WIKING NEUHEITEN 2018 » SIKU // WIKING Modellwelt Lüdenscheid

Kategorie: SIKU // WIKING Modellwelt Lüdenscheid

Die Besucher des Museums können sich jährlich auf ein Jahresmodell. Das Sondermodell erscheint in der Regel im Frühjahr.

SIKU // WIKING Modellwelt > Borgward als Jahresmodell


Etwas später als in den Vorjahren erscheint das diesjährige Sondermodell der SIKU // WIKING Modellwelt. Ab dem 04. Juli 2018 wird das neue limitierte Modell verfügbar sein. Mit dem Besuch der neuen Wechselausstellung können Besucher den Kauf des Souveniers verbinden, denn nur im Museum ist das Modell zu bekommen. 

Ausgewählt wurde in diesem Jahr der Borgward B 1500 Verkaufswagen (0279), der in insgesamt transpartenter Karosserie und Fahrgestell in die Reihe der durchsichtigen Modelle des Museums rollt. Die Inneneinrichtung der Kabine und des Verkaufsraumes hinter den Schiebeläden sind signalblau herausgestellt. Die Scheinwerfer werden gesilbert, der Grill schwarz mit silbernem Zierrat aufgedruckt. Das Heck ziert das Milchkannen-Symbol.

Für Variantensammler ein Tipp: der transparente Aufbau gibt nicht nur den Blick in den Innenraum und Verkaufsraum frei, sondern lässt auch die Nummernprägung des Nestes erkennen. Zwei verschiedene Nestnummern stehen daher für die Sammler zur Auswahl.

Der Transporter kostet im Museum 15,00 Euro.

Mehr Informationen zur SIKU // WIKING Modellwelt, Öffnungszeiten und Adresse finden Sie über diesen → Link.

♥ → Ältere, ausverkaufte WIKING Sondermodelle aus der Modellwelt können Sie auch hier bei ebay kaufen.

Bilderquelle: © WIKING

17.046 _ WIKING Tag am 29.04.17


Ein Tag für die WIKING Sammler – von Könnern für Kenner. So könnte man kurz den WIKING Tag umschreiben, denn der Satz trifft es genau. Nur käme das zu kurz, was an diesem Tag in der Luft lag. Eine freudige Stimmung, Herzlichkeit, strahlende Gesichter und viel Begeisterung an allen Veranstaltungsorten. Ich habe mich folglich für die lange Version entschieden.

Der Tag begann früh. Die Mitarbeiter der Firma WIKING waren auf früh anreisende Sammler vorbereitet und reagierten flexibel auf die sich schon um 9:30 Uhr im Logistik-Zentrum am Sonderverkauf bildende Schlange. Aus Paletten wurde schnell ein zusätzlicher Tisch hergerichtet, um den Verkauf schneller abwickeln zu können. Dem Besucher war bis kurz vor der Kasse am frühen Morgen in der Regel nicht klar, was er da kaufen kann – aber man stellte sich brav und geduldig an. So muss man sich in der ehem. DDR gefühlt haben; man wusste nicht was es gibt, aber es wird schon gefallen und man wird es brauchen können.

Angeboten wurden im Logistik-Zentrum, wie an der Modellwelt, neben den beiden Sondermodellen zum 85. Jubiläum (siehe → Meldung 17.044) auch zwei der Sondermodelle aus den Steglitzer Ausstellungen in Berlin und einige ältere Werbemodelle aus Restbeständen. Darunter der MB SK Sattelzug „Bauknecht“ (Ladegut Märklin 1992), das BMW 325i Cabrio „WIKING“ (1993), der MB Lastzug „Seufert“ (1992) und eine Scania Solozugmaschine in pink (1993). Des weiteren die Super Constellation (werkseitig ausverkauft) und die Buspackung „50 Jahre WIKING-Verkehrsmodelle“ aus dem Jahr 1989. Neben dem noch nicht angekündigten Buggy war sicher der Verkauf des MAN SD 200 Doppeldecker zum Tag der offenen Tür 1986 bei WIKING eine der großen Überraschungen. Bislang eine Seltenheit in Sammlerhand, hat man sich entschieden, dass der WIKING Tag der richtige Rahmen ist, das Modell nach über 30 Jahren Einlagerung in viele Sammlerhände abzugeben. Und so kam das Modell aus den Anfängen in der Industriestraße in Berlin zu neuen Ehren und erinnerte mit den anderen Zeitgenossen aus den frühen 90er Jahren an diese Firmenepoche bei WIKING.

Als man dann die Auswahltafel (siehe Bild rechts) vor sich hatte, war der Puls binnen 30 Sekunden vor Begeisterung hoch gefahren und die Kassensumme dreistellig. Barzahlung, Kartenzahlung – beides für ein entspanntes Einkaufserlebnis möglich. Ein Detail von vielen an diesem Tag: es war wirklich an alles gedacht. Die Modelle waren alle in ausreichenden Mengen vorhanden, so dass am Nachmittag auch ohne lange Schlange ein Modell nach Wunsch erworben werden konnte.

Erlebnisprogramm an zwei Standorten

In der → Modellwelt – auch hier zu Anfang Schlange stehen – wurde der neue Büssing 12.000 in transparenter Ausführung verkauft. Des Weiteren wurden, solange der Vorrat reichte, der transparente D38 „Wimo Sip“ und der MB Kehrwagen (ausverkauft) aus den Vorjahren angeboten. Neben der neu gestalteten Ausstellung mit vielen neuen Exponaten und Einblicken in die Firmengeschichte, konnte auch das neue WIKING-Buch von Ulrich Biene eingesehen werden. Im Shop wurde dies und die April-Neuheiten angeboten, die dort auch zum Anschauen in Vitrinen gezeigt wurden.

Auf Grund des umfangreichen und guten Angebotes in Form von Kaltgetränken, Kaffee, Waffeln und Bratwurst an beiden Standorten war auch für die Grundbedürfnisse Hunger und Durst gesorgt. Bezahlt wurde mit roten Wertmarken, deren Seiten mit WIKING-Logo und Modellwelt-Logo versehen sind. So etwas gab es bei WIKING ja schon einmal … Tradition und Moderne waren mehrfach dicht beieinander an diesem Tag.

Zwischen den beiden Veranstaltungsorten war wie angekündigt ein Bustransfer mit zwei Bussen eingerichtet. Wer Glück hatte wurde „artgerecht“ mit dem bei der MVG im Einsatz stehenden Bus mit Modellwelt-Werbung gefahren. Damit war nicht nur die Parksituation sehr entspannt, denn auch die Besucherströme verteilten sich somit auf die zwei Standorte in Lüdenscheid.

Für die Unterhaltung hatte sich das Organisatorenteam einiges ausgedacht und zusammen mit einem Eventteam gut organisiert. Für die mitgereisten Kinder standen die bekannten Spielbereiche in der Modellwelt zur Verfügung, inklusive der Control-Fahrzeuge in beiden Maßstäben von SIKU und WIKING.

Für die großen Kinder gab es ein Quiz mit zwei Schwierigkeitsstufen (Einsteiger und Profi), eine Fotoaktion mit Erinnerungsfoto, und eine Spendenaktion. Deren Erlös kommt einem wohltätigen Zweck zu Gute. Jeder Spender erhielt für einen Mindestbetrag von 2 Euro einen roten VW Caddy Kastenwagen, den er nach Belieben beschriften konnte. Dieser wurde auf der Spendentafel aufgeklebt und erinnert so individuell künftig an diesen Tag und die Spender in der Modellwelt.

Podiumsgspräche gaben Antworten

Drei Podiumsgespräche mit Mitarbeitern und Gästen bereicherten den Tag mit interessanten Einblicken in Unternehmensgeschichte und -philosophie des Familienunternehmens. Ulrich Biene führte durch die Gespräche zu Vertrieb, Produktentwicklung und Historie.

Unter anderem erzählte Volker Sieper über die – nennen wir sie „wilden Jahre“ – nach dem Tod von Friedrich Peltzer bis zur Übernahme von WIKING durch die Firma Sieper und den Umzug in die Industriestraße in Berlin. Nur wenige Stunden blieben dem Unternehmer damals für Buchprüfung und Angebotsabgabe, da man die Fa. Sieper zu spät über das Angebotsverfahren informiert hatte. Da schon vorher grundsätzliches Interesse bekundet und im Unternehmenskreis abgestimmt war, konnte man am Ende doch noch den Zuschlag vor den Mitbietern erhalten. Die Trennung der Unternehmensteile mit den Kernkompetenzen ist bis heute so wie damals geplant geblieben. Siku stellt Spielzeugautos her, und WIKING produziert Modellfahrzeuge. Wie locker die Atmosphäre war, zeigt die wiederholte Frage eines Gastes nach dem Kaufpreis, die Herr Sieper schlussendlich und souverän richtig beantwortete: über den Kaufpreis wurde zu Recht Stillschweigen vereinbart. Auch über die damaligen Mitbieter sei ihm, bis auf die Firma Fleischmann, niemand bekannt.

Dass man mit WIKING und dem dazu gehörenden Formenfundus einen kleinen Schatz erworben hatte war klar, jedoch waren die Produktionsbedingungen bereits Ende der 70er Jahre veraltet, die Spritzerei in bis zu sieben dienstleistende Unternehmen ausgelagert. Um die Firma in die Zukunft führen zu können, waren große Investitionen erforderlich. Ein neues Werksgebäude, Maschinenpark, Logistik – alles in einer damals noch durch die Mauer geteilten Stadt. Dafür musste man sich von der WIKING-Villa trennen, die als Standort nicht ausreichend groß war und baulich keine Basis für eine zeitgemäße Produktion bot. Aus heutiger Sicht hätte Volker Sieper die Villa privat aus dem Unternehmern herausgelöst. So sei es aber bei jeder Entscheidung. Mit dem über die Lebenszeit erworbenen Wissen würde man manche Entscheidung später vielleicht anders treffen, meinte er. Damals war es eine rein wirtschaftliche Entscheidung, der Verkaufserlös für die Modernisierung und den Fortbestand der Marke WIKING unerlässlich.

So sehr den Sammler die Modelle also begeistern, die Freunde der Marke sich neue Modelle nach einem bestimmten Vorbild wünschen, Frau Schleisik und Herr Schütte mussten hier in einer weiteren Fragerunde klar sagen, dass es neben zahlreichen modellspezifischen Gründen auch wirtschaftliche Gründe für oder gegen ein Modell gibt. Wenn das Modell in das Programm passt, es wirtschaftlich umsetzbar ist und man sich einen Markterfolg vorstellen kann, dann wird man sich dafür entscheiden. Im gleichen Zuge entscheidet man sich dann aber auch gegen einige andere Modellumsetzungen, die es dann erst zu einem anderen Zeitpunkt oder nie in das WIKING-Programm schaffen werden. So sei es auch bei den Doppelentwicklungen, die man nicht unbedingt will, aber manchmal im Wettbewerb vorkommen. Entscheidet man sich bewusst für ein Modell, was ein Wettbewerber bereits in ähnlicher Form oder einer anderen Typenepoche im Programm hat, dann weil man der Meinung ist, dass es das schon immer breit gefächerte WIKING Programm sinnvoll erweitert.

Darüber hinaus gab es Fragen und Antworten zu der aktuellen Diskussion über die Lizenzgebühren der Automobilhersteller und welchen Einfluss diese auf die Modellentwicklungen haben. Bei den Spur N Modellen wird es etwa alle zwei Jahre eine Formneuheit geben. Ansonsten wird man bei WIKING wie bisher in jeder Auslieferung ein bis zwei Abwandlungen in das Programmaufnehmen. Für größere Aktivitäten sei der Markt nicht stark genug. Auch Zukunftsfragen wurden angesprochen. Die Sammler wollten wissen, wie man seitens WIKING auf die immer kleiner werdende Anzahl der Fachgeschäfte reagiert, wie man die Modelle dann an Kunden bringt? Und vor allem an neue Kunden, die die Modelle nicht kennen? Den klassischen Weg wie zwischen den 1950er und 1980er Jahren über die Modelleisenbahn zu den WIKING Modellen gibt es nicht mehr häufig. Wie begeistert man junge Leute, die heute lieber digital im Netz unterwegs sind, für die Verkehrsmodelle? Klar war sicherlich allen Anwesenden, dass es keine Patentrezepte für die Branche gibt. Seitens WIKING beobachtet diese Veränderungen am Markt und arbeitet an Lösungen. Die Unterstützung des örtlichen Einzelhandels durch die → Markenshops bei WIKING und Siku ist ein solcher Schritt. Dem Trend der Digitalisierung hat man mit den Control-Modellen bei Siku und WIKING Rechnung getragen. Durch die zwei Marken bietet man den autobegeisterten Kindern über die analogen und digitalen Siku-Spielzeugmodelle den Einstieg in die Faszination Modellauto.

Ob es noch einmal weitere unverglaste Modelle mit erweitertem Bedruckungsumfang in die Serie schaffen könnten, wurde nicht verneint, jedoch sei der Markt dafür sehr begrenzt und der Formenbestand dahingehend nicht ausreichend geprüft. Neue, bislang unentdeckte Modelle wird man aus dem Formenbestand wohl auch nicht mehr erwarten können. Jedoch, so Herr Schütte, könne man bei der Werkzeugprüfung den Fund von kleinen Bauteilen nicht ausschließen. So seien noch nicht alle Schieber und Formeinsätze gesichtet. Größere Zubehörteile, wie die erst vor einigen Jahren zur Serienreife gebrachten Betonröhren oder die Straßenbauplatten, sind in Zukunft also eher unwahrscheinlich. Aber Detailbauteile wie der Büssing-Schriftzug, der dann am Büssing 8000 Kranwagen Verwendung fand, sind noch möglich.

Aktuell arbeitet man in Lüdenscheid am Rückbau der Dachstreben an den Karosserieoberteilen Bus und Kastenwagen beim T1 mit der großen Heckscheibe (300 / 310). Das Bulli-Modell kann künftig wieder ohne die Dachstreben für den Dachaufbau hergestellt werden, was neue Gestaltungsvarianten ermöglicht. [Ergänzung 11.05.17: Bilder vom Umbau und mehr dazu lesen Sie → hier bei WIKING]. Solche Formumbauten und Formmodifizierungen, wie auch Ergänzungen von Inneneinrichtungen bei Modellen seinen in Zukunft weiter denkbar. Hier wurde beispielhaft der Fiat 1800 von einem Sammler angesprochen.

Formenschau im Logistikzentrum

Wie komplex das Thema Formenbau ist konnte im Logistikzentrum erkundet werden, wo zahlreiche Formen aus allen Jahrzehnten ausgestellt waren. Von den Gussformen für Schiffsmodelle, über die alten Spritzformen z.B. von Arche und Tieren zur Arche, Möbel zum Landhaus, kleiner Tankstelle und Land Rover waren auch die Form der aktuellen E-Klasse zu bestaunen. An Hand der Formen wurde der Fortschritt im Formenbau und der zunehmende Detaillierungsgrad eindrucksvoll sichtbar. Mehrfachnutzung einer Form für verschieden Bauteile und Karosserien in frühen Jahren nach dem 2. Weltkrieg war ebenso zu entdecken, wie die Dopplung von Bauteilen in einer Form.

Vergleichbar war dies auch im Bedruckungsbereich dargestellt. Hier wurden die Bedruckungsverfahren ausgestellt und auch hier von den Mitarbeitern verständlich und eindrucksvoll erklärt. Wer hier aufmerksam hinguckte, entdeckte zwischen den Exponaten schon ein künftiges Serienmodell, welches voraussichtlich im Spätsommer zur Auslieferung kommt. An diesem wurden die Bedruckungsschritte und Umsetzung der Vorbilddetails bei aktuellen Modellumsetzungen gezeigt.

Bis zur Auslieferung lagern die fertiggestellten Modelle im Hochregallager, in welches ebenfalls ein Einblick gewährt wurde. Eine klassische Werksführung konnte aber für die große Anzahl der Besucher aus Sicherheitsgründen und Gründen der Geheimhaltung einiger laufender Modellprojekte nicht ermöglicht werden. Aber auch da haben sich die Verantwortlichen bei der Firma WIKING sich etwas nachhaltiges für die Firma und die Besucher des WIKING-Tages ausgedacht.

WIKING im Film

Kurz vor der Veranstaltung ist er fertig geworden, ein Film rund um WIKING. Der Film zeigte den Besuchern den Weg der WIKING Modelle im Unternehmen. Von der Modellidee zur Planung der Ausführung und Bedruckung, der Produktion bis hin zu Verpackung und Versand. Eine Werksführung in rund 30 Minuten – kompakt gezeigt werden Einblicke in alle Prozesse, alle Standorte und die Modellwelt. Mitarbeiter erzählen in dem Film über Ihre Arbeit und die Modellentwicklung, es werden Fertigungsprozesse gezeigt und erläutert. Der Zuschauer erhielt so eine umfassende Information über die Produktion und die Firmenphilosophie. WIKING dient dieser Film zum Meilenstein „85 Jahre WIKING“ künftig auch als Imagefilm für die Unternehmenspräsentation. Der Buggy „85 Jahre WIKING“ und seine Produktion spielen in dem Film eine wichtige Rolle. Aber auch hier gab es für den aufmerksamen Zuschauer schon einige interessante und sehr vielversprechende Ausblicke auf künftige Modelle.

Modellwelt als Begegnungsort

Der Film, die Sondermodelle und die Aktionen an diesem Tag gaben viele Anregungen für intensive Gespräche. Im überdachten Innenhof, wo das Podium aufgebaut war, den Zelten, im Hof vor und in der Modellwelt – überall ergaben sich Gespräche. Nicht nur unter den Besuchern, denn auch die Familie Sieper und die Mitarbeiter der Firma WIKING waren jederzeit ansprechbar und gaben auch in Einzelgesprächen Antworten auf die vielen Fragen der Sammler. Über die bisherige Transparenz in der Modellwelt hinaus hat die Familie Sieper und die Firma WIKING an diesem Tag sehr viel Nähe zugelassen, was viele der anwesenden Sammler sehr beindruckt und begeistert hat.

Es waren auch überwiegend nur Sammler an diesem Tag vor Ort, denn die Veranstaltung wurde bewusst nicht in Lüdenscheid beworben, um den Tag wirklich nur den WIKING Sammlern zu widmen. Diese waren zum Teil gemeinsam angereist. Es trafen sich hier Sammler, die sich von Sammlertreffen oder Stammtischen bereits kannten. Wer sich bislang nur digital über das WIKING-Forum kannte, lernte sich an diesem Tag dank Namensschildern auch analog kennen. Ansonsten war ich persönlich (und sicher auch einige andere) darüber überrascht, wer sich schon alles quer durch die Republik kannte und zusammen kam. In den Gesprächen, die ich führte und hörte, zogen alle eine positive Bilanz des Tages, waren begeistert von Organisation und Offenheit.

Viele WIKING-Sammler haben sich ein Museum gewünscht. Die Freunde der Marken SIKU und WIKING haben viel mehr bekommen. Die Familie Sieper hat mit dem Zweimarken-Museum → Modellwelt meines Erachtens viel mehr erreicht. Es ist nicht nur ein Ort geworden, an dem die Geschichte dokumentiert und archiviert wird, es ist auch ein Ort für Begegnungen von kleinen und großen Modellautoliebhabern geworden. Und auch der Standort hat sich gerade an diesem Tag als der Richtige erwiesen. Einige Sammler hätten das Museum lieber in der alten Villa „Unter den Eichen 101“ in Berlin verortet gesehen. Doch nur in Lüdenscheid kann es mehr sein als eine Geschichtssammlung. Denn hier am heutigen Entstehungsort der Verkehrsmodelle bleibt die Geschichte lebendig und wird erlebbar fortgeschrieben.

Und so können wir uns hoffentlich noch einmal auf einen so schönen Tag zum 100. Jubiläum freuen!

Bilderquelle: © Archiv blog.wiking-neuheiten.de

 

 

17.044 > WIKING _ Sondermodelle zum WIKING Tag

 


Auf dem WIKING Tag am 29.04.2017 hat WIKING zwei Sondermodelle in der SIKU // WIKING Modellwelt erstmalig angeboten. Diese wurden zum 85. Jubiläum des Unternehmens aufgelegt, und tragen auf der Rückseite einen kleinen Aufkleber auf dem Papiereinleger. Dieser weist die Modelle als am WIKING Tag gekaufte Modelle aus. Neben dem bereits im vergangenen Jahr angekündigten MB L 2500 überraschte WIKING die Besucher mit einem farbenfrohen VW Buggy.

VW Buggy „Flower Power“

Der VW Buggy (0034.10) ist fünfseitig mehrfarbig bedruckt. Zahlreiche stilisierte Blumen zieren die pinke Karosserie. Das Fahrgestell ist hellblau, die Einrichtung gelb. Die Scheinwerfer sind silbern bemalt, die Rückleuchten orange und rot. Der Buggy rollt auf Rädern mit pinken Felgen.

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Der VW fügt sich gut in die Reihe der Flower-Power-Modelle auf Basis von drei VW T1 und T2 Bussen ein, die bei den Vedes-MC Händlern und im Serienprogramm erhältlich waren. Das limitierte Modell wurde vor Ort für 10,00 Euro verkauft.

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MB L 2500 Koffer-LKW „Eilverkehr Berlin-Buer“

Der Lastwagen in gelb und blau erinnert an die ersten unverglasten Modelle der Marke WIKING. Ohne Bemalung mit reduzierter Farbauswahl gelingt der Auftritt zum 85. Jubiläum.

Das limitierte Modell wurde vor Ort für 15,00 Euro verkauft. Die abgebildeten Wertmarken – für den Getränke- und Essensverkauf am Veranstaltungstag – waren nicht Teil des Lieferumfangs, sondern dienen der Bildgestaltung. Siehe auch Bericht zum WIKING Tag (→ Meldung 17.046).

Sammler, die nicht vor Ort sein konnten, aber trotzdem eines der Modelle in die Sammlung einreihen möchten, finden zahlreiche Angebote für die Modelle → hier!

17.039 > Informationen zum WIKING-Tag


In wenigen Tagen ist es soweit: der WIKING-Tag am 29.04.2017 steht kurz bevor! WIKING hat auf seiner → Internetseite das umfangreiche Progamm des Tages veröffentlicht, und alle wichtigen Informationen rund um Anfahrt, Parken und Bustransfer zur Verfügung gestellt.

Der Aktionstag beginnt bereits um 9:30 Uhr, Programmpunkte werden an zwei Orten angeboten. Die genauen Informationen entnehmen Sie bitte dem → Programm für den Tag.

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Freuen wir uns auf einen Tag mit vielen Gesprächen, interessanten Eindrücken und sicher vielen neuen Modellen für die Sammlungen!

Der WIKING-Tag ist auch eine einmalige Gelegenheit Sammler zu treffen, oder die persönlich kennen zu lernen, die man bislang nur aus Foren oder Email-Kontakten kannte. Es dürfte auch deshalb ein spannender Tag werden. Da es viele Sammleranfragen gab, wie man denn den „Kopf hinter blog.wiking-neuheiten.de“ erkennt, hier die Antwort: achten Sie einfach auf das Logo „Alte Liebe neu entdecken“ auf einer Umhängetasche. Allen Teilnehmern wünsche ich an dieser Stelle schon jetzt viel Spaß & Freude an diesem Tag!

17.032 > SIKU // WIKING Modellwelt _ Büssing 12.000


Wer auch in diesem Jahr seinen Messebesuch zur Intermodellbau in Dortmund mit einem Besuch in der SIKU // WIKING Modellwelt in Lüdenscheid verknüpfen möchte, oder zum WIKING Tag am 29.04.2017 in die Modellwelt kommen will, hat nun noch einen Grund mehr. Das neue Sondermodell der Modellwelt.

Als Souvenier kann sich der Besucher in diesem Jahr einen Büssing 12.000 (0479.50) mitnehmen. Das transparente Sondermodell hat ein dunkelblaues Fahrgestell und eine hellgraue Einrichtung. Die Pritscheneinlage ist hellbraun. Der Pritschenlastwagen ist limitiert und nur im Museum für 24,00 Euro erhältlich.

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Mehr Informationen zur SIKU // WIKING Modellwelt, Öffnungszeiten und Adresse finden Sie über diesen → Link.

→ WIKING Sondermodelle aus der Modellwelt können Sie auch hier kaufen.

Bilderquelle: © Archiv

17.028 > WIKING Tag am 29.04.2017


Nicht vergessen & zur Vorfreude: in vier Wochen, am 29.04.2017 findet der → WIKING Tag zum 85. Jubiläum statt. Ein besonderer Tag mit einem Sondermodell – einem Mercedes Benz 2500 mit Kofferaufbau (0342.50) – zum Fest wartet auf die WIKING Sammler – diesen Tag sollten Sie sich den Tag frei halten und nach Lüdenscheid kommen.

Nach der Gründung von zahlreichen Stammtischen in den vergangenen 10 Jahren, den WIKING-Sammler-Treffen – zum Beispiel in Lüdenscheid oder Porta – ist dies für alle Sammler die Chance viele Sammlerkollegen wieder zu treffen oder gar kennen zu lernen. Es dürfte also ein spannender Tag werden. Freuen wir uns darauf!

Bildquelle: © WIKING

16.109 > WIKING Tag 2017 _ Jubiläumsfest „85 Jahre WIKING“


WIKING wird im Jahr 2017 stolze 85 Jahre alt. In einer bewegten Firmengeschichte ist eine kaum zu zählende Formen-, Farben und Variantenvielfalt entstanden. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft – vieles hat es in der Geschichte der Firma WIKING Modellbau gegeben. Die Geschichte hält seit fast 5 Jahren die SIKU // WIKING Modellwelt mit wechselnden Ausstellungen lebendig. Groß gefeiert wird dort aber nur an einem Tag: dem WIKING – Tag am 29.04.2017.

Diesen Tag sollten Sie sich vormerken. Neben dem jährlichen Ausstellungswechsel werden die Besucher laut Vorankündigung von WIKING zahlreiche interessante Programmpunkte, Hintergrundinformationen zu Produktion und Modellauswahl sowie viele weitere Highlights erwarten.

Zu diesem besonderen Anlass darf ein Sondermodell nicht fehlen: ein Lastwagenmodell erinnert an die wirtschaftlich unsichere Nachkriegszeit, als es zeitweise eine Zweigstelle in Buer gab, die das Haupthaus in Berlin unterstützte. Der Klassiker MB L 2500 wird mit dem alten Kofferaufbau (ähnlich Modell 3422 / No. 0342.50) aufgelegt. Reduziert in der Gestaltung und Bemalung rollt das Modell in gelb und blau vor. Es zitiert damit die ersten unverglasten Drahtknipsachser, die häufig in diesen farbenfrohen Kombinationen als Spielzeug zu kaufen waren. Auf einem gelben Fahrgestell ist der gelbe Koffer aufgesetzt. Dach des Koffers und das Fahrerhaus sind blau. Das Modell rollt auf einteiligen grauen Rädern. Auf dem Koffer ist als blauer Negativdruck „EILVERKEHR // BERLIN – BUER“ aufgedruckt. Ein Bild des Modells und weitere Informationen finden Sie im aktuellen → WIKING Magazin 2016 oder → hier auf der Seite von WIKING.

Bilderquelle © WIKING

16.036 > SIKU // WIKING Modellwelt _ Wechselausstellung & Museumsmodell


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Wer seinen Messebesuch zur Intermodellbau in Dortmund mit einem Besuch in der SIKU // WIKING Modellwelt in Lüdenscheid verknüpfen möchte, hat nun noch ein paar gute Gründe mehr für diese Verbindung. Aber auch für alle anderen Sammler lohnt sich ein Besuch der Modellwelt.

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Aus der hauseigenen WIKING – Sammlung präsentiert die SIKU//WIKING Modellwelt mit wechselnden Themenausstellungen in den vielen Vitrinen immer neue Modelle der Öffentlichkeit. In diesem Jahr wird die Geschichte der in diesem Jahr im Vorbild 80 Jahre alt werdenden Junkers JU 52 als Modell dargestellt. Dazu erhalten der Kässbohrer Setra S8-Bus und die 1953 begonnene Unimog-Ära Ihren Platz im Bereich der Wechselausstellung. Laut Informationen des Museums alles detailreich und mit zahlreichen Dokumenten, Miniaturen und Accessoires präsentiert.

Als Souvenier kann sich der Besucher eines der neuen Museumsmodelle für 15,00 Euro mitnehmen. Das transparente Sondermodell ist in diesem Jahr das Schörling Kehrfahrzeug auf Mercedes (NG) Fahrgestell [0642]. Durch die transparenten Bauteile gibt das Modell den Blick auf die in blautransparent gespritzte Technik des Straßenkehrwagens frei. Das Modell hatte im Herbst 1986 Serienpremiere – der Blick auf die nun sichtbaren Details ist nach 30 Jahren neu. Das Modell mit grauer Einrichtung und schwarzem Stoßfänger erhält gesilberte Scheinwerfer, einen silbern aufgedruckten Stern auf dem schwarzen Grill. Die Gelblichter sind auf dem Aufbau aufgesetzt, die Felgen silbern. Das Kehrfahrzeug ist limitiert und nur im Museum erhältlich.

Mehr Informationen zur SIKU // WIKING Modellwelt, Öffnungszeiten und Adresse finden Sie über diesen → Link.

→ WIKING Sondermodelle aus der Modellwelt können Sie auch hier kaufen.

Bilderquelle: © WIKING

15.052 > SIKU // WIKING Modellwelt _ Transparenter MB 600


 

Ab dem 21. Mai 2015 erhalten die Besucher in der SIKU // WIKING Modellwelt die Möglichkeit das inzwischen vierte Museums – Sondermodell zu erwerben – so lange der Vorrat reicht. In diesem Jahr ist es der MB 600 Pullman aus alten Formen (0156 56). Wie bei den bisherigen Sondermodellen üblich, ist die Karrosserie aus transparentem Kunststoff gespritzt.

2015 WIKING Modellwelt No.4 MB 600 PullmanDie Staatslimusine ist mit stahlblauer Inneneinrichtung ausgestattet und mit filigraner Bedruckung von Kühlergrill, Felgen, Reifen und Rücklichtern versehen. Das Modell fügt sich damit nach VW T1, Mercedes-Benz L 321 Möbelkoffer und Berliner Doppeldeckerbus D38 in die Reihe der limitierten Modellwelt-Sondereditionen ein. Das Sondermodell ist in der Modellwelt für 15,00 Euro erhältlich.

Neben dem neuen Sondermodell gibt es auch neue Ausstllungsthemen zu entdecken. WIKING informierte per Newsletter über die neuen Themen: „So widmen sich mehr als 150 Exponate ausschließlich dem Sonderthema VW Käfer, dem mit 21,5 Millionen Fahrzeugen meist verkauften Automobil der Welt. Weiteres wird in der SIKU // WIKING Modellwelt die Super-Connie, welche seit Dezember 2014 einen Relaunch im WIKING Sortiment erfährt, mit ihren Schwester-Modellen ausgestellt und demonstriert einmal mehr, warum die Lockheed Super Constellation seinerzeit die „Königin der Lüfte“ genannt wurde.

Im Herbst letzten Jahres war er nur für ein paar wenige Stunden Überraschungsgast, jetzt macht der grüne Thyssen-Tanker, eines der begehrtesten Modelle aus historischer WIKING-Produktion, neben weiteren Raritäten für eine längere Zeit Station in Lüdenscheid! Durch die freundliche Leihgabe eines jahrzehntelang treuen Markensammlers ist diese modellbauerische WIKING-Perle nun für Jedermann in der SIKU // WIKING Modellwelt zu begutachten. Weiterhin ergänzen u.a. die Industrieaufträge von Mann + Hummel sowie die aktuellen Silberlinge 2015 das neue Ausstellungsprogramm.“

Weitere Informtionen und die Öffnungszeiten der Modellwelt finden Sie über den nachfolgenden Link auf der Homepage von WIKING.

→ SIKU // WIKING Modellwelt

Bild- und Textquelle: © WIKING