgaben hat der Kastenwagen ab Werke ein Anhängerkupplung eingesetzt bekommen. Dazu wertet WIKING den Lloyd mit diversen Drucken vierseitig auf. Silbern sind die Zierlinien, Türgriffe und Grillrahmen auf der blauen Karosserie bedruckt worden. Die Frontscheiben haben schwarze Rahmen bekommen. Seitlich um am Heck trägt der LT 500 den weißen Schriftzug „LLOYD Kundendienst“. Auf den Türen wird dies mit dem dreifarbigen Lloyd-Logo ergänzt. In schwarzer Schrift ist darunter Lloyd Motoren Werke GmbH aufgedruckt.

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Für das Modell wurden neue Felgen mit aufgezogenen Reifen geschaffen. Auf Felgen wurden die Radkappen silbern bedruckt, darauf wurde in roter Farbgebung das Lloyd-Logo aufgedruckt. Die Formneuheit verfügt über eingesetzte, transparente Scheinwerfer. Die Heckleuchten und das kleine Lloyd-Logo an der Kennzeichenleuchte sind rot, die seitlichen Blinker hinter den Türen sind orange bedruckt. Erwähnenswert ist zudem das dreifarbige, sehr fein bedruckte Lloyd-Logo oberhalb des Kühlergrills.

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Der Gesamteindruck und die Proportionen sind m.E. stimmig. Und dabei ist der Lloyd LT 500 nur annähernd im Maßstab 1:87 in Anlehnung an Vorbildfahrzeuge interpretiert worden. Man hat den kleinen Bremer bei WIKING maßstäblich etwas größer umgesetzt und gestaltet. Wie schon öfter geht WIKING bei den Umsetzungen von Vorbildfahrzeugen – anders als andere Hersteller – traditionell eigene Wege. Siehe dazu auch Vorstellung der Busvariante im April 2025.

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0358.04 – John Deere 7260R mit Frontlader

Rollentausch bei den John Deere Modellen der 7R-Reihe. Für die Neuauflagen kombiniert WIKING die zwei Typen 7260R und 7280R nun in umgekehrter Form mit dem Frontlader, oder lässt ihn eben entfallen. Die Februar-Neuheit John Deere 7280R (0358.03) musste auf den Frontlader verzichten, unten links im Bild.

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Die März-Neuheit 7260R wird nun abweichend vom Vorgängermodell (0358.01) mit einem solchen ausgeliefert. Dieser ist bekannterweise voll beweglich, lässt die Darstellung verschiedender Ladevorgänge zu. Seitlich trägt der Frontlader das zweifarbige John Deere-Logo.

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Die Neuauflage des John Deere verfügt selbstverständlich über die von den Vorgängern bekannten Detailbedruckungen. Sämtliche „John Deere“ Schriftzüge und Dekorbeklebungen, zweifarbig aufgedruckte Logos und die Typenbezeichnung „7260R“ sind ebenso zu finden, wie bemalte Heckleuchten und Blinker. Gelb hebt sich der GPS-Empfänger am Dach ab.

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Wie im Februar schon erwähnt, sind die Detailunterschiede an einem solchen Standardschlepper minimal, so dass sich auch diese Form- und Bedruckungsvariante nur in Feinheiten vom Vorgängermodell 7260R ohne Frontlader unterscheidet. So ist die Einrichtung auch hier etwas dunkler ausgeführt.

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0456.02 – MAN Pritschen-Lkw „Schenker“

Mit einer bislang so noch nicht umgesetzten Bauteilkombination setzt WIKING im März einen MAN Nahverkehrslastwagen um, der sich an Vorbildern im Luftfrachtbereich orientiert. Der so geschaffene, resedagrüne MAN mit staubgrauer Plane ist bei Schenker Luftfracht in Nürnberg eingesetzt, wie die seitliche schwarze Pritschenbedruckung „Schenker Jet Cargo Nürnberg“ auf der gelben Kontrastfläche verrät.

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Die Kabine bekommt Schenker-Schriftzüge und Logos dreiseitig in gelb und schwarz aufgedruckt. Der rote Grill hebt sich deutlich ab, ist silbern gerahmt und die Schriftzüge MAN DIESEL und Logos sind gleichfarbig bedruckt. Gesilberte Scheinwerfer, orange Blinker und rot bedruckte Rückleuchten runden das Bedruckungspaket ab. Nun fragt sich der WIKING-Sammler, ein MAN unter einer Programmnummer, wo bislang nur Mercedes-Benz NG Lastwagen zu finden waren? 

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Man macht das in Lüdenscheid anscheinend am Fahrgestell fest, denn das stammt vom MB 2235 (0456). Darauf wird die MAN F7 Nahverkehrskabine von 1979 mit der 2018 dafür entwickelten Kabinenbasis mit Stoßstange aufgesetzt. Neu ist auch die Kombination mit der niedrigen Pritsche, die vom MB Atego 2528 Pritschen-Lkw (0562.01) inkl. Plane stammt. Damit diese auf dem Fahrgestell aufgesetzt werden kann, bedarf es allerdings einer Grundplatte.

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Denn das Fahrgestell der 80er-Jahre passt nicht mit der Pritsche aus dem Jahr 1999 zusammen. Hier muss dann doch noch mal ein MAN aus den 70ern helfen. Die Basisplatte vom Pritschen- und Kofferaufbau für die MAN 22.320 Modelle (470, 471 und 472) wird auf das MB-Fahrgestell aufgesetzt, darauf die Pritsche aufgeklebt.

So entsteht mit Bauteilen von fünf Modellen aus vier Jahrzehnten ein gelungenes neues Modell. Der Händler Der kleine WIKING-Laden kündigt für Oktober 2025 ein moosgrünes „Schwestermodell“ als MAN 22.321 FNL an, welches diese Bauteilkombination ebenfalls nutzt. Das moosgrüne Modell ergänzt den Fuhrpark der gleichfarbigen Fahrzeuge aus der Holzwirtschaft.

0509.03 – Magirus 235 D Schwerlastzugmaschine „Toense“

Der Magirus-Deutz 235 D kann nicht nur DB- oder Rosenkranz- Sammler glücklich machen. Er kann auch Freunde der Baustellenfahrzeuge erfreuen. Das neueste Modell möchte für den Kranverleiher Toense begeistern. Mit kleinen Schritten baut WIKING diese Themenlinie aus. Krupp Raupenkran, Ford Badewanne und Sperrschranken gingen dem Magirus voran.

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Ein richtiger Plan für den wachsenden Fuhrpark lässt sich noch nicht ablesen. Aber da scheint noch mehr zu kommen, denn so eine Schwerlastzugmaschine will nicht gerne alleine bleiben. Und wo so ein Kran muss zum Einsatzort. So bedarf es auch einen Maschinenpark für Ladung und Transport. Im Internet findet man auch Fotos von anderen Toense Fahrzeugen, Faun Schwerlstzugmaschine, großer Tieflader, kleiner Mobilkran. In Anlehnung ist vieles denkbar.

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WIKING wird uns überraschen, was sich noch so alles in den zinkgelben Fuhrpark einreihen lässt. Der zwischen 1964 und 1967 gebaute Magirus-Deutz, sowie die anderen Fahrzeuge, lassen sinnvollerweise zunächst eine weitere zeitliche Ausrichtung rund um die Mitte der 1960er-Jahre erwarten. Der zinkgelbe Schwerlastwagen verfügt über eine annehmbare Ballastpritsche mit schwarzen Toense-Schriftzügen.

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Farblich in schwarzer Farbgebung abgesetzt sind die Bauteile Inneneinrichtung, Felgen und die Kotflügel. Dazu kommen schwarze Bedruckungen an den Seitenflanken der vorderen Kotflügel. Auf der Kabine sind dreiseitig ebenfalls schwarze Toense-Schriftzüge aufgedruckt. Silbern ist der schwarz eingesetzte Grill bedruckt. Die Leuchten werden farblich bemalt bzw. bedruckt. Silberne Scheinwerfer, orange Blinker an der Kabine und rote Rückleuchten. So frisch leuchtend wartet der Magirus-Deutz 235 D nun in der Vitrine geduldig auf seine erste Arbeitsaufgabe.

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0656.09 – Bauwagen

Ganze Arbeit haben die Graffiti-Sprühenden am Bauwagen geleistet. Der kleine Bauwagen, der 1990 als Neuheit bei WIKING erschien, hat eine bei WIKING so auf Fahrzeugen, es gab nur Berliner Mauerteile, noch nicht da gewesene Art der Gestaltung bekommen. Bislang überwiegend einfarbig, mal mit Firmenschriftzug, mal mit Warnbaken. So kennt man den Bauwagen. Jetzt kommt er farbenfroh und bunt daher, eine richtig schöne Idee.

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Denn dabei ist er auch noch mit ansehnlichen Bildern bedruckt, es sind nicht einfach nur sinnfreie „Tags“ darauf platziert, wie es an den meisten Hauswänden, Masten oder Lärmschutzwänden passiert. Für die Kunst des Sprayen benötigt man Zeit. Die hatten unsere WIKING-Künstler anscheinend. Denn der eigentlich weiße Bauwagen ist vierseitig mit einem Gesamtkunstwerk versehen. Ufo, VW Käfer, Straßenbahn, Trolle oder mystische Figuren.Es gibt einiges zu entdecken, wenn man sich die Bilder näher ansieht.

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Das staubgraue Dach, die eisengrauen Anbauteile und die Inneneinrichtung blieben verschont, wie ein Blick ins Innere verrät. Auch die silbernen Felgen sind noch unbemalt. Je nach Einsatzort kann der neue Besitzer nun entscheiden, ob diese Bemalung nun ungewollt oder gewollt ist. Im Baustellenumfeld wird der Bauwagen als Opferoberfläche wahrgenommen. Kommt er im Diorama am Kinderspielplatz oder Kindergarten zum Einsatz, wird der Aufbau des Bauwagens zur Leinwand für eine farbenfrohe Abwechslung im Großstadtgrau.

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Und auch hinter dem schwarzen Schlüter macht er z.B. als rollendes Spielzimmer eine gute Figur in der Vitrine. Wie immer kommt es auf den Betrachtungswinkel an. Das Graffiti-Spiel könnte man noch an ein paar Bauteilen und Fahrzeugen weiter betreiben. Wie ein befreundeter Sammler mir schrieb, hofft er noch auf eine Wellblechgarage mit einer vergleichbaren Graffiti-Gestaltung. Auch eine schöne Idee. Mal sehen, wie gut die Bauwagen-Idee ankommt, und die Künstler noch mal gerufen werden.

0682.09 – MB NG Betonmischer „Göhl Beton“

Die neue LKW-Generation der Mercedes-Benz AG hielt bei WIKING in den 1970er-Jahren nach und nach Einzug ins Programm. Durch den Bauteilbaukasten konnte Peltzer die Kabine schnell mit diversen Fahrgestellen und Aufbauten kombinieren. 1977 übernahm auch der MB 2224 in den Readymix-Farben den Transportbetonaufbau, den bislang nur der Magirus 260-25 trug (0680). Bis 1989 war der heutige Klassiker allerdings nur in drei Farben im Programm, Rotorange, Grün/Silbergrau und Graubeige. Die Farbaufritte anderer Baufahrzeuge blieben dem Betonmischer verwehrt.

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Nach 36 Jahren ändert sich das, der MB NG als Betonmischer ist zurück. Neue Farbe, viele Detaildrucke und im Dienste der Göhl Beton. Die Firma Göhl hat ihren Sitz in Oberfranken im Landkreis Lichtenfels. In der Nachbarschaft hat Hartmut W. Höhn sein Ladenlokal ModellAutoStübla in Kulmbach und seinen Versandshop ModellCarService. Von ihm stammt die Idee zu der Modellumsetzung. Denn der MB NG ist schon ein besonderes Exemplar. Der restaurierte Betonmischer ist bei Göhl Beton nämlich noch im aktiven Baustelleneinsatz, und so in der Region als Oldtimer in den Sommermonaten tatkräftig unterwegs. So schaffte es das Vorbild im April 2023 in die Zeitschrift Historischer Kraftverkehr.

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Ein Modelldenkmal setzt WIKING dem Betonmischer nun auf Initiative von Höhn. Der vertreibt das Modell im Ladenlokal und im → Webshop mit einem zusätzlichen Aufkleber auf der Verpackungsrückseite. Dort ist das Vorbildfahrzeug der Firma Göhl Hoch- und Tiefbau abgebildet, an dem das WIKING-Modell angenähert umgesetzt wurde.

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Auf den Türen sind die Firmendaten aufgedruckt. Inklusive einer Internetadresse, denn das Modell zeichnet den restaurierten Oldtimer nach. Vorne trägt der MB NG den dreifarbigen Firmenschriftzug der Göhl Beton auf der türkisblauen Karosserie. In dieser Form ist der Oldtimer Hingucker und Werbträger gleichermaßen. Als Modell und im Vorbild.

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Am Grill ist der silberne Stern aufgedruckt. Dazu wurden die Türgriffe und Fenstergummis durch schwarze Drucke nachgebildet. Der türkisblaue Aufbau wurde auf einem oxidroten Fahrgestell aufgesetzt, auf den eingesetzten Auspuff wurde leider verzichtet. Die Trommel hat vorbildgetreu eine silberne Banderole aufgedruckt bekommen. Silberne Scheinwerfer und rot bedruckte Rückleuchten runden den Modellauftritt des aktiven Oldtimers ab.

0730.05 – Setra S8 Reisebus

In frischen Farben geht es für den Reisebusklassiker auf zu neuen Zielen. WIKING hat mit der Glasdachbedruckung schon bei den Vorgängermodellen gezeigt, welcher Reiz in der Modellminiatur von 1954 steckt. Waren immer schon die Dachflächen farbig angelegt, so kamen 2016 die Fensterstege hinzu. Gleichzeitig wurde die Form für die einteiligen Räder mit Radkappe wieder spritzfähig gemacht.

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So weiß der Setra den Sammlern zu gefallen. Mit vielen Detaildrucken, gesilberten Radkappen und zeitgenössischen Farben. Bei der aktuellen Wiederauflage gibt es keinen Dachgepäckträger, anders als bei den zwei Vorgängermodellen in der Serie. Das Karosserieunterteil ist beige und hat azurblaue Dekorflächen aufgedruckt bekommen. Auch das Dach ist azurblau bedruckt. Die Inneneinrichtung hebt sich durch die vielen Glasflächen rubinrot ab.

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Einen Fahrer gibt es auch bei dieser Variante nicht. Nachträgliches Einsetzten eines Fahrers oder auch von Fahrgästen ist beim Setra, anders als beim jüngst erschienenen Büssing Trambus, nicht möglich. Denn das Dach ist wieder aufgeklebt. Außen gibt es reichlich silbernen Zierrat. Zierleisten an Grillflächen, Seitenleisten und die Stoßstange sind bedruckt. Auch am Heck ist der Motorlüfter bedruckt. Die Scheinwerfer sind gesilbert, die Rückleuchten sind rot bemalt.

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0875.03 – Schlüter Super 1250 VL

Beim ersten Blick auf das Foto mag man an eine Aufnahme in schwarz-weiß denken. Doch dem ist nicht so, der Schlüter kommt in dieser Farbgebung ins Programm. Die Farbaufnahme ist nur an den roten Rückleuchten erkennbar. Rot ist ansonsten die vorherrschende Farbe für Schlüter Traktoren. Seltener ist er in anderen Farben wie Resedagrün, Gelb oder eben Schwarz anzutreffen. So hat WIKING auch schon einige Lackierungen am Modell umgesetzt. In der neuen schwarzen Lackierung wirkt er aber noch etwas massiger und kräftiger als zuvor.

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Der schwarze Riese aus Freising ist im Vergleich mit heutigen Traktoren gar nicht mehr so groß, wie einst zur Markteinführung. Bei der März-Auslieferung stehen John Deere und Schlüter plötzlich nebeneiander, und man denkt, bei einem stimmt der Maßstab nicht. Doch die Abmessungen bei landwirtschaftlichen Fahrzeugen haben sich enorm verändert. War der Schlüter einst mit 125 PS und seinem verlängerten Radstand damals ein Brocken, kann er diese Größe heute nur noch auf Schlepper-Treffen im Kreise anderer Oldtimer ausspielen.

WIKING Neuheiten März 2025 - WIKING new items March 2025

Das Modell ist mit papyrusweißen Bauteilen als Kontrast zu der schwarzen Karosserie ausgestattet. Die Felgen, das Fahrgestell mit Antriebseinheit sowie die Anhängevorrichtung sind papyrusweiß abegesetzt. Farbtupfer gibt es in Form der silbernen Scheinwerfer, und der oben erwähnten roten Rückleuchten.

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WIKING Neuheiten Februar 2024 – PKW

0314.06 – VW T2a Doka “Bosch”

Auf der Spielwarenmesse 2017 stellte WIKING den VW T2a als Pritschenwagen mit Doppelkabine erstmals als Silberling vor. Das frühe Handmuster trug noch die Plane vom Vorgängertyp VW T1. Als das Modell des T2 Doka dann 2018 fertig entwickelt war, passte diese Plane aber nicht mehr auf die Pritsche. Leicht andere Proportionen der beiden Transporter machten die Neuentwicklung einer passenden Plane erforderlich. 2023 wurde diese dann auf der Messe angekündigt, und nun ausgeliefert.

Mit den Februar-Neuheiten 2024 kommt die neue Plane nun in den Handel, und macht den VW T2 Transporter nach 6 Jahren endlich komplett. Premiere feiert die Plane nicht auf einem neutralen Fahrzeug, sondern mit Werbung für Bosch. 2011, im Jahr der Premiere der Plane für die VW T1 Doppelkabine, wurde ein ähnlicher Modellauftritt gewählt.

So wiederholt sich Geschichte bei WIKING, und zeichnet die Bosch-Fahrzeughistorie mit den beiden Transportergenerationen nach. Beide Modelle tragen den Markenschriftzug und das Bild einer Zündkerze auf der Plane. Ein stilisiertes Starterakku-Bild findet sich auf beiden Hecktüren.

Anders als der T1, dessen Vorbildfahrzeug als Oldtimer für Bosch Automotive Tradition unterwegs ist, kommt der VW T2 nun als zeitgenössisches Service- oder Lieferfahrzeug vorgefahren. Das Bosch-Logo und der Schriftzug Robert Bosch GmbH finden sich auf den Vordertüren.

Der Bulli ist, bis auf die Plane, unverändert. Eingesetzte rote Stoßstangen, klare Scheinwerfer und rote Rückleuchten, bemalte Blinker. Silbern bedruckt wurden VW-Logo an der Front un die Türgriffe. Das Modell ist zweifarbig rot und gelb angelegt. Das Dach des roten Kabinenoberteils ist gelb bedruckt.

Die neue Plane weist einen leichten Faltenwurf auf. Hinten ist die Plane, wie beim VW T1 offen. Die Stecknasen sind etwas kleiner und unauffälliger gestaltet als beim VW T1. Die Plane ist etwas höher ausgefallen und bietet dem Modellfahrer etwas mehr wettergeschützten Stauraum.

Mit der neuen Plane zieht neue Vielfalt beim Pritschenwagen mit Doppelkabine ein. Das Magazin 2024 zeigt ein Vorbildfoto eines VW T2 der Feuerwehr mit Plane. Ein Vorgeschmack auf das, was möglich ist. Mit Blick auf den T1 lassen sich Polizei, DRK, Lufthansa und VW Kundendienst nennen. Hier wird es ggf. wie beim Thema Bosch noch die eine oder andere Parallelität geben. Die Auswahl an Vorbildfahrzeugen ist groß, und das Premierenmodell macht Lust auf mehr beplante Pritschenwagen.

0314.06 – VW T2a Doka “Bosch” UVP 20,99 Euro

0803.03 – Jaguar E-Type 4.2 Coupé

WIKING hat die Form des Jaguar E-Type Coupé aus der Formengarage geholt, und für einen neuen Modellauftritt fit gemacht. Ein Dauerläufer im WIKING Programm und ein Klassiker der Automobilgeschichte. Vor genau 60 Jahren nahm WIKING das Modell unter der Artikelnummer 2n ins Programm auf. Ein guter Grund für eine Neuauflage.

Das Vorbild des englischen Sportwagens wurde 1961 in Genf vorgestellt. Seit dem fasziniert der Jaguar Generationen von autobegeisterten Menschen. Und WIKING-Sammler. Denn schon drei Jahre später war das WIKING-Modell fertig. Seit 1964 ist der E-Type in diversen Farben und Modellgestaltungen erschienen, fast 40 Jahre lang immer im Programm zu finden. Und seit 1975 bis 1994 als Ladegut auf diversen Autotransportwagen von Märklin.

Erst erschien er unter der Nummer 2n, die auch heute noch am Boden eingeprägt ist, dann unter der Nummer 22 und 022. Seit 1995 als Klassiker unter der Katalognummer 803 bzw. 0803. Ab 2002 folgte eine längere Pause. Nach der Lieferunterbrechung kam der Jaguar 2015 unter der Bestellnummer → 0803.02 zurück ins Programm, wo er in dieser Aufmachung mit Weißwandreifen noch heute zu finden ist.

Dieses Modell stellt die Neuauflage nun aber komplett in den Schatten. Bis auf den gleichen Heckaufdruck ist der purpurrote Jaguar viel aufwändiger gestaltet. Das schönste E-Type Coupé von WIKING, das es je gab. Denn die bisherigen Neuauflagen als Auftragsmodell (PMS 2015, Saure 2022) kamen auch gewollt schmucklos daher.

Auch rote Jaguar E-Type gabe es schon viele. In Serie, als abgespecktes Ladegut. Da ist die Neuauflage ganz anders, rollt im edleren Purpurrot mit einigen silbernen Bedruckungen vor. Vorbildgerecht wurden alle Scheibenrahmen erstmals silbern betont. Der Chromglanz steht dem Modell sehr gut, und wertet den Modellklassiker enorm auf.

Feine Speicheräder, bemalte Scheinwerfer durfte das Modell schon mal tragen. Bemalte Blinker und Rückleuchten sind ein neues Detail. Wie oben schon genannt, ist der Heckdruck keine Neuigkeit, macht aber auf dem dunkelroten Heckdeckel einiges her. E Type Jaguar, mit 4,2 Liter Motor kann der folgende Fahrer dort lesen und die Motorleistung ableiten. Danach wird er vermutlich bei Vorbild nur die beiden Endrohre entschwinden sehen.

Das neue WIKING-Modell fährt uns nicht weg, die will in die Sammlung. Für den Jaguar-Fan ebenso ein Muss wie für den reinen WIKING-Sammler. Eine gelungene Neuauflage zum Programmjubiläum, mit 60 Jahren so edel wie noch nie. Willkommen zurück!

 

0803.03 – Jaguar E-Type, purpurrot – UVP 12,99 Euro

Fendt > Sondermodell 1050 Vario Update


WIKING hat den Fendt 1050 Vario, so im letzten Januar zur → Spielwarenmesse angekündigt, dem Facelift wie beim Vorbild unterzogen, und den Großschlepper damit dem aktuellen Stand angepasst. Fendt hat davon ein Sondermodell mit einer Auflage von 1.000 Stück mit von der Serie abweichender Umverpackung geordert.

Fendt 1050 Vario Update

Nach dem Modell in 1:87 im letzten Jahr ist nun auch der große 1050 Vario im Maßstab 1:32 fertig. Der fendtgrüne 1050 wurde vorbildgerecht an einigen Bauteilen im Detail modifiziert. Abgasanlage, Innenraum, Haubengestaltung sowie Beschriftung wurden angepasst. Der Innenraum wurde durch die geänderte Inneneinrichtung FendtOne aufgewertet, die beim Vorbild für den Fahrer ergonomischer gestaltet wurde. Das Modell ist unter der Artikelnummer X991022006000 ab sofort lieferbar. Es ist in einem Werbekarton verpackt und kostet im → Webshop 109,90 Euro. Das leicht abweichende Serienmodell folgt im Februar 2023.

Bilderquelle: © WIKING / Fendt

Claas > Sondermodelle zur SIMA


Dem Serienmodell als Radversion folgt nun das Werbemodell mit Terra-Trac-Fahrwerk. Wie beim 1:32-Modell ist diese Antriebsversion Claas für das Sondermodell vorbehalten. Erstmals bietet Claas das Modell aktuell auf der französischen SIMA Landwirtschaftsmesse in Paris an, wo es auch ein 1:32-Sondermodell gibt. Restbestände der Auflagen sind dann ab 09.11.2022 im → Shop erhältlich.

1:87 – Claas TRION 750 TT mit CONVIO 1080

Der neue Mähdrescher kommt mit dem beweglichen TerraTrac- Fahrwerk, so wie er zur Spielwarenmesse bereits vogestellt wurde. Als Schneidewerk ist dem Modell der Getreidevorsatz CONVIO 1080 Flex beigelegt. Das Modell mit der Artikelnummer 0002576250 wird wie auf der Messe für 42,90 Euro angeboten. Der Mähdrescher ist auf 1.000 Stück limitiert und wird in einer Sonderverpackung verkauft. 

Das Sondermodell folgt damit der im Oktober als Serienmodell ausgelieferten Radversion, dem TRION 730.

1:32 – Claas AXION 960 St.V North America Edition

Für die Sammler der großen WIKING-Modelle hat Claas zur Messe einen Axion in besonderer Aufmachung im Angebot. Die North-America-Edition wartet mit neuen Bauteilen und geänderten Bedruckungen auf. Zusätzliche Warnschilder am Heck und neben der Kabine, eine gänderte Tempobegrenzungsplakette mit 30 m/ph und ohne die sonst üblichen Zulassungskennzeichen ist der Axion 960 unterwegs. Das auf 1.000 Stück limitierte Modell mit der Artikelnummer 0002573020 wird für 87,90 Euro angeboten.

Bilderquelle: © Claas

Claas > TRION 750 als First Edition


Der zur Spielwarenmesse angekündigte Claas TRION Mähdrescher von WIKING ist im Maßstab 1:32 fertig. Das erste Sondermodell, die First Edition, ist ausgeliefert. Bei einigen Händlern wird die Formneuheit bereits angeboten, bei Claas ist es aktuell noch nicht im → Shop erhältlich. Es ist auf 1.000 Stück limitiert und ist in einer Sonderverpackung mit Modellabbildung ab sofort erhältlich. 

Claas TRION 750 TT mit CONVIO 1080 FLEX „First Edition“

Der neue Mähdrescher kommt zunächst mit TerraTrac- Fahrwerk, die Radversion folgt später in der Serie und als weiteres Sondermodell. Als Schneidewerk ist dem Modell der Getreidevorsatz CONVIO 1080 Flex beigelegt. Viele der Bauteile sind wie an anderen Mähdreschermodellen von WIKING voll beweglich und zum Öffnen ausgeführt. Bedruckungen und Lackierungen entsprechen dem Vorbildfahrzeug. Für den Straßentransport liegt der Verpackung der passende Transportwagen für das abnehmbare Schneidewerk bei. Das Modell mit der Artikelnummer 0002566200 wird vermutlich demnächst im Claas-Fanshop angeboten. Aktuell wird es u.a. schon über → ebay* angeboten.

Bilderquelle: © WIKING

WIKING > Neuheiten Dezember 2021


Mit der letzten Neuheitenauslieferung des Jahres kommen im Dezember noch zahlreiche Formneuheiten in drei Maßstäben zur Auslieferung. Wie im Frühjahr angekündigt sind die ersten Varianten vom Clark Stapler und vom Normag Faktor I Schlepper dabei. Und mit dem Henschel HS 140 kommen somit fast alle angekündigten Neuheiten im Maßstab H0 in diesem Jahr zur ersten Auslieferung.

Nur die angekündigte Faun Schwerlastzugmachine und der Pflug für die klassischen Schlepper werden 2022 erstmals erscheinen, der Formbau ist noch nicht abgeschlossen. Eine weitere Formneuheit ist das umfangreich überarbeitete Rosenbauer AT Löschfahrzeug auf aktuellem MAN TGM Fahrgestell. Als Werbemodell bereits ausgeliefert und im Bereich Hebebühne hier schon vorgestellt, kommt nun die Serienvariante ohne R-Wing-Design als ortsneutrales Löschfahrzeug.

Im Maßstab 1:43 halten ebenfalls die beiden neuen Rosenbauer Feuerwehrfahrzeuge MAN AT und MB Atego Drehleiter bereits Einzug ins Serienprogramm, die Werbemodelle erschienen erst kürzlich. Und auch bei den landwirtschaftlichen Modellen gibt es Formneuheiten bzw. umfassende Facelifts. Ein Nachzügler ist der Case IH 1455 XL, der bereits 2020 in Nürnberg angekündigt wurde.

Die Neuheiten werden etwa ca. Mitte Dezember kurz vor Weihnachten bei den Fachhändlern eintreffen. Die Neuheitenblätter finden Sie wie gewohnt zweisprachig unter der Anzeige. Eine Modellauswahl stellt der Ticker wieder im Bereich → Hebebühne vor.

Neuheitenblatt zum Download                              Download English version (new items) 

      

Neuheiten 1:160

0922.10 – Zwei Wohnwagengespanne

Farbwechsel bei den Zugfahrzeugen, Opel Coupé und Chevrolet Malibu abwechselnd graubeige und rot.

               

Neuheiten 1:87

0036.97 – Audi 50, purpurrot
0206.04 – Alfa Romeo Spider geschlossen, hellblau


0229.03 – Opel Kadett C Coupé GT/E, schwarz 
0268.02 – VW T4 Karmann Wohnmobil, weiß „Cheetah“


0334.06 – DKW Schnelllaster Kastenwagen, himmelblau
0392.06 – Magirus-Deutz Eckhauber Gerüstbauhängerzug, korallenrot


0398.01 – Normag Faktor I, resedagrün
0429.04 – MB LP 333 Flachpritsche / Aufsetztanks Flugfeldtankfahrzeug, esso-rot „ESSO“

0475.02 – Hanomag Henschel Alupritschenlastzug, grau „Friderici“ (CH)
0490.02 – MB Pullman Schwerlastzug mit altem Tieflader, rot „Ruhr Intrans / Clark“


0514.06 – Henschel HS 140 Pritschensattelzug , rot „Union Transport Betriebe“
0521.03 – Chevrolet US Koffersattelzug, grasgrün/zinkgelb „John Deere Parts“

0612.99 – MAN TGM (Euro6) Rosenbauer AT, „Feuerwehr 112“ (Modell 2020) 
0789.07 – VW T1 Doka mit Fuchsfelgen, olivgrau /perlweiß


0864.44 – MB 240 D (W 123), weiß/minzgrün „Polizei“
1171.01 – Clark Gabelstapler, blassgrün

Neuheiten 1:43

Die Werbemodelle erschienen erst im Oktober und November im Fanshop bei Rosenbauer. Mit den Dezember-Neuheiten rollen die ersten Serienmodelle der formneuen 1:43er vor. Die Aufbauten sind ortsneutral gestaltet, tragen abweichend vom Werbemodell nicht das R-Wing-Design von Rosenbauer.

0431.96 – MAN TGM Rosenbauer AT FW (Modell 2020)

0431.03 – MB Atego DL L32A-XS 3.0 FW

            

Neuheiten 1:32

Mit einem umfassenden Facelift geht der Claas ARION 630 in das kommende Modelljahr. Der John Deere 8R ist eine komplette Formneuheit, während der Youngtimer Case als Formvariante zum IH 1455 erscheint. Der Case 1455 wurde zur Spielwarenmesse 2020 angekündigt und nun zeitversetzt zum IH 1455 ausgeliefert.

0778.58 – Claas Arion 630 (Facelift Modell 2021)
0778.59 – John Deere 8R 410
0778.61 – Case IH 1455 XL

       

Bilderquelle: © WIKING

WIKING > Neuheiten 2021 – Teil 5/5


Erstmals kann WIKING seine Neuheiten nicht zum Jahresanfang in Nürnberg vorstellen. Die Spielwarenmesse wurde auf den Sommer verschoben, WIKING präsentiert seine Formneuheiten und Programmergänzungen daher per Newsletter, digital im Internet und analog über die Fachzeitschriften.

Heute wurden im fünften und vorerst letzten Teil weitere Modelle veröffentlicht, die zusammen mit ein paar weiteren Hintergrundinformationen in diesem Teil der Neuheitenvorstellung gezeigt werden. Nach den klassischen LKW kommt nun ein aktuelles Modell in die Vorstellung, der neue MAN TGM – zusammen mit dem neuen Rosenbauer-Aufbau für den MAN – und die baugleiche Kabine des Nahverkehrslastwagen MAN TGL.

Es ist seitens WIKING nicht ausgeschlossen, dass eventuell zur verschobenen Spielwarenmesse im Sommer weitere Modellneuheiten präsentiert werden können. Das betrifft vor allem den Bereich 1:32, wo einige Modelle in Vorbereitung sind, aber noch einige Abstimmungen und Entwicklungen zu machen sind. Aber auch im Maßstab 1:87 konnten angesetzte Vermessungstermine an Vorbildfahrzeugen, Recherchen und Konstruktionsabstimmungen nicht wie geplant und nicht im übichen Zeitrahmen stattfinden. Das führt zu Verzögerungen bei den Entwicklungen, im Formbau und den Präsentationen, so dass ein paar der Neuheiten nach 2022 verschoben werden mussten. Die Krise wird also noch bis Ende 2022 nachwirken.

Maßstab 1:87

Bei den PKW Modellen in 1:87 wird es in diesem Jahr noch das bereits angekündigte Mercedes-Benz Ponton Cabriolet als Neuheit geben. Des Weiteren steht noch das Baufahrzeugfahrgestell mit Volvo N10 Kabine aus.

Dazu sind bis Jahresende einige Modellabwandlungen und Bedruckungsvarianten geplant, so dass laut WIKING pro Auslieferung immer rund 20 neue Modelle in den Fachhandel kommen. Wenn keine erneuten Einschränkungen den Entwicklungs- und Produktionsprozeß behindern, ist geplant, von jeder angekündigten Formneuheit mindestens die erste Ausführung bis zum Jahresende auszuliefern. Darunter auch die neue MAN TGM Kabine in Verbindung mit dem neuen Rosenbauer-Feuerwehraufbau, siehe unten.

Maßstab 1:160

Im Bereich der N-Spur gibt es nach dem letztjährig neuen Hanomag Radlader in diesem Jahr keine Formneuheiten. Es ist aber wie üblich mit Abwandlungen und Bedruckungsvarianten aus dem Sortiment zu rechnen.

Maßstab 1:32

Es sind Modellneuheiten in Vorbereitung, die aber noch der Geheimhaltung unterliegen. Die Präsentation erfolgt wie gewohnt mit denen der Vorbildfahrzeuge oder auf Messen, falls diese wie gewohnt in diesem Jahr stattfinden. Es stehen auch noch Modelle aus 2020 aus, die auf Grund der schwierigen Rahmenbedingungen bei Produktion und Export im letzten Jahr erst im Laufe des Jahres 2021 ausgeliefert werden können.

Maßstab 1:43 – Rosenbauer AT auf MAN-TGM

MAN TGM und die Rosenbauer-Aufbauten werden an die aktuelle Bauform angepasst und das Design überarbeitet. Die neue AT-Generation von Rosenbauer wird bei WIKING wie bisher auf MAN TGM-Fahrgestell umgesetzt. Im Maßstab 1:43 wird das Modell weiterentwickelt, Bauteile ergänzt und Details verfeinert. So bleibt die Miniatur nah am Vorbild und zeichnet die Baureihengeschichte im Modell zeitnah nach.

 

 

 

Maßstab 1:87 – Rosenbauer AT auf MAN-TGM

Wie im großen Maßstab finden die Bauteiländerungen, Ergänzungen und Anpassungen auch im kleineren maßstab 1:87 ihre Umsetzung. WIKING hat damit auch im H0-Maßstab die aktuelle Bauform des Feuerwehrfahrzeuges im Serienprogramm, und bildet auch hier die Baureihengeschichte chronologisch weiter nach. Varianten sind durch die Dach- oder Aufbaumontage des Löschmonitors ebenso möglich, wie mit oder ohne Schlauchhaspeln am Heck, wie es beim Silberling bereits angedeutet ist.

Maßstab 1:87 – Neue Generation des MAN TGM

Nicht nur als Feuerwehrfahrzeug kann die neue Kabine des MAN TGM Verwendung finden. [Update] Entgegen der Ankündigung im WIKING-Newsletter, wird die überarbeitete Kabine zunächst doch noch keinen Einsatz als MAN TGL (Nahverkehrslastwagen) bei WIKING im Maßstab 1:87 bekommen. Wenn es hier Neuigkeiten gibt, wird der Ticker informieren.

Bilderquelle: © WIKING

WIKING Neuheiten Juni 2019 _ PKW

0227.07 – MB E-Klasse S213 AMG

Das Modell ist schon in der Verpackung eine Erscheinung. Dieser entnommen entfaltet die sportliche Kombi-Limousine Ihre ganze Ausstrahlung. Komplett schwarz. Hochglänzend durch den Klarlack und die von den bisherigen T-Modellen bekannten aufgeprägten chromglänzenden Heißfolien. Letztere treten durch das dominierende Schwarz besonders gut in Erscheinung. Ein echter Hingucker.

Damit der S213 zum AMG wird, hat WIKING einige charakteristische Bauteile geändert. Der Lufteinlass unterhalb des Kühlergrills ist ein neues Formteil, welches das Standardbauteil der Ausstattungslinien Avantgarde und Exklusive ersetzt.

Dafür wurde die Bodengruppe als neues Bauteil benötigt. Der sportliche Kühlergrill ohne Stern hat eine verchromte Spange weniger.

Der Frontvergleich macht die Detailunterschiede deutlich. Er zeigt wie modular WIKING die Form mittels Schiebern angelegt hat, und mit wechselnden Bauteilen die verschiedenen Ausstattungslinien nachbilden kann.

Nicht im Foto ist dabei die Dachvariante mit Glasdach, die bei allen drei Grillvarianten ebenso möglich ist. Der nun fertige Baukasten gibt WIKING die Möglichkeit zahlreiche Varianten entsprechend der Vorbildvielfältigkeit umsetzen zu können.

 

 

 

Das I-Tüpfelchen bei der Gestaltung der neuen AMG-Variante sind die neuen – in diesem Fall schwarzen – Felgen mit aufgezogenen Gummipneus. Was das Handmuster auf der Spielwarenmesse nur erahnen ließ, ist ein Hingucker. Die fein detaillierten und durchbrochenen Felgen sind außen auf einen minimalen Felgenkern für die Stahlachse reduziert.       

 

Durch die von außen sichtbare Bremsscheibennachbindung bekommt das filigrane Bauteil Stabilität. Auf diese feine Felge ist ein sehr dünner Gummireifen aufgezogen, der die Niederquerschnittreifen vorbildgerecht nachbildet.

Die anderen Details stehen dem in nichts nach, sind aber auch von der Serienverwandtschaft bekannt. So sind die lackierten Spiegel auch wieder mit Folie beprägt. Schwarz und silbern gefasste Fenster, auf- und bedruckte Leuchten und Innenspiegel.

Am Heck sind die nun doppelten Auspuffrohre rechts und links in dieser Form hervorgehoben. Oberhab der silbernen Zierlinie, die die Rückleuchten oberhalb der Kennzeichennische verbindet, weist der AMG-Schriftzug auf die kraftvolle T-Modell-Variante hin.

Aber auch der Blick in das Innere lohnt. Die Einrichtung ist zweifarbig angelegt. Die espressobraunen Sitze sind in eine blassbraune Inneneinrichtung eingesetzt, was in Summe eine Lederausstattung nachbildet.

Auch, wenn da nichts unter der Haube ist, und das Modell nur per Finger bewegt werden kann, erweckt es doch den Eindruck viel stärker zu sein als seine Modellbrüder. Der kraftprotzende Vorbildauftritt wird genauso im Modell wirksam wiedergegeben. Und damit erkämpft sich das Modell sicher auch in vielen Vitrinen einen Standplatz ganz vorne nah am Betrachter. Denn es will gesehen werden – und kann sich sehr gut sehen lassen.    


 


 

0810.10 – VW Käfer 1200 „Deutsche Bundespost“

Als das Briefgeschäft noch dominierte, war der Käfer als Standardfahrzeug der Deutschen Post im ländlichen Raum im Einsatz. Aber neben Motorrädern auch für die Überbringung von Telegrammen im Stadt- und Landeinsatz.

Mitte der 1970er-Jahre wurde der Käfer nach und nach durch den VW Golf I ersetzt. Doch war er noch einige Zeit im Dienst anzutreffen. So erinnere ich mich, dass der Landbriefträger Anfang der 1980er-Jahre mit einem VW Käfer bei uns zu Hause die Post brachte. Das war allerdings schon da die Ausnahme, nur wenn der VW Golf I in der Werkstatt zur Inspektion war. Der Käfer und später ältere VW T2 Kastenwagen dienten dem örtlichen Postamt wohl als Springer- und Reservefahrzeuge. Da war es klar, dass der Post-Käfer von WIKING bei mir als sechs bis achtjähriger auf der Modelleisenbahn stand.

Der Post-Käfer gehörte schon früh zum WIKING-Programm. Und das von 1960 bis 2007 fast 50 Jahre lang. Von 1960 bis 1967 in unverglaster Form mit Dachwerkzeugkiste. In dieser Zeit rollt schon der verglaste Nachfolger vom Band. WIKING stellt den 1200er aber erst 1968 in den Postdienst. Nach Formenumbau gibt es ab 1969 den 1300er Postkäfer im Programm, dann durch die neuen Typen stilisiert ab 1973 den 1302 und ab 1975 den 1303 bis in das Jahr 1988 durchgängig. 1987 tritt der im Vorjahr neu in das Programm aufgenommene VW 1200 Brezelfenster-Käfer das Erbe des VW 1303 an. Er bildet bis 2007 im Programm die frühen Jahre der Postkäfer-Ära nach.  

Seitdem ist es ruhig geworden um die Postkäfer. 2008 (1303 in Restaurationsoptik ohne Posthorn und 2009 Brezelkäfer) gab es die letzten Sondermodelle des PMS-Post Museums Shop. Nach 12 Jahren Pause schließt der von 1960 bis 1967 im Vorbild gebaute VW 1200 diese Lücke im Programm wieder. Dabei tritt der seit 1995 von WIKING gebaute Käfer bereits zum zweiten Mal in den Postdienst. Das erste Mal durfte er in limitierter Auflage als PTT Postkäfer exklusiv für den Schweizer Markt antreten. Nun folgt der bundesdeutsche Auftritt.    

Und der Auftritt steht ihm richtig gut. Für mich der bislang dem Vorbild am nächsten kommende Postkäfer, den WIKING je gebaut hat. Die gelbe Karosserie wird mit schwarzen Stoßstangen und Drucken gestaltet. Neben den schwarzen Zierlinien und Türgriffen wird die Seitenansicht durch das Posthorn und den Namen der Bundesbehörde Deutsche Bundespost bestimmt.

Innen gibt es eine schwarze Einrichtung. Im Originalfahrzeug gab es nur den Fahrersitz. Im Bereich Beifahrersitz war der Platz für die Holzkiste, in die Taschen mit der vorsortierten Briefpost gelegt wurden. Im Bereich der Rückbank der Platz für die Pakete von Quelle, Otto, Wenz und Co., die der Landbriefträger auch auslieferte. Das lässt sich natürlich nicht nachbilden. Sehr wohl die Außendarstellung. So die gelb bedruckten Buckelkappen auf den schwarzen Felgen, die rot bemalten Rückleuchten und die eingesetzten Scheinwerfer.

So hebt sich der neue alte Postkäfer aus der Gruppe seiner Vorgänger optisch heraus. Bei der Modellrecherche und dem Blick in meine Postkäfer-Sammlung für die Fotoauswahl fiel auf, dass es den 1303 aus der neuen Form auch noch nie mit Posthorn gab. Weder mit klassischem noch mit stilisiertem Horn. Jetzt, da die Postkäfer wieder einen Platz im Sortiment haben, und die Umsetzung des 1200er so gelungen ist, wäre das eine schöne Fortsetzung dieses Modellthemas in der Serie. Auf das die gelbe Käferbande wieder wächst.

0071.48 – Opel Rekord ’60 Caravan „Fernmeldedienst“

Waren die Postfahrzeuge der 1960er-Jahre lange Zeit nur beim PMS als Sondermodelle zu finden, erobern die Modelle nach historischen Vorbildern in letzter Zeit das Serienprogramm. Und dabei stellt man fest, es gibt immer noch Vorbilder, die im Rahmen der historischen Editionen beim PMS noch nicht umgesetzt wurden.

Und weil das Modell in dieser Gestaltung auch noch nicht im Serienprogramm gab, wird der zeltgraue Opel als Neuheit geführt. Erstmals trägt der Kombi – bei Opel CarAvan genannt – die Funkantenne auf dem Dachbereich. In diesem Fall ist er eher Van als Car, denn die Scheiben hinter dem Fahrerbereich sind verschlossen als Kastenwagen dargestellt. Drucktechnisch wurde die topas getönte Verglasung seitlich und hinten zeltgrau geschlossen. Damit ist Platz für technische Geräte im erweiterten Kofferraum.

Für wen das Fahrzeug im technischen Einsatz ist, verraten die schwarzen Drucke auf den Türen. Das alte Posthorn und der Schriftzug „Deutsche Bundespost Fernmeldedienst“ zeigen den hoheitlichen Dienst an.

Viel Silberzierrat gibt es entsprechend den Vorbildfahrzeugen nicht. Behördenfahrzeuge wurden – und werden zum Teil heute noch – mit einer abgespeckten Serienausstattung beschafft, um Haushaltsmittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Der Grill ist wie der Opel-Schriftzug auf der Motorhaube silbern angelegt. Am Heck ist silbern der Hinweis auf die 1700er-Maschine aufgedruckt und die Zierspange des Kofferraumgriffes silbern hervorgehoben.

Die Scheinwerfer bekommen selbstverständlich eine silberne Bemalung, und die Rückleuchten werden rot bemalt. Ein oranger Druck wird den in den Grill integrierten Blinkern zu Teil. Passend zur Zeit der Formlegung des Modells ist die alte Antenne verwendet worden, und im hinteren Dachbereich in eine Bohrung eingesteckt. So ausgestattet reiht sich das Modell unauffällig in die Reihe der Postfahrzeuge jener Zeit in der Vitrine ein, und bereichert als neuer Fahrzeugtyp die Ahnenreihe.


 


 

0094.01 – Ruderboot auf Anhänger

Das 50 Jahre alte Ruderboot als Neuheit? Das werden sich viele Sammler beim ersten Blick auf das Neuheitenblatt gefragt haben. Was ist neu am alten Ruderboot? Die Antwort ist relativ kurz: eigentlich nichts. Denn in der vorliegenden Form kennen die Sammler das Modell bereits.

Seit 15 Jahren wird es überwiegend auf dem Anhänger mit modifizierter Deichsel als Gespann mit verschiedenen Zugfahrzeugen angeboten. Hinter VW T1, Opel Rekord P2, Land Rover oder Ford FK 1000 war das Boot seit 2004 immer wieder mal anzutreffen. Die alte Form ist noch vorhanden, kam u.a. zuletzt für ein Gespann mit DKW beim PMS zum Einsatz.

Neu ist, dass es nun auf dem vorbildgerechter gestalteten Anhänger mit zweiteiligen Rädern wieder als Einzelmodell angeboten wird. Ansonsten sind die Details bekannt.

Der schwarze Anhänger stammt aus der für das Motorboot 2003 modifizierten Form. Um dem Ruderboot passenden Halt zu bieten, wird die kleine Bootshalterung in schwarz eingesteckt. Die Deichsel des Motorboot-Anhängers ist deutlich länger als die des Ruderboot-Anhängers, der vordere Ruhepunkt für das Motorboot wird nicht erreicht und benötigt.

Das türkisgrüne Boot ist mit orangebrauen Sitzen versehen. In die Bohrung, die auch einen Mast beherbergen könnte, ist der Spritzling mit den gleichfarbigen Rudern eingesteckt. Wer möchte kann das Ruderboot auch zu Wasser lassen, denn wie das Motorboot, schwimmt auch dieses.

 

Damit man eigene Gespanne kombinieren kann, liegen dem Ruderboot schwarze Anhängerkupplungen am Spritzling im Podesteinleger bei. Durch die geringe Farbabweichung funktioniert das Ruderboot auch hinter dem teilweise minzgrünen Polizei-Bulli.

Oder es schmückt den schwarzen Land Rover Defender mit passender Trailerfarbe und farblich passenden Felgen. Den Kombinationen sind wenige Grenzen gesetzt, wenn man einen gut bestückten Fuhrpark in der Vitrine hat.

 

0788.13 – VW T1 (Typ 2) Kastenwagen „Gasolin“

Die Idee zu dem Modell kam den Verantwortlichen bei WIKING beim Studium des Buches von Ulrich Biene zum Zeitalter der Gasolin-Tankstellen. Auf dem Fotomaterial ist der frühe T1 im Dienste des Kraftstoffunternehmens zu sehen.

Unter anderem als Werkstattwagen wurden die damals jungen Transporter aus dem Hause Volkswagen eingesetzt. Ab 1950 rollten die ersten Typ 2 Kastenwagen mit viel Technik aus dem Käfer (Typ 1) zu den Firmenkunden. Der umgesetzte Typ 2 der Firma Gasolin ist eines dieser ersten Exemplare. Noch ohne Heckstoßstange, ohne Heckfenster in der Heckklappe und zudem ohne VW-Logo auf der Front. Was nicht unbedingt notwendig war, war nicht da. Techniker, Werkzeug und Ersatzteile kamen so zu schnell und kostengünstig zu den Tankstellen in regionalen Umfeld.

Auf der Fahrt dahin macht der Bulli Werbung für die rotweiße Tankstellenmarke. Das weiße Karosserieoberteil und das rote Unterteil tragen Werbung. Gasolin ist seitlich groß in Rot mit schwarzem Schatten gedruckt zu lesen.

Front, Heck und Türen tragen das mehrfarbige Gasolin-Logo, so dass aus jeder Betrachtungsperspektive klar ist, wohin der Transporter gehört. Der Fahrer nimmt auf grauen Sitzen hinter einem schwarzen Lenkrad seinen Platz ein.

Das Dach ist, wie die Buckelkappen der Felgen, silbern bedruckt abgesetzt. Eingesetzte Scheinwerfer vorne, rot und silbern bedruckte Rückleuchten und schwarze Türgriffe gehören zum bekannten Bedruckungs- und Detailumfang des VW T1a.

So ausgestattet ergänzt der Bulli das inzwischen umfangreiche Modellthema rund um die Kraftstoffmarke Gasolin, wobei die bisherigen Fahrzeuge und das Set mittlerweile werkseitig vergriffen sind.